Mehlwahl
Type-00-Mehl oder backstarkes Weizenmehl eignet sich für den dünnen, elastischen Pizzateig.
Neapolitanische Pizza ohne Käse
Puristische Pizza mit dünnem Hefeteig, passierten Tomaten, Knoblauch, Oregano und nativem Olivenöl extra – ganz ohne Käse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Pizza marinara lebt von wenigen, klaren Zutaten. Der lange, kühle Teigruheprozess sorgt für Aroma und einen luftigen Rand, während der dünne Tomatenbelag mit Knoblauch, Oregano und Olivenöl im sehr heißen Ofen intensiv duftet und saftig bleibt.
Dünner, leicht knuspriger Boden mit luftigem, gebräuntem Rand; darauf ein saftiger Tomatenfilm, aromatischer Knoblauch, würziger Oregano und fruchtiges Olivenöl.
Schritt für Schritt
Die frische Hefe im kalten Wasser auflösen. Das Mehl dazugeben und alles vermengen, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Den Teig abgedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Mehl ist vollständig eingearbeitet; der Teig darf noch ungleichmäßig wirken.
Das Salz einarbeiten und den Teig 8–10 Minuten von Hand kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen und in eine leicht bemehlte Schüssel legen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer straffen Kugel formen.
Die Schüssel abdecken. Den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur anspringen lassen und anschließend für 16–18 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der kalten Führung sichtbar aufgegangen und aromatisch gereift.
Den Teig in 2 gleich große Portionen teilen und jeweils zu einer straffen Kugel formen. Die Teiglinge abgedeckt 2–3 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind entspannt und lassen sich ohne starkes Zurückspringen ausziehen.
Während die Teiglinge ruhen, die Tomaten mit dem Salz verrühren. Den Knoblauch schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Den Backofen mit Pizzastahl oder Backstein mindestens 45 Minuten auf 250–280 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ohne Pizzastahl ein umgedrehtes Backblech mit aufheizen.
Daran erkennst du es: Backfläche und Ofen sind vollständig durchgeheizt.
Wichtig: Pizzastahl, Backstein und Backblech werden sehr heiß; beim Einschieben vorsichtig arbeiten.
Eine Teigkugel in Semola oder Mehl wenden und mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen drücken. Einen etwa 1,5 cm breiten Rand stehen lassen und den Teig auf 28–30 cm ausziehen. Nicht mit dem Nudelholz ausrollen.
Daran erkennst du es: Der Boden ist dünn, der Rand bleibt deutlich dicker und luftig.
Die Hälfte der Tomaten dünn auf dem Teig verteilen. Knoblauchscheiben und die Hälfte des Oreganos daraufgeben, anschließend mit 15 ml Olivenöl beträufeln. Den zweiten Teigling ebenso ausziehen und belegen.
Daran erkennst du es: Der Belag ist dünn und gleichmäßig verteilt; der Rand bleibt frei.
Die erste Pizza auf den vorgeheizten Stein oder Stahl schieben und 7–10 Minuten backen. Bei Bedarf die Pizza nach der Hälfte der Backzeit drehen. Die zweite Pizza ebenso backen.
Daran erkennst du es: Der Rand ist aufgegangen und gebräunt, der Boden durchgebacken und die Tomaten heiß.
Wichtig: Beim Öffnen des sehr heißen Ofens und beim Herausnehmen der Pizza vorsichtig vorgehen.
Die Pizza marinara sofort in Stücke schneiden und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pizza wird heiß und frisch aus dem Ofen serviert.
Gut zu wissen
Type-00-Mehl oder backstarkes Weizenmehl eignet sich für den dünnen, elastischen Pizzateig.
Passierte Tomaten oder fein zerdrückte geschälte Tomaten ergeben den dünnen, saftigen Belag.
Sehr dünn geschnittener Knoblauch und getrockneter Oregano verteilen ihr Aroma während der kurzen, heißen Backzeit gleichmäßig.
Der Teig bleibt elastisch und eignet sich weiterhin zum dünnen Ausziehen.
Das Type-00-Mehl im gleichen Gewicht durch backstarkes Weizenmehl ersetzen.
Der Belag kann etwas stückiger und saftiger ausfallen.
Die passierten Tomaten im gleichen Gewicht durch fein zerdrückte geschälte Tomaten ersetzen und mit dem Salz verrühren.
Den Teig nur leicht bemehlen und zum Formen Semola oder Mehl sparsam verwenden.
Überschüssiges Mehl vor dem Belegen vorsichtig abstreifen.
Nur mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen arbeiten und den Rand stehen lassen.
Stein, Stahl oder umgedrehtes Backblech mindestens 45 Minuten bei 250–280 °C vorheizen.
Die Pizza bei Bedarf kurz weiterbacken, bis der Rand gebräunt und der Boden durchgebacken ist.
Die Tomaten nur dünn verteilen und den Rand frei lassen.
Die Pizza auf der heißen Backfläche weiterbacken, bis der Boden stabil ist.
Den Teig bis zu etwa 21 Stunden vor dem Servieren ansetzen: zunächst bei Raumtemperatur anspringen lassen, anschließend kalt führen und vor dem Backen zu Teiglingen portionieren.
Häufig gefragt
Nein. Der Belag besteht aus Tomaten, Knoblauch, Oregano und Olivenöl und kommt ohne Käse aus.
Die Pizza wird bei 250–280 °C Ober-/Unterhitze auf einem mindestens 45 Minuten vorgeheizten Pizzastahl, Backstein oder umgedrehten Backblech gebacken.
Nein. Der Teig wird mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen gedrückt und von Hand auf 28–30 cm ausgezogen.
Jede Pizza backt etwa 7–10 Minuten, bis der Rand aufgegangen und gebräunt ist.
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