Torta di ricotta lucana

Ricotta-Kuchen aus der Basilikata

Lockerer Ricotta-Kuchen aus der Basilikata mit Zitronenschale, feiner Süße und einer saftig-cremigen Mitte.

Zum Rezept
Torta di ricotta lucana
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 55 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Std. 30 Min.
Gesamtzeit ca. 3 Std. 50 Min.
Menge 8 bis 10 Stücke
Gerichtsform und Gerichtsart Kuchen und süßes Feingebäck in Kuchenform
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte, Obst, Weizen, Zucker und Süßungsmittel
Prägende Zubereitungsverfahren Abtropfen und Entwässern, Aufschlagen und Aufschäumen, Backen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Verzehrkontext Frühstück, Zwischenmahlzeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gut abgetropfter Ricotta sorgt für eine cremige, zugleich schnittfeste Kuchenstruktur.
  • Aufgeschlagenes Eiweiß bringt Luftigkeit in die kompakte Ricottamasse.
  • Zitronenschale setzt einen frischen Akzent zur milden Süße und zum sahnigen Milchgeschmack.

Torta di ricotta lucana ist ein schlichter Kuchen aus der Basilikata mit cremiger Ricottafüllung und feiner Zitronennote. Durch die aufgeschlagenen Eiweiße wird er locker, bleibt im Inneren aber angenehm saftig. Gut gekühlt passt er zur Merenda, zum Frühstück oder zu einer Tasse Kaffee.

Die Oberfläche wird goldbraun, während die Mitte weich und saftig bleibt. Der Kuchen schmeckt cremig, mild süß und zitronig-frisch mit einer lockeren, leicht federnden Krume.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ricotta abtropfen lassen und Form vorbereiten

    Ricotta in ein feines Sieb geben und mindestens 30 Minuten abtropfen lassen. Währenddessen die Springform mit der Butter ausstreichen, mit dem Mehl ausstäuben und überschüssiges Mehl ausklopfen. Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

    30 Minuten 170 °C
    • Das Abtropfen verhindert, dass die Ricottamasse zu feucht wird.
  2. Ricottamasse herstellen

    Die Eier trennen. Die Eigelbe mit 120 g Zucker einige Minuten hell und cremig aufschlagen. Ricotta, Milch und Zitronenschale gründlich unterrühren.

    Daran erkennst du es: Die Eigelb-Zucker-Mischung ist hell und cremig.

    • Die abgeriebene Zitronenschale möglichst fein verarbeiten, damit sie sich gleichmäßig verteilt.
  3. Mehlmischung einarbeiten

    Mehl und Backpulver mischen, auf die Ricottamasse sieben und kurz unterheben, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.

    Daran erkennst du es: Die Masse ist gerade eben homogen, ohne sichtbare Mehlnester.

    • Nicht länger rühren als nötig, damit der Kuchen locker bleibt.
  4. Eischnee schlagen

    Das Eiweiß mit dem Salz aufschlagen. Sobald es schaumig wird, den restlichen Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein glänzender, standfester Eischnee entsteht.

    Daran erkennst du es: Der Eischnee ist glänzend und bleibt standfest.

    • Die Schüssel und die Rührbesen müssen sauber und fettfrei sein.
  5. Eischnee unterheben

    Den Eischnee in drei Portionen vorsichtig unter die Ricottamasse heben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen.

    Daran erkennst du es: Der Teig ist luftig und gleichmäßig vermischt.

    • Mit dem Teigschaber von unten nach oben heben, statt den Eischnee kräftig unterzurühren.
  6. Kuchen backen

    Den Kuchen auf der mittleren Schiene 50 bis 55 Minuten backen.

    55 Minuten 170 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun; die Mitte darf beim Herausnehmen noch leicht nachgeben.

    • Die Ofentür während der ersten Backphase möglichst geschlossen halten.
  7. In der Form abkühlen

    Den Kuchen 30 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Kuchen ist stabil genug, um aus der Form gelöst zu werden.

    • Beim Lösen behutsam am Rand entlangfahren, damit die weiche Mitte nicht beschädigt wird.
  8. Kühlen und bestäuben

    Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und anschließend mindestens 90 Minuten kalt stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

    90 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Kuchen ist gut durchgekühlt und lässt sich sauber schneiden.

