Cime di rapa finden
Die italienischen Rübenspitzen findest du am ehesten in italienischen Feinkostläden, größeren Supermärkten oder auf gut sortierten Wochenmärkten.
Puglia · Bohnensuppe
Cremige Cannellini und leicht herbe Cime di rapa verbinden sich mit Knoblauch, Chili und nativem Olivenöl zu einer rustikalen pugliesischen Suppe. Geröstetes Bauernbrot macht sie besonders sättigend.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cime di rapa e fagioli verbindet cremig-weiche Cannellini mit dem leicht herben Geschmack von Cime di rapa. Die pugliesische Suppe wird mit Knoblauch, Chili und Olivenöl abgeschmeckt und bekommt durch geröstetes Brot ihren rustikalen Charakter. Sie passt besonders gut auf den Tisch, wenn ein kräftiges Gemüsegericht gefragt ist.
Die Suppe ist weich, sämig und gut löffelbar. Cannellini sorgen für eine cremige Textur, Cime di rapa bringt eine feine Bitterkeit und grüne Frische, während Knoblauch, Chili und Olivenöl warm und würzig nachklingen.
Schritt für Schritt
Die Cannellini-Bohnen mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 8–12 Stunden einweichen. Anschließend abgießen und kurz abspülen.
Die Cime di rapa gründlich waschen, harte Stiele entfernen und die zarten Blätter sowie Röschen grob schneiden.
Die eingeweichten Bohnen mit 1,5 l frischem Wasser, Zwiebel, Sellerie und Lorbeerblättern in einen Topf geben. Aufkochen, dann zugedeckt bei kleiner Hitze 60–75 Minuten garen, bis die Bohnen weich sind. In den letzten 15 Minuten salzen. Zwiebel, Sellerie und Lorbeer entfernen und etwa 700 ml Kochsud aufbewahren.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig weich und lassen sich leicht zerdrücken.
Wichtig: Die Bohnen vollständig weich garen, bevor die Suppe fertiggestellt wird.
Das Blanchierwasser mit 1 TL Salz aufkochen, das Gemüse 3–4 Minuten hineingeben und anschließend abgießen.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind zusammengefallen, bleiben aber grün und nicht weichgekocht.
35 ml Olivenöl in einem breiten Topf erwärmen. Knoblauch und Chilischote bei kleiner Hitze etwa 1 Minute ziehen lassen, ohne den Knoblauch zu bräunen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet aromatisch, bleibt aber hell und ist nicht gebräunt.
Cime di rapa und gegarte Bohnen in den Topf geben. 600–700 ml Bohnen-Kochsud angießen und alles 10 Minuten sanft köcheln lassen. Mit Salz abschmecken. Die Suppe soll sämig, aber noch gut löffelbar sein.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist sämig, die Bohnen und das Gemüse sind heiß, aber noch klar erkennbar.
Die Brotscheiben in einer trockenen Pfanne von beiden Seiten 2–3 Minuten rösten. Die Suppe auf vier Teller verteilen, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und mit dem gerösteten Brot servieren.
Daran erkennst du es: Das Brot ist auf beiden Seiten knusprig und goldbraun geröstet.
Gut zu wissen
Die italienischen Rübenspitzen findest du am ehesten in italienischen Feinkostläden, größeren Supermärkten oder auf gut sortierten Wochenmärkten.
Die weißen Bohnen werden weich gekocht und geben der Suppe zusammen mit dem Kochsud ihre sämige, cremige Struktur.
Die Suppe wird milder und weniger leicht bitter.
Cime di rapa durch jungen Brokkoli mit etwas Blattspinat ersetzen, das Gemüse ebenfalls putzen, grob schneiden und 3–4 Minuten blanchieren.
Die Bohnen bei kleiner Hitze garen, bis sie vollständig weich sind, und erst dann mit den übrigen Zutaten zusammenführen.
Mit zusätzlichem Wasser weitergaren, bis die Bohnen weich sind, und anschließend die Konsistenz erneut mit Kochsud einstellen.
Knoblauch und Chili nur bei kleiner Hitze etwa eine Minute im Öl ziehen lassen.
Stark gebräunten Knoblauch entfernen und das Aromatisieren mit frischem Knoblauch und etwas Öl wiederholen.
Zunächst 600 ml Kochsud angießen und nur so viel ergänzen, bis die Suppe sämig, aber gut löffelbar ist.
Bei zu dicker Suppe weiteren Kochsud einrühren; bei zu dünner Suppe einige Minuten sanft offen einkochen lassen.
Die Cannellini können 8–12 Stunden vor dem Kochen in reichlich kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach abgießen, abspülen und direkt weiterverarbeiten.
Häufig gefragt
Am ehesten in italienischen Feinkostläden, größeren Supermärkten oder auf gut sortierten Wochenmärkten.
Ja. Junger Brokkoli mit etwas Blattspinat ist eine brauchbare Alternative. Die Suppe wird dadurch milder und weniger leicht bitter.
Sie soll sämig, aber noch gut löffelbar sein. Dafür zunächst 600 ml Kochsud angießen und bei Bedarf bis zu 700 ml ergänzen.
Die Brotscheiben werden in einer trockenen Pfanne von beiden Seiten 2–3 Minuten geröstet und anschließend zur Suppe gereicht.
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