Zitrone unbehandelt verwenden
Nur die fein abgeriebene gelbe Außenschale verwenden und die bittere weiße Schicht möglichst vermeiden.
Apulisches Oster-Hefegebäck
Süßes, doppelt aufgegangenes Oster-Hefegebäck aus dem Salento: sechs kleine geflochtene Kränze mit je einem eingebackenen gekochten Ei.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Puddhrica dolce ist ein weiches, leicht zitroniges Ostergebäck aus Apulien. Der Hefeteig wird zu kleinen Ringen geflochten, um jeweils ein gekochtes Ei gelegt und goldbraun gebacken.
Goldbraune, leicht glänzende Kränze mit weicher, elastischer Krume, feiner Zitronennote und milder Süße; das gekochte Ei sitzt fest und sichtbar in der Mitte.
Schritt für Schritt
Die 6 Eier in den Topf legen, mit kaltem Wasser bedecken, zum Kochen bringen und 9 Minuten sanft kochen. Kalt abschrecken, vollständig auskühlen lassen und trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Eier sind nach dem Kochen fest und vollständig ausgekühlt.
Wichtig: Die gekochten Eier vor dem Formen vollständig auskühlen lassen.
Die zimmerwarme Milch mit der Hefe und 2 EL vom abgewogenen Zucker verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat.
Mehl, restlichen Zucker, Zitronenschale und Salz in der großen Schüssel mischen. Hefemilch, Olivenöl und die 2 rohen Eier dazugeben. Alles zunächst verrühren, dann 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Falls der Teig anfangs klebt, mit leicht geölten Händen weiterarbeiten und nicht sofort zusätzliches Mehl einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich mit leicht geölten Händen verarbeiten.
Den Teig zu einer Kugel formen, oben kreuzweise einschneiden und abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sich deutlich vergrößert.
Den Teig kurz flach drücken und von allen Seiten zur Mitte falten. In 6 gleich große Portionen teilen. Jede Portion in drei Teile teilen: Aus dem größten Teil einen etwa 22 cm langen Strang rollen und zu einem Ring schließen. Aus den beiden kleineren Teilen je einen kurzen Streifen formen. Ein gekochtes Ei in die Mitte des Rings setzen, die beiden Streifen über dem Ei kreuzen und an den Ring drücken.
Daran erkennst du es: Sechs geschlossene Ringe halten jeweils ein Ei in der Mitte; die Streifen liegen gekreuzt darüber.
Die Puddhriche mit Abstand auf das vorbereitete Blech setzen und mit der Milch bestreichen. Abgedeckt weitere 2 Stunden ruhen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen, bevor das Blech in den Ofen kommt.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech einschieben und die Puddhriche 35–40 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Bei zu starker Bräunung die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken.
Daran erkennst du es: Die Puddhriche sind gleichmäßig goldbraun und der Teig ist durchgebacken.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die gebackenen Puddhriche anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Puddhriche sind vollständig ausgekühlt und lassen sich vom Gitter nehmen.
Gut zu wissen
Nur die fein abgeriebene gelbe Außenschale verwenden und die bittere weiße Schicht möglichst vermeiden.
Die gekochten Eier vor dem Formen trocken tupfen und vollständig auskühlen lassen, damit der Hefeteig beim Formen nicht unnötig warm wird.
Die Milch zimmerwarm verwenden. Sehr heiße Milch kann die Hefe beeinträchtigen.
Der Teig kann etwas langsamer aufgehen; die sichtbare Teigvergrößerung bleibt entscheidend.
Trockenhefe mit dem Mehl vermischen oder nach Packungsangabe verwenden. Die Milch trotzdem zimmerwarm bereitstellen.
Die Krume und die Bräunung können sich je nach Pflanzendrink leicht verändern.
Milch im Teig und zum Bestreichen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen.
Die charakteristische Olivennote wird schwächer.
In gleicher Menge verwenden.
Mit leicht geölten Händen weiterarbeiten und dem Teig Zeit geben, elastisch zu werden.
Wenn der Teig noch nicht geformt ist, einige Minuten weiterkneten und nur bei wirklich flüssiger Konsistenz sehr sparsam Mehl ergänzen.
Beide Gehphasen einhalten und auf die sichtbare Vergrößerung des Teigs achten.
Vor dem Backen die geformten Puddhriche noch etwas länger abgedeckt ruhen lassen, sofern sie noch nicht sichtbar aufgegangen sind.
Eier kalt abschrecken, vollständig auskühlen lassen und vor dem Einsetzen abtrocknen.
Die geformten Stücke kurz kühl stellen, wenn der Teig durch warme Eier sehr weich geworden ist.
Die Puddhriche beobachten und bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken.
Mit Backpapier abdecken und bis zum beschriebenen Garzustand weiterbacken.
Den gesamten Teig zu einem großen Ring formen und mehrere gekochte Eier gleichmäßig darin befestigen.
Die Zitronenschale durch fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange ersetzen.
Die gekochten Eier weglassen und die Teigringe ohne Ei backen.
Nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht verpacken und möglichst bei Raumtemperatur aufbewahren. Für längere Aufbewahrung gekühlt lagern und vor dem Servieren temperieren.
Nicht warm verpacken, damit sich kein Kondenswasser bildet.
Die Textgrundlage enthält keine geprüfte Einfrier- und Auftauanleitung.
Häufig gefragt
Ja. Den gesamten Teig zu einem großen Ring formen und die gekochten Eier gleichmäßig darin befestigen. Die Backzeit muss an die größere Form angepasst und der Garzustand geprüft werden.
Die erste Gehzeit lockert den Teig vor dem Formen. Die zweite Gehzeit lässt die geformten Kränze nochmals sichtbar aufgehen, damit sie im Ofen locker werden.
Ja. Die Eier werden vor dem Formen 9 Minuten sanft gekocht, kalt abgeschreckt und vollständig ausgekühlt.
Mit leicht geölten Händen weiterarbeiten und nicht sofort zusätzliches Mehl einarbeiten. So bleibt der Hefeteig weich und elastisch.
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