Frische Fave vorbereiten
Die Fave werden zunächst blanchiert und anschließend aus ihrer dünnen äußeren Haut gelöst. Dadurch werden sie zarter und feiner im Geschmack.
Pasta aus Sizilien
Diese sizilianische Pasta verbindet zarte frische Fave mit cremiger Ricotta und würzigem Pecorino. Cipollotto, Chili und schwarzer Pfeffer geben der Sauce mediterrane Tiefe, während ganze Fave für angenehmen Biss sorgen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta e fave con ricotta Diese sizilianische Pasta verbindet zarte frische Fave mit einer cremigen Ricottasauce. Die Bohnen werden mit Cipollotto und etwas Chili gegart, während Ricotta und Pecorino mit Kochwasser zu einer geschmeidigen Bindung verrührt werden. So entsteht ein schlichtes, aromatisches Gericht mit angenehmem Biss und viel mediterraner Frische.
Cremig und zugleich leicht wirkt die Ricottasauce, mit zartem Biss von den Fave und einer würzigen, salzigen Pecorino-Note. Cipollotto und Chili bringen milde Frische und eine feine Schärfe.
Schritt für Schritt
Einen großen Topf mit reichlich Wasser aufsetzen und kräftig salzen. Die ausgelösten Fave 2 Minuten im kochenden Wasser blanchieren, mit einer Schaumkelle herausheben und kurz mit kaltem Wasser abkühlen. Anschließend die dünne äußere Haut der Bohnen abziehen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind blanchiert und lassen sich aus ihrer dünnen Haut lösen.
Wichtig: Beim Herausheben aus dem kochenden Wasser vorsichtig arbeiten.
Das Wasser erneut zum Kochen bringen. Währenddessen das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Cipollotto bei mittlerer Hitze 3 Minuten weich dünsten, ohne ihn zu bräunen.
Daran erkennst du es: Der Cipollotto ist weich und bleibt hell, ohne gebräunte Stellen.
Die geschälten Fave in die Pfanne geben, die Chiliflocken hinzufügen und mit 150 ml Kochwasser angießen. Zugedeckt 8 bis 10 Minuten sanft garen, bis die Bohnen weich sind. Einige ganze Fave für das Servieren beiseitelegen, den Rest mit dem Kochlöffel leicht zerdrücken. Mit wenig Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Fave sind weich, aber nicht zerfallen; ein Teil bleibt ganz, der Rest ist leicht zerdrückt.
Wichtig: Der Sud ist heiß; den Deckel vorsichtig abnehmen.
Die Pasta im kochenden Salzwasser nach Packungsangabe al dente garen. Vor dem Abgießen 200 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist al dente und hat im Kern noch leichten Biss.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Während Pasta und Fave garen, Ricotta, Pecorino und schwarzen Pfeffer in einer großen Schüssel verrühren. Nach und nach etwa 100 ml heißes Kochwasser einarbeiten, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht.
Daran erkennst du es: Die Ricottacreme ist glatt und geschmeidig, ohne trockene Käseklümpchen.
Die Pasta abgießen und sofort mit der Ricottacreme vermengen. Die Fave samt ihrem Sud hinzufügen und alles gründlich mischen. Falls die Sauce zu fest ist, esslöffelweise weiteres Kochwasser einarbeiten.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet cremig an der Pasta und bleibt leicht fließend.
Die Pasta sofort auf Teller verteilen, mit den beiseitegelegten ganzen Fave bestreuen und nach Wunsch mit etwas zusätzlichem Pecorino servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß und cremig serviert; die ganzen Fave bleiben als sichtbare Einlage erhalten.
Gut zu wissen
Die Fave werden zunächst blanchiert und anschließend aus ihrer dünnen äußeren Haut gelöst. Dadurch werden sie zarter und feiner im Geschmack.
Ricotta di pecora bringt eine würzigere Note mit. Ricotta aus Kuhmilch funktioniert ebenfalls und schmeckt milder.
Frisch geriebener Pecorino gibt der Ricottacreme Würze und unterstützt ihre cremige Konsistenz.
Das Gericht schmeckt etwas weniger frisch als mit frischen Fave.
Tiefgekühlte Saubohnen direkt garen und nicht blanchieren. Die Garzeit anpassen, bis sie weich sind.
Die Sauce wird milder und weniger würzig.
Die Ricotta aus Kuhmilch in gleicher Menge verwenden und die Sauce vor dem Servieren abschmecken.
Die Sauce erhält eine etwas kräftigere, süßlichere Zwiebelnote.
Zwei kleine Schalotten fein hacken und wie den Cipollotto bei mittlerer Hitze weich dünsten.
Die Fave nach dem Blanchieren vollständig häuten und im Sud garen, bis sie weich sind.
Die Fave mit etwas zusätzlichem Wasser einige Minuten länger zugedeckt garen.
Kochwasser auffangen und die Creme sowie die fertige Pasta direkt nach und nach damit lockern.
Esslöffelweise heißes Kochwasser einarbeiten und kräftig mischen.
Bei mittlerer Hitze nur weich dünsten und die Zwiebel hell halten.
Bei deutlicher Verbrennung den Cipollotto ersetzen, da die Bitterkeit sonst die Sauce prägt.
Häufig gefragt
Die dünne äußere Haut kann zäh sein. Durch Blanchieren und Häuten werden die Bohnen zarter und fügen sich besser in die cremige Sauce ein.
Ja. Ricotta aus Kuhmilch funktioniert ebenfalls, schmeckt jedoch milder und weniger würzig als Ricotta di pecora.
Ja. Tiefgekühlte Saubohnen müssen nur gegart und nicht blanchiert werden. Ihr Geschmack ist meist etwas weniger frisch.
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