Ricotta di pecora
Schafsricotta ist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken und auf größeren Wochenmärkten erhältlich. Ricotta aus Kuhmilch macht die Füllung milder und etwas weniger würzig.
Gefüllte Pasta aus Umbrien
Große, rund verschlossene Teigtaschen aus dünnem Eiernudelteig mit cremiger Ricotta-Spinat-Füllung, serviert in Butter mit knusprigem Salbei und Pecorino.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cappellacci con ricotta e spinaci sind großzügig geformte, runde Teigtaschen mit einer mild-würzigen Füllung aus Schafsricotta, Spinat und Pecorino. Die Cappellacci werden doppelt verschlossen, in zwei Chargen gegart und anschließend in aromatischer Salbeibutter geschwenkt.
Zarte, leicht bissfeste Teighüllen umschließen eine cremige, milde Füllung mit feiner Muskatnote. Die geschmolzene Butter wirkt rund und samtig, der gebratene Salbei bringt herbe Kräuteraromen und einen knusprigen Kontrast, der Pecorino zusätzliche Würze.
Schritt für Schritt
Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier, 35 ml Wasser und 2 g Salz hineingeben, zunächst mit einer Gabel vermengen und anschließend 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nicht mehr krümelig.
Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Dadurch entspannt sich das Klebergerüst und der Teig lässt sich anschließend dünner ausrollen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit geschmeidig ausrollen.
Den Spinat gründlich waschen und mit dem anhaftenden Wasser in einen Topf oder eine große Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze 5–6 Minuten zusammenfallen lassen. Anschließend in ein Sieb geben, vollständig abkühlen lassen und sehr kräftig ausdrücken. Den abgetropften Spinat fein hacken.
Daran erkennst du es: Die Spinatblätter sind vollständig zusammengefallen.
Den gehackten Spinat mit Ricotta, 80 g Pecorino, Eigelb, Muskatnuss, 1/2 TL Salz und etwas schwarzem Pfeffer verrühren. Die Füllung abdecken und 15 Minuten kühl stellen, damit sie fester wird und sich besser portionieren lässt.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist merklich fester und lässt sich portionieren.
Den Teig in zwei Portionen teilen und mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz zu dünnen Bahnen von etwa 1 mm Dicke ausrollen. Daraus 32 Kreise mit 10–11 cm Durchmesser ausstechen. Die Teigreste wieder verkneten, kurz ruhen lassen und ebenfalls ausrollen.
Daran erkennst du es: Die Teigbahnen sind dünn, glatt und lassen sich ausstechen, ohne zu reißen.
Auf 16 Teigkreise jeweils etwa 30–35 g Füllung setzen und dabei mindestens 1,5 cm Rand frei lassen. Den Rand mit etwas Wasser bepinseln, je einen zweiten Kreis auflegen und die Luft rund um die Füllung vorsichtig herausdrücken. Die Ränder gut andrücken und mit einer Gabel rundum verschließen.
Daran erkennst du es: Die Ränder haften rundum dicht und die Teighüllen enthalten möglichst keine eingeschlossene Luft.
2,5 l Wasser mit 25 g Salz in einem großen, breiten Topf zum Kochen bringen. Die Cappellacci vorsichtig hineingeben und je nach Topfgröße in zwei Chargen jeweils 5–7 Minuten garen. Sie sind fertig, wenn die Teighülle weich, aber noch leicht bissfest ist.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist weich, aber im Kern noch leicht bissfest.
Wichtig: Die Teigtaschen vorsichtig ins kochende Wasser geben, um Spritzer und Verbrühungen zu vermeiden.
Während die Cappellacci garen, die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die Salbeiblätter hineingeben und 1–2 Minuten braten, bis sie aromatisch und an den Rändern leicht knusprig sind. Die gegarten Cappellacci mit einer Schaumkelle direkt in die Salbeibutter heben und die Pfanne vorsichtig schwenken. Mit 30 g Pecorino servieren.
Daran erkennst du es: Die Salbeiblätter sind aromatisch und an den Rändern leicht knusprig.
Wichtig: Beim Umheben aus dem Kochwasser auf Spritzer achten.
Gut zu wissen
Schafsricotta ist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken und auf größeren Wochenmärkten erhältlich. Ricotta aus Kuhmilch macht die Füllung milder und etwas weniger würzig.
Ein kräftiger, gereifter Pecorino bringt mehr Würze als ein junger. Ein milder Hartkäse ist als Ersatz möglich, dann schmeckt die Füllung weniger salzig und pikant.
Der gegarte Spinat sollte nach dem Abkühlen sehr kräftig ausgedrückt werden. Je weniger freie Flüssigkeit zurückbleibt, desto stabiler lässt sich die Füllung portionieren.
Die Füllung wird milder und etwas weniger würzig.
Den Schafsricotta im gleichen Mengenverhältnis durch Ricotta aus Kuhmilch ersetzen und wie beschrieben mit Spinat, Pecorino und Eigelb verrühren.
Die Füllung schmeckt weniger salzig und pikant.
Den Pecorino in der Füllung und zum Servieren durch einen milden Hartkäse gleicher Menge ersetzen und den Salzgehalt der Füllung vor dem Formen prüfen.
Den abgekühlten Spinat im Sieb sehr gründlich ausdrücken und die fertige Füllung 15 Minuten kühlen.
Die Füllung länger kühlen und beim Portionieren etwas weniger Füllung verwenden, ohne den Rand zu überladen.
Mindestens 1,5 cm Rand frei lassen, die Ränder mit Wasser befeuchten, Luft herausdrücken und mit der Gabel rundum verschließen.
Vor dem Garen die Ränder nochmals kräftig andrücken und beschädigte Teigtaschen separat und besonders vorsichtig garen.
In zwei Chargen garen und die Teigtaschen herausheben, sobald die Hülle weich, aber noch leicht bissfest ist.
Die nächste Charge kürzer garen und die gegarten Cappellacci sofort in die Salbeibutter geben.
Für eine mildere Füllung den Schafsricotta durch Ricotta aus Kuhmilch ersetzen.
Häufig gefragt
Ja. 300 g Ricotta aus Kuhmilch können in gleicher Menge verwendet werden. Die Füllung wird dadurch milder und etwas weniger würzig.
Überschüssiges Wasser würde die Füllung weich machen und das Verschließen erschweren. Gut ausgedrückter Spinat ergibt eine festere, besser portionierbare Füllung.
Die angegebene Menge ergibt 16 große Cappellacci für 4 Personen.
Die Teighülle soll weich sein, aber im Kern noch einen leichten Biss haben. Je nach Topfgröße werden die Cappellacci in zwei Chargen jeweils 5–7 Minuten gegart.
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