Pasta e ceci alla toscana

Rustikale Kichererbsen-Pasta

Rustikale toskanische Kichererbsen-Pasta mit getrockneten Tagliolini, Tomaten, Knoblauch und Rosmarin. Die Pasta gart direkt in der sämigen Kichererbsenbrühe und wird heiß mit Olivenöl, schwarzem Pfeffer und Pecorino serviert.

Zum Rezept
Eine sämige Schüssel aus der Toskana
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 3 Std. 20 Min.
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 12 Std. 5 Min.
Gesamtzeit ca. 15 Std. 50 Min.
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte, Suppen
Prägende Zutatenfamilie Hülsenfrüchte, Kräuter und Gewürze, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Ein Teil der gekochten Kichererbsen wird püriert und bindet die Brühe ganz ohne zusätzliche Stärke.
  • Die Tagliolini garen direkt in der Suppe und geben dabei Geschmack sowie eine angenehm sämige Struktur ab.
  • Tomate, Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl bilden eine klare, herzhafte Aromengrundlage.
  • Pecorino, schwarzer Pfeffer und Olivenöl setzen am Ende kräftige, salzige und würzige Akzente.

Pasta e ceci alla toscana verbindet cremig pürierte Kichererbsen mit einer herzhaften Tomatenbrühe und getrockneten Tagliolini. Die Pasta wird direkt in der Suppe gegart und nimmt dabei die Aromen von Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl auf. Das Ergebnis ist eine wärmende, löffelbare Mahlzeit mit rustikalem Charakter.

Die Suppe ist warm, herzhaft und sämig, mit weichen Kichererbsen, zarten Tagliolini und einer aromatischen Tomaten-Rosmarin-Note. Pecorino bringt salzige Würze, während schwarzer Pfeffer und Olivenöl den Geschmack abrunden.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Kichererbsen vorbereiten und garen

  1. Einweichen

    Die getrockneten Kichererbsen in der großen Schüssel mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 12 Stunden quellen lassen. Anschließend abgießen und gründlich abspülen.

    12 Stunden
    • Das Einweichen am Vorabend vorbereiten, damit die Kichererbsen am nächsten Tag direkt gekocht werden können.
  2. Kichererbsen weich kochen

    Die abgespülten Kichererbsen mit 2,2 l frischem Wasser und 1 TL Salz in den großen Topf geben. Aufkochen, anschließend zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 3 Stunden köcheln lassen, bis die Kichererbsen weich sind.

    3 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Kichererbsen lassen sich leicht zerdrücken und haben keinen harten Kern mehr.

    • Der Deckel reduziert das Verdampfen. Falls die Flüssigkeit stark zurückgeht, mit heißem Wasser ergänzen.
  3. Brühe sämig machen

    Drei Schöpfkellen Kichererbsen mit etwas Kochflüssigkeit aus dem Topf nehmen und mit dem Stabmixer fein pürieren. Das Püree zurück in den Topf rühren, damit die Brühe sämiger wird.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Püree ist glatt und verteilt sich gleichmäßig in der Brühe.

    • Nicht alle Kichererbsen pürieren: Die ganzen Kichererbsen geben der Suppe Struktur.

Tomaten-Rosmarin-Sauce zubereiten

  1. Aromatische Tomatensauce kochen

    Während die Kichererbsen garen, 25 ml Olivenöl im zweiten Topf erwärmen. Knoblauchzehe und Rosmarinzweig 1 bis 2 Minuten darin aromatisieren. Die grob zerkleinerten Tomaten hinzufügen und etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Knoblauch und Rosmarin anschließend entfernen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind leicht eingekocht und duften deutlich nach Rosmarin und Knoblauch.

    • Die Sauce kann parallel zur letzten Kochphase der Kichererbsen zubereitet werden.
  2. Suppe verbinden

    Die Tomatensauce zu den pürierten Kichererbsen geben und weitere 10 Minuten leise köcheln lassen. Mit Salz nach Geschmack abschmecken.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Tomate und Kichererbsenbrühe sind vollständig verbunden und die Suppe schmeckt ausgewogen würzig.

    • Vor dem Einlegen der Pasta prüfen, ob die Suppe bereits angenehm würzig ist.

Pasta garen und servieren

  1. Tagliolini direkt in der Suppe garen

    Die getrockneten Tagliolini in kürzere Stücke brechen und direkt in die Suppe geben. 300 ml heißes Wasser einrühren und die Pasta nach Packungsangabe, meist 6 bis 8 Minuten, bissfest garen. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tagliolini sind bissfest und die Suppe hat eine sämige, aber noch löffelbare Konsistenz.

    • Die Pasta bindet während des Garens Flüssigkeit. Bei Bedarf schluckweise heißes Wasser ergänzen.
  2. Ruhen lassen und servieren

    Die Suppe 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Mit schwarzem Pfeffer würzen, auf vier Schalen verteilen und mit dem restlichen Olivenöl sowie dem fein geriebenen Pecorino servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pasta hat etwas Flüssigkeit aufgenommen und die Suppe ist angenehm sämig.

