Schwertfisch portionsgerecht schneiden
Würfel von etwa 3 cm garen schnell und lassen sich beim abschließenden Unterheben vorsichtig in der Sauce verteilen.
Sizilianisches Fischgericht
Eine eigenständige sizilianische Fischvariante mit gebratenem Schwertfisch, goldbraunen Auberginen, Oliven, Kapern, Tomaten, Sellerie und Pinienkernen in einer ausgewogenen Agrodolce-Sauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Caponata verbindet zarten, kurz angebratenen Schwertfisch mit weich ausgebackenen Auberginen und einer süß-sauren Sauce aus Tomaten, Weißweinessig und Zucker. Oliven, Kapern, Sellerie und Pinienkerne sorgen für salzige, aromatische und nussige Akzente. Nach einer Ruhezeit bei Raumtemperatur verbinden sich die Aromen besonders gut.
Weiche, goldbraune Auberginen treffen auf saftige, feste Schwertfischwürfel. Die Caponata schmeckt fruchtig-tomatig, salzig-würzig und leicht nussig, mit einer klaren süß-sauren Essignote und frischem Basilikumaroma.
Schritt für Schritt
Die Auberginen waschen, den Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Mit dem Salz für die Auberginen vermengen und 20 Minuten in einem Sieb ruhen lassen. Anschließend kurz abspülen und gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Auberginen sind nach dem Abspülen und Trockentupfen möglichst trocken.
Wichtig: Beim Abspülen und Trocknen sorgfältig arbeiten, damit kein Wasser in das heiße Frittieröl gelangt.
Das neutrale Öl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf etwa 175 °C erhitzen. Die Auberginen portionsweise jeweils 4 bis 5 Minuten goldbraun und weich ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind goldbraun und weich, aber nicht dunkel verbrannt.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und niemals mit Wasser in Kontakt bringen.
Den Schwertfisch von Haut und eventuell vorhandenen Gräten befreien und in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Mit dem Pfeffer und dem dafür vorgesehenen Salz würzen. 15 ml des Olivenöls in einer großen Pfanne erhitzen und die Fischwürfel 2 bis 3 Minuten rundum anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fischwürfel sind außen angebraten und innen noch nicht vollständig durchgegart.
Wichtig: Rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend reinigen.
Die Zwiebel fein würfeln und den Sellerie in kleine Stücke schneiden. Das restliche Olivenöl in derselben Pfanne erhitzen. Zwiebel und Sellerie bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Sellerie sind weich und glasig, aber kaum gebräunt.
Die gehackten Tomaten hinzufügen und 8 Minuten einkochen lassen. Oliven, Kapern und Pinienkerne unterrühren und weitere 3 Minuten garen. Während dieser Zeit kann die Sauce leicht einkochen, ohne trocken zu werden.
Daran erkennst du es: Die Tomatensauce ist leicht eingedickt, und Oliven, Kapern sowie Pinienkerne sind erwärmt.
Essig und Zucker verrühren, in die Pfanne geben und 2 Minuten sprudelnd einkochen lassen. Die gebratenen Auberginen und den Schwertfisch vorsichtig unterheben. Alles weitere 3 bis 4 Minuten erhitzen, bis der Fisch gerade durchgegart ist. Mit dem restlichen Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Schwertfisch ist gerade durchgegart und bleibt saftig; die Sauce umhüllt die Einlagen leicht.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und die Caponata anschließend nicht unnötig lange warmhalten.
Die Basilikumblätter in Streifen zupfen und unter die Caponata mischen. Das Gericht in eine flache Schale geben und mindestens 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Vor dem Servieren vorsichtig durchheben und lauwarm oder gut durchgezogen bei Raumtemperatur servieren.
Daran erkennst du es: Die Caponata ist aromatisch verbunden und lauwarm oder auf Raumtemperatur abgekühlt.
Wichtig: Bei Raumtemperatur nur so lange ruhen lassen, wie es für das Servieren erforderlich ist; Reste anschließend kühl lagern.
Gut zu wissen
Würfel von etwa 3 cm garen schnell und lassen sich beim abschließenden Unterheben vorsichtig in der Sauce verteilen.
Eine einzelne zu große Charge würde die Öltemperatur stark absenken und die Auberginen eher weich und fettig als goldbraun werden lassen.
Oliven und Kapern bringen bereits Salz und Säure mit. Deshalb erst nach dem Einkochen der Agrodolce-Sauce endgültig abschmecken.
Das Aroma wird milder und die Textur meist etwas zarter als beim Schwertfisch.
Ein festes, grätenarmes weißes Fischfilet in gleich große Würfel schneiden und wie den Schwertfisch zunächst kurz anbraten und anschließend in der Sauce fertig garen.
Der nussige Charakter bleibt erhalten, das Aroma wird etwas neutraler.
Sonnenblumenkerne anstelle der Pinienkerne in die Tomatensauce geben und mitgaren.
Die Säure wirkt etwas fruchtiger und weniger weinbetont.
In gleicher Menge verwenden und die Sauce nach dem Einkochen vorsichtig auf das gewünschte süß-saure Gleichgewicht abschmecken.
Das Öl auf etwa 175 °C bringen und die Auberginen in mehreren kleinen Chargen ausbacken.
Die bereits ausgebackenen Auberginen auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und die nächsten Chargen bei stabiler Temperatur frittieren.
Den Fisch nur kurz anbraten und erst am Ende für wenige Minuten in der Sauce fertig garen.
Die Caponata sofort vom Herd nehmen und mit etwas Sauce servieren; weiteres Erhitzen vermeiden.
Essig und Zucker gemeinsam einkochen lassen und nach der Ruhezeit erneut abschmecken.
Mit einer kleinen zusätzlichen Menge Zucker ausgleichen und die Caponata nochmals kurz durchziehen lassen.
Auberginen erst am Ende unterheben und mit dem Kochlöffel vorsichtig wenden.
Nicht weiter rühren und die Caponata als weichere, stärker verbundene Variante servieren.
Die Caponata wird nach der Ruhezeit nur kurz temperiert und noch lauwarm serviert.
Die Pinienkerne werden durch Sonnenblumenkerne ersetzt.
Die süß-saure Note wird zurückhaltender gestaltet.
Die Caponata kann bis zu 12 Stunden im Voraus zubereitet werden. Nach der Ruhezeit abdecken und kühl lagern; vor dem Servieren langsam auf Raumtemperatur bringen oder nur leicht erwärmen.
Nach dem Servieren möglichst bald abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren nur die benötigte Menge entnehmen.
Fischhaltige Reste nicht längere Zeit ungekühlt aufbewahren und bei auffälligem Geruch oder verändertem Aussehen entsorgen.
Durch Auberginen, Fisch und die süß-saure Sauce kann die Textur nach dem Einfrieren deutlich weicher und wässriger werden.
Häufig gefragt
Ja, sie kann lauwarm serviert werden. Besonders aromatisch wird sie jedoch nach mindestens 60 Minuten Ruhezeit bei Raumtemperatur.
Ja. Ein festes weißes Fischfilet kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Garzeit richtet sich nach der Größe der Fischwürfel.
Durch das separate Ausbacken werden sie weich und aromatisch, ohne in der süß-sauren Sauce vollständig zu zerfallen.
Abgedeckt und gekühlt sollte sie innerhalb von zwei Tagen verzehrt werden. Vor dem Servieren nur die benötigte Menge entnehmen und vorsichtig erwärmen oder temperieren.
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