Weißes Maismehl
Idealerweise wird weißes Maismehl aus weißem Mais wie Biancoperla verwendet. Gelbes Bramata-Maismehl ist eine ausdrücklich genannte Alternative; die Polenta wird dann goldgelb und schmeckt kräftiger nach Mais.
Venetische Bohnen-Polenta
Eine venetische, herzhafte Polenta mit weich gekochten und teilweise pürierten BorlottibohnenDie Bohnen werden nicht nur als Einlage verwendet: Ein Teil wird mit Kochwasser püriert und bildet zusammen mit dem Maismehl die sämige Basis der Polenta., Zwiebel, Knoblauch und Olivenöl.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polenta infasolà ist eine venetische Bohnen-Polenta, bei der die Hülsenfrüchte direkt in der Maismasse mitkochen. Für diese Fassung werden Borlottibohnen weich gekocht, teilweise püriert und mit weißem MaismehlMaismehl ist fein gemahlenes Mehl aus Maiskörnern und wird weltweit vielseitig verwendet. zu einer sämigen, eher festen Polenta verbunden. Heiß auf dem Holzbrett serviert, ergibt sie ein schlichtes und vollständiges Gericht.
Sämig bis eher fest, mit cremiger Maisbasis und weich-zartem Bohnenbiss. Die Polenta schmeckt herzhaft, mild-nussig und leicht süßlich vom Mais, mit würziger Zwiebel- und Knoblauchnote sowie fruchtiger Olivenölaromatik.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Borlottibohnen mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 12 Stunden einweichen. Danach abgießen und gründlich abspülen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und nach dem Einweichen abgespült.
Die Zwiebel fein würfeln und in einem großen Topf im Olivenöl bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Die Knoblauchzehe dazugeben und 1 Minute mitgaren. Bohnen, 2,2 l Wasser, 8 g Salz und den Pfeffer hinzufügen. Aufkochen, dann zugedeckt 45 bis 60 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Bohnen weich sind.
Daran erkennst du es: Die Bohnen lassen sich leicht zerdrücken und haben keinen harten Kern mehr.
Wichtig: Beim Aufkochen und Abnehmen des Deckels vorsichtig mit heißem Dampf umgehen.
Etwa die Hälfte der gegarten Bohnen mit 300 ml Kochwasser fein pürieren. Die übrigen Bohnen mit einer Schaumkelle herausheben. Rund 1,8 l Bohnenkochwasser abmessen und bei Bedarf mit heißem Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Das Püree ist glatt genug, um sich gleichmäßig mit dem Kochwasser zu verbinden; die zurückbehaltenen Bohnen bleiben ganz.
Wichtig: Heiße Bohnen und Kochwasser spritzen beim Pürieren leicht; den Mixeraufsatz vollständig eintauchen und vorsichtig arbeiten.
Das Bohnenkochwasser mit dem Bohnenpüree in einen hohen Topf geben und aufkochen. Das Maismehl langsam unter ständigem Rühren einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen. Die Polenta bei niedriger Hitze etwa 40 Minuten garen und regelmäßig vom Topfboden lösen. Wird sie zu fest, esslöffelweise heißes Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist dick und sämig, das Maismehl ist vollständig gegart und löst sich beim Rühren zunehmend vom Topfboden.
Wichtig: Dicke Polenta kann beim Aufkochen spritzen; langsam rühren und ausreichend Abstand halten.
Die ganzen Bohnen in den letzten 5 Minuten vorsichtig unterheben. Mit dem restlichen Salz abschmecken. Die Polenta auf ein Holzbrett oder in tiefe Teller geben und 5 Minuten ruhen lassen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist heiß, sämig bis eher fest und nach der Ruhezeit leicht gesetzt.
Wichtig: Die Polenta bleibt sehr heiß; beim Umfüllen und Servieren vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Idealerweise wird weißes Maismehl aus weißem Mais wie Biancoperla verwendet. Gelbes Bramata-Maismehl ist eine ausdrücklich genannte Alternative; die Polenta wird dann goldgelb und schmeckt kräftiger nach Mais.
Die Bohnen werden nicht nur als Einlage verwendet: Ein Teil wird mit Kochwasser püriert und bildet zusammen mit dem Maismehl die sämige Basis der Polenta.
Von den insgesamt 10 g Salz werden 8 g beim Garen der Bohnen verwendet. Der Rest bleibt zum abschließenden Abschmecken zurück.
Die Polenta wird goldgelb und erhält einen etwas kräftigeren Maisgeschmack.
Das weiße Maismehl im gleichen Mengenverhältnis durch gelbes Bramata-Maismehl ersetzen und nach derselben Methode einrühren und garen.
Die Polenta wird kräftiger und rustikaler im Geschmack.
Das Olivenöl ausdrücklich als herzhaftere Alternative durch 15 g Schweineschmalz ersetzen und die Zwiebel darin andünsten.
Die Bohnen 12 Stunden einweichen, gründlich abspülen und sanft garen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen.
Mit heißem Wasser bedeckt weiter sanft köcheln lassen, bis die Bohnen vollständig weich sind; erst danach mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Das Maismehl langsam einrieseln lassen und dabei kontinuierlich mit dem Schneebesen oder Kochlöffel rühren.
Kräftig weiterrühren und die Polenta bei niedriger Hitze weitergaren; größere Klümpchen bei Bedarf vorsichtig zerdrücken.
Bei niedriger Hitze garen und den Boden regelmäßig mit einem stabilen Kochlöffel lösen.
Nicht am angebrannten Boden kratzen. Die obere Polenta in einen sauberen Topf umfüllen und mit etwas heißem Wasser weitergaren.
Beim Garen regelmäßig prüfen und bei Bedarf esslöffelweise heißes Wasser ergänzen.
Heißes Wasser portionsweise einrühren, bis die gewünschte sämige Konsistenz erreicht ist.
Eine klar gekennzeichnete Variante mit gelbem Bramata-Maismehl statt weißem Maismehl.
Eine ausdrücklich herzhaftere Variante, bei der das Olivenöl durch Schweineschmalz ersetzt wird.
Die Borlottibohnen können bis zu 12 Stunden vor dem Kochen eingeweicht werden. Danach abgießen und gründlich abspülen; die fertige Polenta ist für die beste Konsistenz zum direkten Servieren vorgesehen.
Häufig gefragt
Ideal ist weißes Maismehl für Polenta, möglichst aus weißem Mais wie Biancoperla. Gelbes Bramata-Maismehl ist eine ausdrücklich genannte Alternative; die Polenta wird damit goldgelb und schmeckt kräftiger nach Mais.
Die vorgesehene Konsistenz ist sämig bis eher fest. Wird sie beim Garen zu dick, esslöffelweise heißes Wasser einrühren. Nach fünf Minuten Ruhezeit setzt sie noch etwas nach.
Das Bohnenpüree verbindet sich mit dem Maismehl und dem Kochwasser. Dadurch erhält die Polenta mehr Körper und einen ausgeprägteren Bohnengeschmack, während die ganzen Bohnen für Biss sorgen.
Als klar gekennzeichnete herzhaftere Alternative kann das Olivenöl durch 15 g Schweineschmalz ersetzt werden. Dadurch wird die Polenta kräftiger und rustikaler.
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