Semola rimacinata
Fein gemahlener Hartweizengrieß sorgt für einen elastischen, gut formbaren Teig. Feiner Hartweizengrieß ist eine mögliche Alternative, macht den Teig aber etwas weniger glatt.
Gefüllte Pasta aus Sardinien
Halbmondförmige sardische Teigtaschen aus dünnem Semolateig mit frischem Pecorino, Mangold, Knoblauch und Ei. Serviert werden sie mit einer einfachen Tomatensauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese sardische Variante gefüllter Pasta verbindet frischen Pecorino mit fein gehacktem Mangold in einem dünnen Teig aus Semola rimacinata. Die sorgfältig verschlossenen Halbmonde werden gekocht und mit schlichter Tomatensauce serviert.
Die Teigtaschen sind außen zart und bissfest, innen cremig-herzhaft mit einer angenehm grünen, leicht herben Mangoldnote. Die warme Tomatensauce bringt fruchtige Säure und rundet den würzigen Pecorino ab.
Schritt für Schritt
Semola, lauwarmes Wasser, Salz und Olivenöl in einer großen Schüssel vermengen. Den Teig auf der Arbeitsfläche 8 bis 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zu einer geschlossenen Kugel formen.
Den Teig abdecken und 30 Minuten ruhen lassen. Die Ruhezeit macht ihn geschmeidiger und erleichtert das dünne Ausrollen.
Daran erkennst du es: Der Teig fühlt sich nach der Ruhezeit deutlich geschmeidiger an.
Die Bietole waschen, grobe Stiele entfernen und die Blätter fein schneiden. Die Knoblauchzehe für die Füllung schälen, fein hacken und in 15 ml Olivenöl bei niedriger bis mittlerer Hitze kurz anschwitzen. Den Mangold dazugeben und 4 bis 5 Minuten zusammenfallen lassen. Vom Herd nehmen, vollständig abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit gut ausdrücken.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind zusammengefallen, aber nicht trocken gebraten.
Die zweite Knoblauchzehe schälen und in 20 ml Olivenöl 1 Minute sanft erwärmen. Passierte Tomaten und 5 g Salz einrühren. Die Sauce bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten offen köcheln lassen, dann die Knoblauchzehe entfernen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingekocht und gleichmäßig heiß.
Den abgekühlten Mangold fein hacken und mit Pecorino, Ei, 1/2 TL Salz und Pfeffer vermischen. Die Füllung soll formbar und nicht flüssig sein.
Daran erkennst du es: Die Füllung hält zusammen und lässt sich portionieren, ohne zu verlaufen.
Den Teig in zwei Portionen teilen und mit einer Nudelmaschine oder einem Nudelholz etwa 1 mm dünn ausrollen. Kreise von ungefähr 8 cm Durchmesser ausstechen. Jeweils einen gehäuften Teelöffel Füllung in die Mitte setzen, den Teig zu einem Halbmond zusammenlegen und die Ränder sorgfältig mit den Fingern andrücken. Dabei möglichst keine Luft einschließen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum geschlossen und die Teigtaschen enthalten möglichst keine Luftblasen.
Das Wasser mit 30 g Salz aufkochen. Die Culurgiones portionsweise hineingeben und 3 bis 4 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig weich, aber noch bissfest ist.
Daran erkennst du es: Die Teigtaschen steigen an die Oberfläche; der Teig ist weich, aber noch bissfest.
Die Teigtaschen mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und vorsichtig mit der warmen Tomatensauce vermengen. Sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Teigtaschen sind vollständig von der warmen Sauce überzogen, ohne zu zerfallen.
Gut zu wissen
Fein gemahlener Hartweizengrieß sorgt für einen elastischen, gut formbaren Teig. Feiner Hartweizengrieß ist eine mögliche Alternative, macht den Teig aber etwas weniger glatt.
Junger Pecorino ist milder und feuchter als lange gereifter Schafskäse. Er passt deshalb besonders gut zu der milden Mangoldfüllung.
Bietole ist die italienische Bezeichnung für Mangold. Für die Füllung werden die groben Stiele entfernt und die Blätter fein geschnitten.
Der Teig wird etwas weniger glatt, bleibt aber formbar.
Den feinen Hartweizengrieß im gleichen Mengenverhältnis verwenden und den Teig gründlich kneten.
Die Füllung wird etwas weicher und weniger würzig.
Den Käse fein reiben und wie den Pecorino mit Mangold und Ei vermischen.
Den Mangold vollständig abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit gründlich ausdrücken.
Die Füllung nochmals abtropfen lassen und erst danach weiterformen.
Die Ränder sorgfältig mit den Fingern andrücken und möglichst keine Luft einschließen.
Bereits geformte Teigtaschen vor dem Kochen an den Rändern nochmals kontrollieren und nachdrücken.
Die Garzeit ab dem Aufsteigen beobachten und die Teigtaschen herausheben, sobald der Teig weich, aber noch bissfest ist.
Die gegarten Teigtaschen vorsichtig herausheben und sofort mit der Sauce vermengen.
Häufig gefragt
Ja. Bietole ist die italienische Bezeichnung für Mangold. Für die Füllung werden die groben Stiele entfernt und die Blätter fein geschnitten.
Feiner Hartweizengrieß ist eine mögliche Alternative. Der Teig wird damit etwas weniger glatt, bleibt aber formbar.
Den gegarten Mangold vollständig abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit gründlich ausdrücken, bevor er mit Pecorino und Ei vermischt wird.
Sie steigen an die Oberfläche und der Teig ist weich, aber noch bissfest. Dann die Teigtaschen mit der Schaumkelle herausheben.
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