Friarielli einkaufen
Friarielli sind besonders auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften und in italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Außerhalb der Saison sind sie manchmal tiefgekühlt verfügbar.
Kampanische Pasta
Würzige Pasta mit gebräunter Salsiccia, zartem Friarielli, Knoblauch, Peperoncino und einer leichten Weißwein-Pastasauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta con salsiccia e friarielli verbindet würzige Schweinswurst mit dem leicht bitteren, zarten Blattgemüse Friarielli. Die Friarielli werden mit Knoblauch und Peperoncino gegart, die Salsiccia separat gebräunt und anschließend mit der Pasta und etwas Kochwasser zu einem kräftigen, saftigen Pastagericht verbunden.
Herzhaft-würzig mit saftigen Wurststückchen, zarten, leicht bissfesten Friarielli und einer glänzenden, dünnen Sauce. Knoblauch und Peperoncino sorgen für Wärme, während die Friarielli eine angenehme Bitterkeit beisteuern.
Schritt für Schritt
Die Friarielli gründlich waschen. Gelbe Blätter, welke Stellen und besonders harte Stielenden entfernen. Die Knoblauchzehen schälen und leicht andrücken. Die Salsiccia aus dem Darm lösen und grob zerzupfen.
30 ml vom Olivenöl in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und Chilischote etwa 1 Minute darin ziehen lassen, ohne sie dunkel werden zu lassen. Die Friarielli hinzufügen, mit 4 g Salz würzen und mit dem Deckel 5 Minuten zusammenfallen lassen.
Daran erkennst du es: Die Friarielli sind deutlich zusammengefallen, aber noch nicht vollständig weich.
Den Deckel abnehmen und die Friarielli weitere 5 bis 7 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Sie sollen weich, aber noch leicht bissfest sein. Knoblauch und Chilischote nach Geschmack entfernen und die Friarielli anschließend in der Pfanne warm halten.
Daran erkennst du es: Die Friarielli sind weich, behalten aber noch einen leichten Biss.
Das restliche Olivenöl in der zweiten großen Pfanne erhitzen. Die Salsiccia darin 6 bis 8 Minuten unter Rühren braten, bis sie vollständig durchgegart und an den Rändern leicht gebräunt ist. Mit dem Weißwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Salsiccia ist vollständig durchgegart und an den Rändern leicht gebräunt; der Weißwein ist sichtbar eingekocht.
Wichtig: Die Salsiccia vollständig durchgaren.
Die Salsiccia samt Bratensatz zu den Friarielli geben und alles 2 Minuten miteinander vermengen. Währenddessen im großen Topf 3,5 l Wasser aufkochen und mit 35 g Salz würzen.
Daran erkennst du es: Salsiccia und Friarielli sind gleichmäßig vermengt und warm.
Die Mezze Maniche nach Packungsangabe im gesalzenen Wasser garen. Die Pasta 2 Minuten vor Ende der angegebenen Garzeit abgießen und dabei Pastawasser auffangen. Die Pasta in die Pfanne mit Salsiccia und Friarielli geben, zunächst 100 ml Kochwasser hinzufügen und alles 2 Minuten kräftig schwenken. Falls die Sauce noch zu trocken wirkt, nach und nach weiteres Kochwasser hinzufügen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist gar und die Sauce haftet glänzend an den Nudeln.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Pasta sofort heiß auf vier Teller verteilen und ohne zusätzliche Beilage servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar heiß serviert.
Gut zu wissen
Friarielli sind besonders auf Wochenmärkten, in gut sortierten Gemüsegeschäften und in italienischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Außerhalb der Saison sind sie manchmal tiefgekühlt verfügbar.
Die Salsiccia wird aus dem Darm gelöst und grob zerzupft, damit sie in kleinen gebräunten Stücken gleichmäßig mit der Pasta verbunden werden kann.
Cime di rapa schmecken meist etwas kräftiger und bitterer als Friarielli.
Friarielli im gleichen Verhältnis durch 700 g Cime di rapa ersetzen und nach derselben Methode garen.
Beides nur etwa 1 Minute bei mittlerer Hitze ziehen lassen und nicht dunkel werden lassen.
Dunkle Knoblauchstücke entfernen und bei Bedarf mit frischem, nur hell aromatisiertem Knoblauch neu ansetzen.
Nach dem Zusammenfallen den Gargrad prüfen und die Friarielli nur weich, aber noch leicht bissfest garen.
Die Pasta erst kurz vor dem Servieren unterheben und kein weiteres Wasser hinzufügen, damit die Textur nicht zusätzlich weicher wird.
Beim Abgießen Pastawasser auffangen und zunächst 100 ml beim Schwenken verwenden.
Nach und nach weiteres Pastawasser unter kräftigem Schwenken einarbeiten.
Die Salsiccia grob zerzupfen, regelmäßig rühren und 6 bis 8 Minuten braten, bis sie vollständig durchgegart ist.
Die Wurststücke vor dem Servieren in der Pfanne weitergaren, bis sie vollständig durchgegart sind.
Friarielli lassen sich durch Cime di rapa ersetzen. Die Variante bleibt würzig und leicht bitter, fällt geschmacklich aber meist kräftiger aus.
Häufig gefragt
Ja. Cime di rapa eignen sich als Alternative und schmecken meist etwas kräftiger und bitterer.
Sie sollen weich, aber noch leicht bissfest sein. Für eine weichere Textur kann die Garzeit verlängert werden.
Das stärkehaltige Kochwasser hilft, Pasta, Salsiccia und Friarielli zu einer geschmeidigen Sauce zu verbinden.
Das Gericht wird direkt heiß und ohne zusätzliche Beilage serviert.
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