Entenkeulenfleisch oder Entenbrust
Entenkeulenfleisch bleibt saftiger und schmeckt kräftiger. Entenbrust ist als Alternative möglich, gart schneller und ergibt eine etwas magerere Füllung.
Herzhafter Reis-Timballo
Goldbraun gebackener Reis mit würzigem Entenragù, Tomatensauce und Majoran. Der kompakte Timballo wird nach kurzer Ruhezeit in Stücke geschnitten und warm serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Timballo di riso e anatra verbindet locker gegarten Carnaroli-Reis mit geschmortem Entenkeulenfleisch, passierten Tomaten und Majoran. Das Ragù wird zwischen zwei Reisschichten gebacken, sodass außen eine goldbraune Kruste und innen eine saftige, herzhafte Füllung entsteht. Die Aostatal-Variante passt als kompakte Formzubereitung zu einem regionalen Menü.
Außen goldbraun und leicht knusprig, innen kompakt, saftig und weich mit einem leichten Biss im Reis. Das Entenragù schmeckt würzig und vollmundig, begleitet von Tomate, Majoran und der herzhaften Note des Parmigiano.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Karotte und Staudensellerie fein würfeln. Das Entenkeulenfleisch trocken tupfen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die übrigen Zutaten für das Ragù und den Reis abmessen.
Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie bei mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten. Das Entenfleisch dazugeben und 6 bis 8 Minuten anbraten, bis es rundum Farbe angenommen hat.
Daran erkennst du es: Das Entenfleisch ist rundum gebräunt, das Gemüse weich und noch nicht dunkel.
Mit dem Weißwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Passierte Tomaten, Brühe, Lorbeerblatt, Majoran, Salz und Pfeffer einrühren. Das Ragù ohne Deckel etwa 30 Minuten leise schmoren lassen, bis die Flüssigkeit deutlich eingekocht ist. Das Lorbeerblatt entfernen und das Ragù etwas abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist deutlich reduziert und das Ragù wirkt saftig, aber nicht suppig.
Während das Ragù schmort, die Brühe im Topf mit Deckel aufkochen. Den Reis einrühren und bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 14 bis 16 Minuten garen, bis er außen weich, im Kern aber noch leicht bissfest ist. Überschüssige Flüssigkeit darf nicht im Topf stehen. Die Butter unterrühren und den Reis 10 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Reis ist außen weich, im Kern leicht bissfest und ohne überschüssige Flüssigkeit im Topf.
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die runde Form mit der Butter ausstreichen und mit etwa zwei Dritteln der Semmelbrösel ausstreuen.
Wichtig: Beim Vorheizen und Umgang mit der heißen Form hitzebeständige Handschuhe verwenden.
Eier und Parmigiano unter den lauwarmen Reis mischen. Etwa zwei Drittel der Reismasse in die Form geben und an Boden und Rand andrücken. Das Entenragù gleichmäßig darauf verteilen, dabei rundherum etwa 1 cm Abstand zum Rand lassen. Mit dem restlichen Reis bedecken und vorsichtig festdrücken. Die Oberfläche mit den übrigen Semmelbröseln bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Reisschichten schließen das Ragù vollständig ein und die Oberfläche ist gleichmäßig mit Semmelbröseln bestreut.
Den Timballo 35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun und die Reisschichten sind fest verbunden.
Wichtig: Die Form ist nach dem Backen sehr heiß; nur mit Ofenhandschuhen herausnehmen.
Den Timballo vor dem Lösen 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschließend in Stücke schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Der Timballo lässt sich nach der Ruhezeit lösen und in kompakte Stücke schneiden.
Gut zu wissen
Entenkeulenfleisch bleibt saftiger und schmeckt kräftiger. Entenbrust ist als Alternative möglich, gart schneller und ergibt eine etwas magerere Füllung.
Der Reis soll außen weich, im Kern aber noch leicht bissfest sein. Dadurch behält der Timballo nach dem Backen eine kompakte, nicht breiige Struktur.
Für Ragù und Reis kann Gemüse- oder Geflügelbrühe verwendet werden. Geflügelbrühe unterstützt den kräftigen Geschmack der Ente, Gemüsebrühe hält das Profil etwas leichter.
Die Füllung wird etwas magerer und gart schneller als mit Entenkeulenfleisch.
Entenbrust trocken tupfen, würfeln und wie im Rezept anbraten. Das Ragù während des Schmorens im Blick behalten, da die Fleischstücke schneller zart werden.
Geflügelbrühe schmeckt kräftiger, Gemüsebrühe etwas milder.
Die gewählte Brühe jeweils in der angegebenen Menge für Ragù und Reis verwenden.
Das Ragù ohne Deckel schmoren lassen, bis es deutlich reduziert und saftig, aber nicht suppig ist.
Das Ragù vor dem Schichten noch einige Minuten ohne Deckel weiter einkochen lassen.
Den Reis im Kern leicht bissfest lassen und überschüssige Flüssigkeit vollständig verdampfen lassen.
Den gegarten Reis vor dem Mischen mit Ei und Parmigiano etwas länger abkühlen lassen und besonders vorsichtig schichten.
Rundherum etwa 1 cm Abstand zum Rand lassen und die Füllung vollständig mit Reis bedecken.
Vor dem Backen sichtbare Füllung vom Rand zurück in die Mitte schieben und mit Reis verschließen.
Den Timballo nach dem Backen 10 Minuten in der Form ruhen lassen.
Die Stücke direkt in der Form schneiden und vorsichtig mit einem Pfannenwender servieren.
Für eine etwas magerere Füllung wird das ausgelöste Entenkeulenfleisch durch Entenbrust ersetzt.
Häufig gefragt
Ja. 500 g Entenbrust ergeben eine etwas magerere Füllung und garen schneller als Entenkeulenfleisch.
Vorgesehen ist eine runde ofenfeste Form oder Springform mit 24 cm Durchmesser.
Der Reis soll außen weich, im Kern aber noch leicht bissfest sein. Überschüssige Flüssigkeit darf nicht im Topf stehen.
Die zehnminütige Ruhezeit lässt die Reisschichten stabiler werden, sodass sich der Timballo kompakt lösen und in Stücke schneiden lässt.
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