Rau strukturierte Pasta
Die dunkel-raue Oberfläche der Stroncatura nimmt den pikanten Sugo besonders gut auf.
Getrocknete Pasta, Kalabrien
Kräftige kalabrische Pasta mit rauer Stroncatura, würziger ’nduja, passierten Tomaten, roter Zwiebel und Knoblauch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Stroncatura alla ’nduja bringt die raue, getrocknete Pasta aus Kalabrien mit einem pikanten Tomatensugo zusammen. Die ’nduja verteilt sich im Olivenöl und verleiht der Sauce deutliche Schärfe, während rote Zwiebel, Knoblauch und Basilikum für aromatische Tiefe sorgen. Besonders eng verbunden ist das Gericht mit Gioia Tauro.
Dunkle, raue Pasta trifft auf einen leuchtend roten, öligen Sugo mit deutlicher Chiliwürze. Die Sauce ist kräftig, aromatisch und leicht pikant bis scharf; Basilikum setzt einen frischen Akzent.
Schritt für Schritt
Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und leicht andrücken. Die ’nduja aus dem Darm lösen und grob zerteilen.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Knoblauch darin 5 Minuten weich dünsten, ohne sie dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, aber nicht gebräunt.
Die ’nduja hinzufügen und mit dem Kochlöffel zerdrücken. 2 Minuten rühren, bis sie sich im Öl verteilt hat.
Daran erkennst du es: Die ’nduja ist gleichmäßig im Öl verteilt.
Die passierten Tomaten zugießen und die Basilikumblätter einlegen. Die Sauce aufkochen, dann bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten offen einkochen lassen. Erst danach vorsichtig abschmecken, denn die ’nduja bringt bereits Würze mit.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sichtbar eingekocht und wirkt aromatisch gebunden.
Während die Sauce kocht, das Wasser mit dem Salz in einem großen Topf zum kräftigen Kochen bringen. Die Stroncatura hineingeben und nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist nach Packungsangabe bissfest.
Die Pasta abgießen und direkt in die Pfanne zur Sauce geben. Alles 1 bis 2 Minuten bei mittlerer Hitze schwenken. Nach Bedarf etwas Kochwasser einarbeiten, bis der Sugo die raue Pasta gut umhüllt.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an der rauen Pasta.
Die Pfanne vom Herd nehmen, die Knoblauchzehe entfernen und die Stroncatura sofort servieren.
Gut zu wissen
Die dunkel-raue Oberfläche der Stroncatura nimmt den pikanten Sugo besonders gut auf.
’Nduja verteilt sich beim Rühren im Öl und bestimmt die deutliche Schärfe des Gerichts.
Stroncatura ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder im Fachhandel für italienische Lebensmittel erhältlich.
Die Sauce haftet ebenfalls gut, das Ergebnis schmeckt jedoch etwas milder und weniger kernig.
Die Stroncatura im gleichen Mengenverhältnis durch grob strukturierte Vollkornspaghetti ersetzen und nach Packungsangabe bissfest garen.
Bei mittlerer Hitze weich dünsten und darauf achten, dass die Zutaten nicht dunkel werden.
Bei leichter Bräunung sofort mit den passierten Tomaten ablöschen; angebrannte Stücke besser entfernen und neu beginnen.
Den Sugo offen einkochen lassen und das Kochwasser nur nach und nach einarbeiten.
Die Pasta mit der Sauce noch kurz bei mittlerer Hitze schwenken, bis die Flüssigkeit stärker bindet.
Nach Packungsangabe garen und direkt in die Pfanne geben.
Die Pasta sofort mit dem Sugo schwenken und ohne weitere Verzögerung servieren.
Häufig gefragt
Stroncatura findest du in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder im Fachhandel für italienische Lebensmittel.
Als Alternative eignet sich grob strukturierte Vollkornspaghetti. Sie nehmen die Sauce ebenfalls gut auf, schmecken aber etwas milder und weniger kernig.
’Nduja liegt meist im Kühlregal italienischer Feinkostabteilungen und wird als Stück oder im Glas angeboten.
Die Pasta erhält durch die ’nduja eine deutliche Schärfe. Die Sauce sollte deshalb erst nach dem Einkochen vorsichtig abgeschmeckt werden.
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