Forellenfilet sorgfältig prüfen
Das Filet vor dem Würfeln auf verbliebene Gräten prüfen. Würfel von etwa 2 cm Größe garen gleichmäßig und bleiben im Ragout saftig.
Frische Pasta aus dem Friaul
Hausgemachte Tagliolini mit einem milden Ragout aus Lachsforelle, Tomaten, Weißwein und Fischfond. Die frisch geschnittenen Eiernudeln werden direkt in der Pfanne mit der Sauce geschwenkt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tagliolini al ragù di trota salmonata verbinden zarte, frisch geschnittene Eiernudeln mit einem leichten Forellenragout. Gemüse, trockener Weißwein und Fischfond bilden die aromatische Grundlage, während die Lachsforelle sanft in der Sauce gart. Das Gericht wird direkt in der Pfanne vollendet und sofort serviert.
Die Tagliolini sind zart und bissfest, die Lachsforellenwürfel saftig und mild. Die Sauce schmeckt fruchtig, leicht weinbetont und herzhaft nach Fischfond; Petersilie sorgt für einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Das Weizenmehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und Eier sowie die Prise Salz hineingeben. Mit einer Gabel zunächst die Eier verrühren und dabei nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten. Alles zu einem festen Teig verkneten und 8 bis 10 Minuten weiterkneten, bis er glatt und elastisch ist. Den Teig in Folie oder ein Wachstuch wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Zwiebel, Karotte und Sellerie sehr fein würfeln. Die Tomaten kreuzweise einschneiden, 30 Sekunden in kochendes Wasser geben, kalt abschrecken, häuten und klein würfeln. Knoblauch fein hacken. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein schneiden.
Das Lachsforellenfilet sorgfältig auf Gräten prüfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Würfel mit wenig Salz und schwarzem Pfeffer würzen und dünn mit dem Weizenmehl bestäuben.
Das Olivenöl in einer großen tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Karotte, Sellerie und Knoblauch bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Die Gemüsewürfel aus der Pfannenmitte etwas an den Rand schieben.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber kaum gebräunt.
Die Forellenwürfel in die Pfanne geben und 2 Minuten vorsichtig anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Tomaten, Fischfond und Lorbeerblatt hinzufügen. Alles bei kleiner bis mittlerer Hitze 7 bis 8 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Forelle gerade durchgegart und die Sauce leicht gebunden ist. Das Lorbeerblatt entfernen, die Butter einrühren und das Ragout mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Forelle ist gerade durchgegart und die Sauce leicht gebunden.
Wichtig: Die Forelle vollständig durchgaren.
Den Teig in 4 Portionen teilen. Jede Portion auf einer leicht mit Hartweizengrieß bestäubten Fläche oder mit der Pastamaschine zu dünnen Bahnen ausrollen, etwa 1 mm dick. Die Bahnen locker mit Hartweizengrieß bestäuben, längs aufrollen und mit einem scharfen Messer 3 bis 4 mm breite Streifen schneiden. Die Tagliolini vorsichtig entrollen und bis zum Kochen mit etwas Grieß bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Streifen sind gleichmäßig dünn und kleben nicht zusammen.
Während das Ragout gart oder kurz danach das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen. Die frischen Tagliolini hineingeben und 2 bis 3 Minuten garen, bis sie bissfest sind. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Tagliolini sind bissfest.
Die Tagliolini direkt zum Forellenragout in die Pfanne geben. Eine Minute vorsichtig schwenken und nach Bedarf etwas vom aufgefangenen Kochwasser hinzufügen, bis die Sauce die Nudeln locker umhüllt. Die Petersilie unterheben und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce umhüllt die Nudeln locker, ohne wässrig zu wirken.
Gut zu wissen
Das Filet vor dem Würfeln auf verbliebene Gräten prüfen. Würfel von etwa 2 cm Größe garen gleichmäßig und bleiben im Ragout saftig.
Das kurze Blanchieren und Abschrecken erleichtert das Häuten und sorgt für eine glattere Ragoutsauce.
Hartweizengrieß verhindert beim Ausrollen, Aufrollen und Zwischenlagern, dass die frischen Nudeln zusammenkleben.
Der Fischfond bildet mit Tomaten und Weißwein die flüssige Grundlage des Ragouts. Nach dem Schwenken kann zusätzliches Kochwasser die Sauce lockern.
Der Geschmack wird etwas milder und weniger kräftig gefärbt.
Forellenfilet ohne Haut und Gräten in etwa 2 cm große Würfel schneiden und wie die Lachsforelle zubereiten.
Das Ragout wird milder und verliert die leichte Säure und Wein-Note.
Den Weißwein durch 100 ml zusätzlichen Fischfond ersetzen und die Sauce sanft einkochen lassen.
Die Sauce wird weniger cremig, bleibt aber aromatisch und milchfrei.
Das Olivenöl am Ende statt der Butter unter das Ragout rühren.
Die Nudeln lassen sich weiterhin bestäuben, erhalten aber weniger trockene Griffigkeit.
Die Arbeitsfläche und die Pastabahnen sparsam mit Weizenmehl bestäuben, damit die Tagliolini nicht kleben.
Das Mehl nach und nach einarbeiten und den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Etwas Mehl sparsam einarbeiten und den Teig anschließend erneut kurz ruhen lassen.
Die Würfel nur kurz anbraten und anschließend sanft köcheln lassen, bis sie gerade durchgegart sind.
Die Tagliolini mit etwas Kochwasser lockern und vorsichtig schwenken, statt das Ragout weiter stark zu erhitzen.
Das Ragout sanft einkochen lassen und das Kochwasser beim Fertigstellen nur nach Bedarf hinzufügen.
Die Nudeln kurz in der Pfanne schwenken und die Sauce dadurch mit der Nudelstärke binden lassen.
Bahnen und Nudeln locker mit Grieß bestäuben und nicht zu lange vor dem Kochen liegen lassen.
Die Nudeln vorsichtig voneinander lösen und portionsweise in das kochende Wasser geben.
Häufig gefragt
Die Ruhezeit entspannt den Teig und macht ihn geschmeidiger, sodass er sich leichter dünn ausrollen und in Tagliolini schneiden lässt.
Ja. Die Teigportionen lassen sich auf einer leicht mit Grieß bestäubten Fläche mit einer Teigrolle dünn ausrollen und anschließend mit einem scharfen Messer schneiden.
Das stärkehaltige Wasser lockert die Sauce beim Schwenken und hilft, sie gleichmäßig an die frischen Tagliolini zu binden.
Die Würfel nur kurz anbraten und anschließend bei kleiner bis mittlerer Hitze sanft garen. Sobald sie gerade durchgegart sind, die Pfanne nicht weiter stark erhitzen.
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