Pistazien aus Bronte
Ungesalzene Pistazien aus Bronte bringen das charakteristische nussige Aroma dieses Risottos. Für die Creme werden sie ungeröstet verarbeitet, während die Garnitur separat geröstet wird.
Sizilien · cremiges Risotto
Cremiges sizilianisches Risotto mit Pistazien aus Bronte, langsam gegartem Carnaroli, Parmigiano Reggiano und gerösteten Pistazienstücken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Risotto stellt Pistazien aus dem Raum Bronte am Ätna in den Mittelpunkt. Fein verarbeitet verbinden sie sich mit langsam gegartem Carnaroli zu einer weich fließenden, nussigen Textur. Geröstete Pistazienstücke sorgen zum Schluss für aromatischen Biss.
Weich fließend und cremig, mit nussigem Pistazienaroma, feiner Parmesanwürze, frischer Weinnote und knusprigen gerösteten Pistazienstücken.
Schritt für Schritt
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. 50 ml davon abnehmen und für die Pistaziencreme beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Brühe bleibt heiß, ohne stark zu sprudeln.
30 g Pistazien in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten rösten, bis sie duften. Grob hacken und beiseitestellen. Die übrigen 50 g Pistazien mit den 50 ml warmen Brühe und 10 ml Olivenöl zu einer groben, cremigen Paste mixen.
Daran erkennst du es: Die Pistazien duften deutlich, bleiben aber grün und verbrennen nicht.
Das restliche Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Die Schalotte darin bei niedriger bis mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Schalotte ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Den Carnaroli-Reis einstreuen und 2 Minuten unter Rühren anrösten, bis die Körner leicht glasig wirken. Mit dem Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern leicht glasig, bevor der Wein vollständig eingekocht ist.
Eine Kelle heiße Brühe zum Reis geben und unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Kelle hinzufügen. So fortfahren, bis der Reis nach 18–20 Minuten cremig ist und im Kern noch leichten Biss hat. Je nach Reissorte werden dafür ungefähr 1,05 l Brühe benötigt.
Daran erkennst du es: Der Reis ist cremig, weich und hat im Kern noch leichten Biss; die Masse fließt langsam.
Den Topf vom Herd nehmen. Pistaziencreme, Butter und Parmigiano Reggiano gründlich unterrühren. Mit schwarzem Pfeffer und bei Bedarf mit Salz abschmecken. Das Risotto 2 Minuten ruhen lassen. Es soll weich fließen, wenn der Topf leicht bewegt wird, nicht fest stehen.
Daran erkennst du es: Das Risotto bewegt sich weich und fließend, wenn der Topf leicht gerüttelt wird.
Das Risotto sofort auf tiefen Tellern anrichten und mit den gerösteten, gehackten Pistazien bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche bleibt cremig und die Pistazienstücke sorgen für sichtbaren Biss.
Gut zu wissen
Ungesalzene Pistazien aus Bronte bringen das charakteristische nussige Aroma dieses Risottos. Für die Creme werden sie ungeröstet verarbeitet, während die Garnitur separat geröstet wird.
Kalte Butter und fein geriebener Parmigiano Reggiano werden nach dem Garen untergerührt. So entsteht die cremige, weich fließende Konsistenz.
Das Aroma fällt meist etwas milder aus und der Bezug zu Bronte geht verloren.
Die Pistazien in den vorgesehenen Mengen verwenden. 50 g für die Creme mixen und 30 g separat rösten und hacken.
Die heiße Brühe nach und nach zugeben und den Reis prüfen, sobald er cremig ist und im Kern noch leichten Biss hat.
Etwas heiße Brühe unterrühren, bis die gewünschte fließende Konsistenz erreicht ist.
Die Schalotte bei niedriger bis mittlerer Hitze glasig dünsten und regelmäßig rühren.
Bei deutlicher Bitterkeit die Basis nicht weiterverwenden und neu ansetzen.
Nur rösten, bis sie duften, und sie anschließend sofort aus der heißen Pfanne nehmen.
Verbrannte Pistazien vollständig ersetzen.
Die Brühe während der gesamten Risotto-Zubereitung knapp unter dem Siedepunkt warm halten.
Die Brühe wieder erhitzen und anschließend portionsweise weiterarbeiten.
Häufig gefragt
Ja. Ungesalzene, ungeröstete grüne Pistazien funktionieren in gleicher Menge. Ihr Aroma ist meist milder und der Bezug zu Bronte geht verloren.
Nicht unbedingt. Je nach Reissorte werden ungefähr 1,05 l benötigt. Die Brühe deshalb nach und nach zugeben und auf die cremige Konsistenz und den leichten Biss achten.
Das Risotto soll weich fließen, wenn der Topf leicht bewegt wird, aber nicht fest stehen. Nach dem Ruhen wird es im Teller weiter andicken.
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