Alici di Cetara
Eingelegte Alici di Cetara sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Fischgeschäften und online erhältlich. Sardellenfilets in Olivenöl sind eine passende Alternative mit meist etwas weniger feinem Geschmack.
Pasta fredda aus Kampanien
Kalte Tubetti mit würzigen Alici, getrockneten Tomaten, milden grünen Peperoncini, Zitrone und cremiger Mozzarella di Bufala Campana. Zerbröselter Tarallo sugna e pepe sorgt für einen pfeffrigen Abschluss.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses kalte Pastagericht bringt typische Aromen Kampaniens in eine klare, sommerliche Form: Alici di Cetara, grüne Peperoncini, Zitrone und cremige Mozzarella di Bufala Campana treffen auf kurze Tubetti. Die Pasta wird gegart, vollständig abgekühlt und erst dann mit dem würzigen Ansatz vermischt. So bleibt die Kombination frisch, salzig und angenehm cremig, ohne eine warme Pastasauce nachzuahmen.
Kalt und frisch im ersten Eindruck, mit salzigen Alici, zitroniger Helligkeit und mild-süßen Peperoncini. Die Bufala-Creme wirkt weich und milchig, der zerbröselte Tarallo setzt einen herzhaften, pfeffrigen und knusprigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Alici abtropfen lassen und grob zerkleinern. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden, das Basilikum zupfen und die Zitronenschale fein abreiben. Alles mit 20 ml Olivenöl in einer Schüssel vermischen und 20 Minuten ziehen lassen.
Die Peperoncini waschen, die Stiele entfernen und die Schoten in kleine Stücke schneiden. 15 ml Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Peperoncini darin 5 bis 6 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis die Schoten weich sind. Den Knoblauch entfernen und die Peperoncini beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Peperoncini sind weich.
Wasser mit dem Salz aufkochen und die Tubetti nach Packungsangabe bissfest garen. Abgießen, auf einem großen Blech verteilen, mit 10 ml Olivenöl vermischen und etwa 20 Minuten vollständig abkühlen lassen. Die Pasta währenddessen nicht mit dem warmen Alici-Ansatz vermengen.
Daran erkennst du es: Die Tubetti sind bissfest und vollständig kalt.
Die kalten Tubetti mit dem Alici-Tomaten-Zitronen-Ansatz und den gebratenen Peperoncini vermengen. Abschmecken und weitere 10 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verteilt und die Pasta ist würzig abgeschmeckt.
Die Mozzarella di Bufala Campana mit der Milch in einem hohen Gefäß glatt pürieren. Die Creme erst kurz vor dem Servieren auf oder unter die Pasta geben.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt und cremig.
Die Pasta auf Teller verteilen, mit der Bufala-Creme vollenden und den Tarallo sugna e pepe darüberbröseln.
Gut zu wissen
Eingelegte Alici di Cetara sind in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Fischgeschäften und online erhältlich. Sardellenfilets in Olivenöl sind eine passende Alternative mit meist etwas weniger feinem Geschmack.
Peperoncini di fiume findest du auf italienischen Märkten, in türkischen oder mediterranen Gemüsegeschäften und saisonal im gut sortierten Supermarkt. Friggitelli oder milde grüne Bratpaprika passen ebenfalls und machen das Gericht etwas süßer.
Mozzarella di Bufala Campana DOP wird mit Milch glatt püriert. Fior di latte kann sie ersetzen; die Creme wird dann milder und weniger charaktervoll.
Der herzhafte Tarallo sugna e pepe liefert die pfeffrige, knusprige Komponente. Ein einfacher Tarallo funktioniert ebenfalls, dann fehlt die kräftige Pfeffernote.
Der Geschmack bleibt würzig, wirkt aber meist etwas weniger fein.
Die Sardellenfilets abtropfen lassen und wie die Alici grob zerkleinern.
Das Gericht wird etwas süßer und bleibt mild.
Waschen, Stiele entfernen, in kleine Stücke schneiden und wie die Peperoncini braten.
Die Creme wird milder und weniger charaktervoll.
Mit der Milch im hohen Gefäß glatt pürieren.
Die kräftige Pfeffernote des Toppings fehlt.
Vor dem Servieren zerbröseln und über die Pasta geben.
Die Pasta auf dem Blech vollständig abkühlen lassen und die Bufala-Creme erst beim Anrichten zufügen.
Die Pasta separat weiter abkühlen lassen und die Bufala-Creme erst danach frisch püriert darübergeben.
5 bis 6 Minuten braten und auf die weiche Textur achten.
Die Peperoncini kurz weiterbraten, abkühlen lassen und anschließend unter die Pasta mischen.
Den Tarallo erst unmittelbar beim Anrichten zerbröseln.
Bei Bedarf frischen Tarallo zusätzlich über die angerichteten Portionen bröseln.
Ersetze die Peperoncini di fiume durch milde Friggitelli oder grüne Bratpaprika. Die Pasta bleibt aromatisch, erhält aber eine etwas süßere Gemüse-Note.
Häufig gefragt
Ja. Sardellenfilets in Olivenöl sind eine passende Alternative. Der Geschmack bleibt würzig, wirkt aber meist etwas weniger fein.
Friggitelli oder milde grüne Bratpaprika passen gut. Sie machen das Gericht etwas süßer, bleiben aber mild.
Ja. Fior di latte lässt sich ebenfalls mit Milch glatt pürieren. Die Creme wird dadurch milder und weniger charaktervoll.
Ein einfacher Tarallo kann verwendet werden. Die kräftige Pfeffernote des Originals fehlt dann.
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