Grobes Maismehl verwenden
Grobes Maismehl für Polenta braucht die angegebene längere Garzeit und entwickelt dadurch die weiche, cremige Konsistenz des Gerichts.
Polenta-Gericht aus Bari
Weiche apulische Polenta mit langsam geschmorter Zwiebel, gerösteter Brotkrume und gereiftem Pecorino. Das löffelwarme Hauptgericht bleibt cremig, herzhaft und wird direkt in tiefen Schalen serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Frascaddus ist eine weiche Polenta aus Bari in Apulien. Die cremige Maispolenta wird mit langsam geschmorter Zwiebel und gerösteter Brotkrume verbunden und anschließend mit weiterem Röstbrot, Zwiebeln und fein geriebenem Pecorino vollendet. Die Zubereitung ergibt ein sättigendes Hauptgericht für vier Personen.
Löffelwarme, cremige Polenta mit mild-süßlichen weichen Zwiebeln, goldbrauner knuspriger Brotkrume und kräftig-würzigem Pecorino. Schwarzer Pfeffer setzt einen dezenten aromatischen Akzent.
Schritt für Schritt
30 ml Olivenöl in einem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebeln mit 2 g Salz hineingeben und etwa 15 bis 20 Minuten weich schmoren. Gelegentlich umrühren, bis sie glasig und leicht goldfarben sind, ohne dunkel zu werden.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich, glasig und leicht goldfarben.
Das Wasser mit 8 g Salz in einem großen Topf zum Kochen bringen. Das Maismehl langsam im dünnen Strahl einrieseln lassen und dabei ständig mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
Daran erkennst du es: Das Maismehl ist gleichmäßig eingearbeitet und die Masse beginnt anzudicken.
Wichtig: Beim Einrühren vorsichtig arbeiten, da die heiße Flüssigkeit spritzen kann.
Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und die Polenta 35 bis 40 Minuten garen. Mit einem Kochlöffel regelmäßig vom Topfboden lösen und rühren, bis sie weich, cremig und löffelbar ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist weich, cremig und lässt sich löffeln, ohne flüssig zu wirken.
Wichtig: Heiße Polenta kann beim Aufkochen spritzen; langsam und mit ausreichendem Abstand rühren.
Zwei Drittel der geschmorten Zwiebeln und die Hälfte der gerösteten Brotkrume unter die fertige Polenta heben. Den schwarzen Pfeffer einrühren und alles noch 2 bis 3 Minuten bei niedriger Hitze verbinden lassen.
Daran erkennst du es: Zwiebeln und Brotkrume sind gleichmäßig verteilt und die Polenta bleibt löffelbar.
Die Polenta sofort auf vier tiefe Schalen verteilen. Mit den übrigen Zwiebeln, der restlichen Brotkrume und dem geriebenen Pecorino bestreuen und löffelwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Polenta wird direkt nach dem Anrichten löffelwarm serviert.
Gut zu wissen
Grobes Maismehl für Polenta braucht die angegebene längere Garzeit und entwickelt dadurch die weiche, cremige Konsistenz des Gerichts.
Altbackenes Brot lässt sich fein zerkrümeln und wird in der Pfanne trockener und knuspriger als frisches, weiches Brot.
Der gereifte Pecorino wird erst beim Anrichten über die Polenta gegeben und ergänzt die weiche Grundmasse mit würziger Käsenote.
Der Geschmack wird etwas milder und weniger schafskäsebetont.
Den Parmesan fein reiben und in derselben Menge beim Anrichten verwenden.
Die Brotkrume wird gleichmäßiger und feiner knusprig.
Die Semmelbrösel mit dem vorgesehenen Olivenöl in der Pfanne goldbraun rösten.
Das Maismehl langsam im dünnen Strahl einrieseln lassen und währenddessen ununterbrochen mit dem Schneebesen rühren.
Die Polenta kräftig weiterrühren; größere Klümpchen gegebenenfalls am Topfrand zerdrücken.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze schmoren und regelmäßig umrühren.
Sehr dunkel gewordene Zwiebeln nicht weiterverwenden; leicht gebräunte Zwiebeln können mit etwas zusätzlichem Olivenöl bei niedrigerer Hitze weitergeschmort werden.
Mit dem Kochlöffel regelmäßig über den gesamten Topfboden fahren und die Hitze niedrig halten.
Die Polenta vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne die angebrannte Schicht vom Boden abzukratzen.
Die Brotkrume goldbraun und trocken rösten und erst kurz vor dem Servieren unterheben beziehungsweise darüberstreuen.
Die zurückbehaltene Hälfte frisch nachrösten und beim Anrichten großzügig darübergeben.
Häufig gefragt
Sie ist fertig, wenn sie weich, cremig und löffelbar ist. Beim Rühren lässt sie sich vom Topfboden lösen, ohne flüssig zu wirken.
2 g Salz würzen die Zwiebeln während des Schmorens, während 8 g direkt in das Wasser für die Polenta kommen.
Nein. Die Brotkrume wird separat geröstet, damit sie goldbraun und trocken bleibt. Ein Teil wird untergehoben, der Rest kommt erst beim Servieren darüber.
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