Bio-Zitrone verwenden
Da die Zitronenschale direkt in die Sauce kommt, sollte die Zitrone für den Verzehr der Schale geeignet sein.
Kaninchen-Frikassee aus der Lombardei
Zarte Kaninchenstücke werden goldbraun angebraten, in Weißwein und Brühe sanft geschmort und anschließend mit Eigelb und Zitrone cremig gebunden. Dazu kommt hausgemachtes Kartoffelpüree.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Coniglio in fricassea Zarte Kaninchenstücke schmoren sanft, bevor eine frische Ei-Zitronen-Sauce den kräftigen Fond cremig bindet. Die goldene Röstung, der aromatische Kräuterfond und die feine Säure ergeben ein ausgewogenes Gericht, das mit Kartoffelpüree besonders rund und sättigend auf den Tisch kommt.
Das Kaninchen ist zart und saftig, der Fond cremig und samtig mit frischer Zitronennote. Salbei und Rosmarin geben Wärme und Würze, während das weiche Kartoffelpüree die kräftige Sauce abrundet.
Schritt für Schritt
Die Kaninchenstücke mit Küchenpapier gründlich trocknen. Mit dem Salz und dem Pfeffer würzen, rundum dünn mit Mehl bestäuben und überschüssiges Mehl abschütteln.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind trocken und gleichmäßig, aber nur dünn bemehlt.
Wichtig: Rohes Kaninchen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Butter und Olivenöl in einem breiten Schmortopf erhitzen. Die Kaninchenstücke portionsweise rundum goldbraun anbraten, insgesamt etwa 8 bis 10 Minuten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum goldbraun, das Innere muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht gar sein.
Die Zwiebel im verbliebenen Bratfett 3 Minuten glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und 2 Minuten offen einkochen lassen. Kaninchen, Hühnerbrühe, Lorbeer, Salbei und Rosmarin wieder in den Topf geben.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und der Weißwein leicht reduziert.
Alles einmal aufkochen, dann die Hitze deutlich reduzieren. Das Kaninchen zugedeckt 35 bis 40 Minuten sanft schmoren und die Stücke nach etwa 20 Minuten wenden. Anschließend den Deckel abnehmen und den Fond 5 bis 10 Minuten leicht einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist gar, wenn es sich leicht vom Knochen löst und der Fond leicht eingedickt ist.
Wichtig: Das Kaninchen vollständig durchgaren; die angegebene Garzeit und das leichte Ablösen vom Knochen dienen als Garhinweise.
Während das Kaninchen schmort, die Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet ohne Widerstand durch die Kartoffelstücke.
Wichtig: Beim Abgießen auf heißen Wasserdampf und spritzendes Kochwasser achten.
Die Eigelb in der Rührschüssel mit Zitronensaft und Zitronenschale verrühren. Etwa 100 ml heißen Schmorfond nach und nach unterrühren. Den Schmortopf vom Herd nehmen und die Eiermischung zügig unter den Fond rühren. Nicht mehr kochen lassen, damit die Sauce cremig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig gebunden und glatt, ohne sichtbare Eiweißflocken.
Wichtig: Die Eiermischung unmittelbar verarbeiten und die Sauce nicht mehr kochen lassen.
Die gekochten Kartoffeln mit der Butter zerstampfen. Die warme Milch nach und nach einarbeiten und das Püree mit dem Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Püree ist weich, cremig und frei von harten Kartoffelstücken.
Das Kaninchen mit der cremigen Ei-Zitronen-Sauce und dem Kartoffelpüree sofort servieren.
Daran erkennst du es: Kaninchen, Sauce und Püree werden heiß und unmittelbar nach der Fertigstellung serviert.
Gut zu wissen
Da die Zitronenschale direkt in die Sauce kommt, sollte die Zitrone für den Verzehr der Schale geeignet sein.
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Kochen leichter und ergeben ein lockeres, cremiges Püree.
Der heiße Schmorfond wird langsam unter das Eigelb gerührt. Dadurch lässt sich die Sauce glatt binden, ohne dass das Ei sofort stockt.
Das Gericht wird milder und meist etwas saftiger; die Garzeit kann je nach Stückgröße abweichen.
Hähnchenoberkeulen wie die Kaninchenstücke würzen, bemehlen, anbraten und im Fond garen. Die Garprobe richtet sich nach vollständig durchgegartem Fleisch.
Der Schmorfond wird leichter und erhält eine stärker pflanzliche Würznote.
Die Hühnerbrühe im gleichen Volumen durch klare Gemüsebrühe ersetzen.
Etwa 100 ml Fond langsam unter ständigem Rühren in die Eiermischung geben und den Topf vor dem Zurückgeben vom Herd nehmen.
Die Sauce sofort vom Herd nehmen und mit etwas warmem Fond kräftig glatt rühren; vollständig glatt wird sie dadurch nicht immer wieder.
Das Fleisch gründlich trocknen, überschüssiges Mehl abschütteln und portionsweise in heißem Fett anbraten.
Die Stücke herausnehmen, den Fond abgießen und das Fleisch portionsweise nachbräunen, bevor alles wieder zusammenkommt.
Die Kartoffeln nur zerstampfen und die warme Milch schrittweise einarbeiten.
Etwas warme Milch und Butter vorsichtig unterheben, ohne das Püree weiter kräftig zu rühren.
Die Stücke nach etwa 20 Minuten wenden und die Garprobe am Knochen durchführen.
Das Kaninchen zugedeckt bei sanfter Hitze weiter schmoren, bis sich das Fleisch leicht vom Knochen löst.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich küchenfertiges Kaninchen, das bereits in etwa acht Stücke geteilt wurde. So garen die Stücke gleichmäßig und lassen sich portionsweise anbraten.
Die Eigelb binden den Schmorfond cremig. Bei starkem Weiterkochen kann das Ei stocken und die Sauce flockig werden.
Ja. Die Kartoffeln werden während der Schmorzeit vorbereitet und gekocht. Dadurch sind Püree und Kaninchen ungefähr gleichzeitig fertig.
Das Fleisch ist gar, wenn es sich leicht vom Knochen löst. Die genaue Dauer hängt von der Größe der Stücke und der tatsächlichen Hitze ab.
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