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Chianti gibt der Sauce eine trockene, toskanische Richtung. Ein anderer trockener, kräftiger toskanischer Rotwein ist ebenfalls geeignet.
Rinderschmorgericht aus der Toskana
Kräftiges toskanisches Rinderschmorgericht mit Chianti, Knoblauch und schwarzem Pfeffer, langsam gegart bis das Fleisch sehr weich und die Sauce sämig ist.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Peposo all'Impruneta ist ein kräftiges Rinderschmorgericht aus Impruneta in der Toskana. Chianti, Knoblauch und schwarzer Pfeffer geben dem Fleisch Tiefe, während langes Schmoren für eine sämige Sauce sorgt. Diese Fassung bleibt bei der schlichten Rotwein-Pfeffer-Struktur und serviert das Gericht mit geröstetem toskanischem Brot.
Sehr zartes, saftiges Rindfleisch trifft auf eine dunkle, sämige Rotweinsauce mit kräftigem Pfefferaroma, würzigem Knoblauch und einer warmen, leicht herben Tiefe.
Schritt für Schritt
Das Rindfleisch trocken tupfen und in etwa 4 cm große Würfel schneiden. Die schwarzen Pfefferkörner in ein kleines Gewürzsäckchen geben. Alternativ können sie später vorsichtig aus der Sauce gefischt werden.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind gleichmäßig zugeschnitten und trocken.
Wichtig: Beim Schneiden eine stabile Arbeitsfläche verwenden und rohe Fleischsäfte von verzehrfertigem Brot fernhalten.
Einen schweren Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erwärmen. Das Olivenöl hineingeben und die Fleischwürfel portionsweise rundherum kräftig anbraten. Jede Portion sollte etwa 6 bis 8 Minuten bräunen. Das Fleisch anschließend kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind rundherum deutlich gebräunt, ohne bereits durchgegart sein zu müssen.
Wichtig: Beim portionsweisen Anbraten auf spritzendes heißes Öl achten.
Den Knoblauch in den Topf geben und etwa 30 Sekunden erwärmen. Das Fleisch zurück in den Topf geben, Pfefferkörner und die abgemessenen 8 g Salz hinzufügen und den Chianti angießen. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch fast bedecken.
Daran erkennst du es: Das Fleisch liegt weitgehend in der Rotweinflüssigkeit, ohne vollständig darin zu schwimmen.
Alles langsam aufkochen lassen. Die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren, den Topf abdecken und das Fleisch 3 Stunden sanft schmoren lassen. Etwa alle 45 Minuten umrühren. Falls die Flüssigkeit zu stark zurückgeht, etwas heißes Wasser angießen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch wird zunehmend weich und lässt sich beim Umrühren leicht mit dem Kochlöffel bewegen.
Den Deckel abnehmen und das Peposo weitere 30 Minuten leise köcheln lassen, bis das Fleisch sehr weich ist und die Sauce sämig eingekocht ist. Das Gewürzsäckchen entfernen oder die Pfefferkörner vorsichtig herausfischen. Mit dem zusätzlichen Salz nach Geschmack abschmecken.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist sehr weich und die Sauce haftet leicht am Kochlöffel.
Während der letzten Garzeit die Brotscheiben in einer trockenen Pfanne oder im Toaster rösten. Das Peposo heiß mit dem gerösteten Brot servieren und etwas Sauce darübergeben.
Daran erkennst du es: Das Brot ist an den Kanten geröstet und bleibt im Inneren noch bissfest.
Wichtig: Geröstetes Brot und Topfgriffe können sehr heiß sein.
Gut zu wissen
Chianti gibt der Sauce eine trockene, toskanische Richtung. Ein anderer trockener, kräftiger toskanischer Rotwein ist ebenfalls geeignet.
Ein Gewürzsäckchen erleichtert das Entfernen der Pfefferkörner. Ohne Säckchen können sie nach dem Schmoren vorsichtig aus der Sauce gefischt werden.
Kräftiges, geröstetes Brot nimmt die sämige Rotweinsauce auf und gehört zum vorgesehenen Servieren des Gerichts.
Die Sauce wird etwas fruchtiger und weniger typisch für diese toskanische Variante.
Den Chianti im gleichen Volumen durch einen trockenen, kräftigen Sangiovese ersetzen.
Das Fleisch portionsweise in einer ausreichend heißen Pfanne oder im Schmortopf anbraten.
Die bereits angebratenen Stücke herausnehmen und die restlichen Portionen separat bräunen.
Nach dem Aufkochen die niedrigste Hitze wählen und den Topf während der ersten Schmorphase abdecken.
Etwas heißes Wasser angießen, wieder abdecken und bei sehr niedriger Hitze weitergaren.
Die letzten 30 Minuten offen und leise köcheln lassen.
Das Peposo bei niedriger Hitze noch etwas offen einkochen lassen.
Häufig gefragt
Geeignet ist ein Rinderschmorstück wie Rinderwade oder Bug. Das Fleisch wird in etwa 4 cm große Würfel geschnitten und langsam geschmort.
Ja. Ein trockener, kräftiger Sangiovese ist eine passende Alternative. Die Sauce wird dadurch etwas fruchtiger und weniger typisch für diese toskanische Variante.
Die Pfefferkörner werden als feste Menge mitgeschmort. Für eine mildere Version sollte die Pfeffermenge nicht eigenmächtig mit der festen Salzmenge vermischt werden; das Gericht kann nach dem Schmoren vorsichtig abgeschmeckt werden.
Das Fleisch sollte sehr weich sein und sich leicht mit dem Kochlöffel bewegen lassen. Die Sauce ist fertig reduziert, wenn sie sämig ist und leicht am Kochlöffel haftet.
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