    • Gut gekühlt lässt sich die cremige Mitte besonders sauber portionieren.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zucker in zwei Portionen verwenden: Von den insgesamt 150 g Zucker kommen 120 g zu den Eigelben. Die restlichen 30 g werden nach und nach in den Eischnee eingearbeitet.
  • Richtige Garprobe: Die Mitte soll beim Herausnehmen noch leicht nachgeben. Sie festigt sich beim Abkühlen und anschließenden Kühlen weiter.

Zutatenwissen

Ricotta gut abtropfen lassen

Gut abgetropfter Ricotta hält die Masse cremig, ohne sie unnötig zu verflüssigen. Das erleichtert eine lockere, aber schnittfeste Kuchenstruktur.

Nur die gelbe Schale verwenden

Beim Abreiben möglichst nur die gelbe Außenschale nehmen, da die weiße Schicht darunter bitter schmecken kann.

Sinnvolle Alternativen

Glutenfreie Universalmehlmischung mit Bindemittel

Der Kuchen kann etwas zarter und weniger elastisch werden; die Ricottamitte bleibt cremig.

Das Weizenmehl im Teig und zum Ausstäuben der Form im gleichen Mengenverhältnis durch eine glutenfreie Universalmehlmischung mit Bindemittel ersetzen.

Ungesüßter Pflanzendrink

Der Geschmack kann je nach Pflanzendrink leicht variieren, die Konsistenz bleibt ähnlich.

Die Milch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen.

Pflanzliches Streichfett

Die Form lässt sich ebenso fetten; der Buttergeschmack fällt weg.

Die Butter zum Fetten der Form durch die gleiche Menge pflanzliches Streichfett ersetzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Kuchen bleibt sehr weich oder wirkt in der Mitte wässrig.

Ricotta mindestens 30 Minuten im feinen Sieb abtropfen lassen und die abgelaufene Flüssigkeit entfernen.

Den Kuchen vollständig auskühlen und länger kühlen lassen; dadurch kann die Mitte noch etwas fester werden.

Der Kuchen wird kompakt und wenig locker.

Den Eischnee in drei Portionen vorsichtig von unten nach oben unterheben.

Der Kuchen bricht beim Lösen aus der Form.

Den Kuchen zunächst 30 Minuten in der Form abkühlen lassen.

Bruchstellen nach dem vollständigen Kühlen mit Puderzucker kaschieren und den Kuchen vorsichtig portionieren.

Die Mitte wird trocken und verliert ihre cremige Konsistenz.

Ab 50 Minuten prüfen und den Kuchen herausnehmen, sobald die Oberfläche goldbraun ist und die Mitte noch leicht wackelt.

Servieren und kombinieren

  • Zum Frühstück oder Kaffee: Den gut gekühlten Kuchen in schmalen Stücken zu einer Tasse Kaffee servieren.
  • Zur Merenda: Kalt serviert passt der Ricotta-Kuchen als unkomplizierte süße Zwischenmahlzeit.
  • Leicht temperiert: Für eine weichere, aromatischere Mitte den Kuchen vor dem Servieren kurz aus dem Kühlschrank nehmen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Ricotta, Milch und Butter sind im Rezept enthalten.
  • Eier: enthält · Eier sind ein prägender Bestandteil des Teigs.
  • Gluten: enthält · Weizenmehl wird im Teig und zum Ausstäuben der Form verwendet.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum muss der Kuchen vor dem Servieren gekühlt werden?

Die Ricottamitte festigt sich beim vollständigen Auskühlen und anschließenden Kühlen. Dadurch lässt sich der Kuchen sauber schneiden und bleibt angenehm cremig.

Darf die Mitte beim Herausnehmen noch leicht nachgeben?

Ja. Die Oberfläche soll goldbraun sein, während die Mitte beim Herausnehmen noch leicht nachgibt. Beim Abkühlen und Kühlen wird sie fester.

Wie wird der Zucker aufgeteilt?

120 g Zucker werden mit den Eigelben aufgeschlagen. Die restlichen 30 g kommen nach und nach in den Eischnee.

Aus unserer Küche

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