Pasta e fagiolini alla siciliana

Sizilianische Gemüse-Pasta

Kurze Pasta mit zarten grünen Bohnen in einem langsam eingekochten Tomatensugo, abgerundet mit Basilikum.

Zum Rezept
Pasta e fagiolini alla siciliana
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die vorgegarten grünen Bohnen behalten etwas Biss und verbinden sich dennoch mit dem Tomatensugo.
  • Das Kochwasser hilft, den Sugo an die Pasta zu binden und eine sämige Konsistenz zu erreichen.
  • Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl und Basilikum geben dem bodenständigen Gericht frische und aromatische Tiefe.

Pasta e fagiolini alla siciliana verbindet kurze getrocknete Nudeln mit grünen Bohnen und einem einfachen Tomatensugo. Die Bohnen werden zunächst bissfest gegart, anschließend im Sugo erwärmt und zusammen mit der Pasta und etwas Kochwasser sämig geschwenkt.

Die Pasta ist al dente, während die grünen Bohnen weich, aber noch leicht bissfest bleiben. Der Tomatensugo haftet sämig an den Nudeln und schmeckt fruchtig, würzig und frisch nach Basilikum.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Bohnen und Aromaten vorbereiten

    Die grünen Bohnen waschen, die Enden abschneiden und in 3 bis 4 cm lange Stücke teilen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.

  2. Bohnen vorgaren

    In einem großen Topf etwa 3 l Wasser zum Kochen bringen, das Salz einrühren und die Bohnen 7 bis 8 Minuten garen. Sie sollen weich werden, aber noch etwas Biss behalten. Mit einer Schaumkelle herausheben und 150 ml Kochwasser auffangen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, behalten aber noch etwas Biss.

    • Das Kochwasser aufbewahren, bevor der Topf für die Pasta weiterverwendet wird.

    Wichtig: Beim Abheben und Abgießen vorsichtig mit dem kochenden Wasser umgehen.

  3. Aromaten dünsten

    Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 Minuten glasig dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden mitdünsten, ohne ihn zu bräunen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und der Knoblauch bleibt hell.

    • Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, damit der Knoblauch nicht bitter wird.
  4. Tomatensugo einkochen

    Die passierten Tomaten und den schwarzen Pfeffer in die Pfanne geben. Den Sugo 15 Minuten offen bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis er leicht eingedickt ist. Die vorgegarten Bohnen hinzufügen und weitere 5 Minuten im Sugo ziehen lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingedickt und haftet sichtbar an den Bohnen.

    • Während der Sugo köchelt, kann das Kochwasser wieder zum Kochen gebracht werden.
  5. Pasta garen

    Das Bohnenkochwasser wieder zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsangabe kochen. Die Pasta 2 Minuten vor Ende der angegebenen Zeit abgießen und etwa 150 ml Kochwasser auffangen.

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist noch nicht vollständig weich, da sie in der Pfanne weitergart.

    • Die Pasta nicht vollständig weich kochen, da sie anschließend im Sugo fertig gegart wird.

    Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.

  6. Pasta im Sugo fertigstellen

    Die Pasta zum Tomatensugo geben und mit 100 bis 150 ml Kochwasser vermengen. Alles 2 Minuten bei mittlerer Hitze schwenken, bis die Nudeln al dente sind und der Sugo sämig an ihnen haftet.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Nudeln sind al dente und der Sugo haftet sämig an ihnen.

    • Zunächst weniger Kochwasser zugeben und bei Bedarf nachgießen, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
  7. Basilikum unterheben und servieren

    Die Basilikumblätter grob zupfen und unterheben. Die Pasta e fagiolini sofort heiß servieren.

    Daran erkennst du es: Das Basilikum ist gleichmäßig verteilt und bleibt frisch grün.

    • Das Basilikum erst am Ende zugeben, damit sein frisches Aroma erhalten bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kochwasser aufbewahren: Das aufgefangene Kochwasser schrittweise zugeben. Seine Stärke unterstützt eine sämige Verbindung zwischen Pasta und Tomatensugo.
  • Pasta vor dem Ende abgießen: Die Pasta gart in der Pfanne noch zwei Minuten im Sugo weiter. Deshalb wird sie zwei Minuten vor Ende der Packungszeit abgegossen.

Zutatenwissen

Grüne Bohnen mit Biss

Die Bohnen werden vorg gegart, bis sie weich sind, aber noch etwas Biss behalten. Im Tomatensugo ziehen sie anschließend noch fünf Minuten nach.

Basilikum erst am Ende zugeben

Durch das grobe Zupfen und späte Unterheben bleibt das Basilikumaroma frisch und deutlich wahrnehmbar.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die grünen Bohnen werden weich und verlieren ihren Biss.

Die Bohnen nach 7 bis 8 Minuten prüfen und nach dem Vorgaren nur weitere 5 Minuten im Sugo ziehen lassen.

Die Pasta möglichst bissfest halten und etwas weniger Kochwasser verwenden, damit das Gericht nicht zusätzlich weich wird.

Der Knoblauch schmeckt bitter.

Den Knoblauch nur 30 Sekunden mitdünsten und hell halten.

Wenn der Knoblauch stark verbrannt ist, die Pfanne auswischen und Zwiebel und Knoblauch neu ansetzen.

Die Pasta ist weich statt al dente.

Die Pasta zwei Minuten vor Ende der angegebenen Kochzeit abgießen.

Etwas Sugo und Kochwasser ergänzen und die Pasta nur kurz schwenken, ohne sie weiter lange zu erhitzen.

Der Sugo haftet nicht geschmeidig an der Pasta.

Das Kochwasser aufbewahren und beim Schwenken zunächst in kleinen Mengen zugeben.

Esslöffelweise Kochwasser einarbeiten, bis die gewünschte sämige Konsistenz erreicht ist.

Servieren und kombinieren

  • Sofort heiß servieren: Die Pasta direkt nach dem Unterheben des Basilikums heiß servieren, damit der Sugo sämig bleibt und das Basilikumaroma frisch wirkt.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: uncertain · Die konkrete Pasta kann je nach Produkt glutenhaltiges Getreide enthalten; die Verpackungskennzeichnung prüfen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie weich sollen die grünen Bohnen werden?

Sie sollen nach dem Vorgaren weich, aber noch leicht bissfest sein. Im Tomatensugo garen sie weitere fünf Minuten nach.

Wie viel Kochwasser soll zur Pasta?

Zunächst 100 ml zugeben und die Pasta schwenken. Falls der Sugo zu dick bleibt, nach und nach bis zu insgesamt 150 ml verwenden.

Welche Pasta eignet sich für dieses Gericht?

Kurze getrocknete Pasta wie Casarecce eignet sich besonders gut, weil der sämige Sugo an den kurzen Nudeln haften bleibt.

Wann kommt das Basilikum dazu?

Das Basilikum wird grob gezupft und erst ganz am Ende unter die fertige Pasta gehoben.

Aus unserer Küche

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