    • Die Suppe dickt während der Ruhezeit leicht nach und sollte deshalb direkt danach serviert werden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Einweichzeit einplanen: Die zwölfstündige Einweichzeit ist Bestandteil der Gesamtzeit. Die Kichererbsen können dafür am Vorabend angesetzt werden.
  • Flüssigkeit bei der Pasta beobachten: Getrocknete Tagliolini nehmen beim Garen Flüssigkeit auf. Heißes Wasser deshalb griffbereit halten und die Suppe bei Bedarf schluckweise verdünnen.
  • Kurze Ruhezeit beachten: Die fünfminütige Ruhezeit gibt der Pasta Gelegenheit, weitere Flüssigkeit aufzunehmen und die Brühe leicht zu binden.

Zutatenwissen

Getrocknete Kichererbsen

Die Kichererbsen werden vor dem Kochen zwölf Stunden eingeweicht und anschließend lange gegart. Sie sind fertig, wenn sie sich leicht zerdrücken lassen.

Tagliolini direkt in der Suppe

Die getrockneten Tagliolini werden nicht separat gekocht, sondern direkt in der Kichererbsensuppe gegart. Dadurch wird die Brühe sämiger und die Pasta nimmt das Aroma der Suppe auf.

Pecorino zum Servieren

Der fein geriebene Pecorino wird erst in den Schalen über die heiße Suppe gestreut und sorgt für salzige, würzige Akzente.

Sinnvolle Alternativen

gekochte Kichererbsen aus der Dose

Die Kochzeit verkürzt sich deutlich; die Suppe kann etwas weniger intensiv nach Kichererbsen schmecken.

Abgetropfte Kichererbsen erst zur Tomatensauce geben und nur so lange mit der Brühe köcheln lassen, bis sie vollständig heiß sind. Einen Teil wie beschrieben pürieren.

Spaghetti

Die Textur bleibt ähnlich, die Garzeit richtet sich nach der verwendeten Pasta.

Spaghetti in kurze Stücke brechen und wie die Tagliolini direkt in der Suppe garen. Die Pasta nach Packungsangabe prüfen.

Parmesan

Der Geschmack wird etwas milder und weniger scharf-salzig.

Den Parmesan unmittelbar vor dem Servieren über die heiße Suppe geben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kichererbsen bleiben nach der angegebenen Kochzeit hart.

Die Kichererbsen gründlich einweichen und erst weiterarbeiten, wenn sie sich leicht zerdrücken lassen.

Mit heißem Wasser auffüllen und zugedeckt weiterköcheln lassen, bis die gewünschte Weichheit erreicht ist.

Die Tagliolini setzen am Topfboden an oder verklumpen.

Heißes Wasser griffbereit halten und während der gesamten Garzeit regelmäßig vom Topfboden lösen.

Vorsichtig heißes Wasser einrühren und die Pasta sofort vom Boden lösen, ohne sie zu zerdrücken.

Die Suppe bleibt zu dünn.

Das heiße Wasser nur nach und nach zugeben und drei Schöpfkellen Kichererbsen gründlich pürieren.

Weitere weiche Kichererbsen aus dem Topf pürieren und das Püree zurück in die Suppe rühren.

Die Suppe schmeckt zu salzig.

Zuerst nur die vorgesehene Menge für die Suppe verwenden und erst nach dem Verbinden der Komponenten nachsalzen.

Mit heißem Wasser verdünnen und, falls nötig, etwas ungewürzte Kichererbsen oder zusätzliche Pasta einarbeiten.

Servieren und kombinieren

  • Klassisch heiß servieren: Die Suppe direkt nach der kurzen Ruhezeit heiß in Schalen verteilen und mit Olivenöl, schwarzem Pfeffer und Pecorino vollenden.
  • Konsistenz anpassen: Für eine flüssigere Suppe etwas mehr heißes Wasser einrühren; für eine sämigere Schüssel die Pasta etwas länger ruhen lassen und die Flüssigkeit sparsam ergänzen.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Kichererbsen können bis zu 12 Stunden vor der eigentlichen Zubereitung in kaltem Wasser eingeweicht werden. Danach abgießen und gründlich abspülen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Pecorino ist ein Käse aus Milch.
  • Glutenhaltiges Getreide, insbesondere Weizen: uncertain · Tagliolini werden üblicherweise aus Weizen hergestellt; die genaue Getreidebasis der verwendeten Pasta ist hier nicht ausdrücklich angegeben.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum müssen die Kichererbsen eingeweicht werden?

Das Einweichen bereitet die getrockneten Kichererbsen auf die lange Kochzeit vor. Danach werden sie gründlich abgespült und in frischem Wasser gegart.

Warum wird die Pasta direkt in der Suppe gekocht?

Die Tagliolini nehmen beim Garen die Aromen der Tomaten-Kichererbsen-Brühe auf und geben gleichzeitig Stärke ab. Dadurch wird die Suppe sämiger.

Was kann ich tun, wenn die Suppe zu dick wird?

Schluckweise heißes Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Besonders während der Pasta-Garzeit kann die Suppe schnell nachdicken.

Kann ich den Pecorino ersetzen?

Ja. Parmesan ist eine nahe Alternative und schmeckt etwas milder. Für eine milchfreie Version ist eine passende pflanzliche Alternative erforderlich; die Rezeptur enthält ansonsten keinen Käseersatz.

Aus unserer Küche

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