Pasta con pomodorini e burrata

Lombardei · frische Pasta

Hausgemachte Eier-Tagliolini treffen auf süße, kurz geschmorte Pomodorini, Basilikum und cremige Burrata. Die Burrata wird erst beim Anrichten auf die heiße Pasta gegeben und bleibt dadurch frisch und weich.

Zum Rezept
Pasta con pomodorini e burrata aus der Lombardei
Vorbereitung 50 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 90 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der selbst gemachte Eierpastateig ergibt zarte, frisch geschnittene Tagliolini mit elastischem Biss.
  • Die Pomodorini werden nur kurz gebraten, sodass sie weich werden, Saft abgeben und ihren frischen Charakter behalten.
  • Etwas Kochwasser verbindet Tomatensauce und Pasta zu einem glänzenden Überzug.
  • Die Burrata kommt erst beim Servieren dazu und ergänzt die heiße Pasta mit kühler, cremiger Textur.

Pasta con pomodorini e burrata verbindet selbst gemachte Tagliolini mit einer schnellen Sauce aus halbierten Pomodorini, Knoblauch, Olivenöl und Basilikum. Die hier ausgearbeitete Variante ist der Lombardei zugeordnet, ohne sie als einziges Original zu behaupten. Mit frisch zubereitetem Teig und Burrata zum Schluss entsteht ein Gericht mit warm-kühlendem Kontrast und besonders cremigem Abschluss.

Die Tagliolini sind zart und bissfest, während die Pomodorini weich, saftig und leicht süß schmecken. Basilikum sorgt für frische Kräuternoten, der Knoblauch bleibt dezent im Hintergrund. Die Burrata bringt eine kühle, milchig-cremige Fülle, die sich auf der heißen Pasta langsam verteilt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Teig anrühren

    Das Weizenmehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier und 2 g Salz hineingeben. Mit einer Gabel nach und nach Mehl vom Rand einarbeiten, bis ein grober Teig entsteht.

    Daran erkennst du es: Ein grober, zusammenhängender Teig ist entstanden.

  2. Teig kneten und ruhen lassen

    Den Teig 8 bis 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, luftdicht abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.

    • Die Ruhezeit entspannt den Teig und erleichtert das dünne Ausrollen.
  3. Zutaten vorbereiten

    Während der Teig ruht, die Pomodorini waschen, gut trocknen und halbieren. Den Knoblauch leicht andrücken. Die Burrata aus der Verpackung nehmen und bis zum Anrichten abtropfen lassen.

    • Gut getrocknete Pomodorini braten in der Pfanne besser an und verwässern die Sauce weniger.
  4. Tagliolini schneiden

    Den Teig in zwei Stücke teilen und jeweils auf wenig Mehl etwa 1 mm dünn ausrollen. Die Teigplatten locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in etwa 2 bis 3 mm breite Tagliolini schneiden. Die Nudeln vorsichtig auseinanderziehen und mit wenig Mehl bestäuben.

    Daran erkennst du es: Die Nudeln sind getrennt, locker und etwa 2 bis 3 mm breit.

    • Die Teigplatten nur locker aufrollen, damit sich die feinen Streifen anschließend leicht auseinanderziehen lassen.

    Wichtig: Beim Schneiden das Messer kontrolliert führen und die Finger von der Klinge fernhalten.

  5. Pomodorini garen

    Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Den Knoblauch 1 bis 2 Minuten darin ziehen lassen, ohne ihn dunkel werden zu lassen. Die Pomodorini hinzufügen und bei mittlerer bis kräftiger Hitze 8 bis 10 Minuten braten, bis sie weich sind und etwas Saft abgeben. Mit 5 g Salz und dem Pfeffer würzen. Den Knoblauch entfernen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pomodorini sind weich und haben etwas Saft abgegeben.

    • Den Knoblauch nur aromatisieren und nicht dunkel werden lassen, damit er nicht bitter schmeckt.

    Wichtig: Beim Zugeben der feuchten Tomaten vorsichtig arbeiten, da heißes Öl spritzen kann.

  6. Tagliolini kochen

    Das Wasser mit 30 g Salz in einem großen Topf aufkochen. Die Tagliolini hineingeben und 2 bis 3 Minuten garen, bis sie bissfest sind. Etwa 150 ml Kochwasser abschöpfen, dann die Pasta abgießen.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tagliolini sind bissfest.

    • Das Kochwasser vor dem Abgießen abschöpfen, weil es später die Sauce bindet und geschmeidig macht.

    Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.

  7. Pasta mit der Sauce verbinden

    Die Tagliolini direkt in die Pfanne zu den Pomodorini geben. Mit 50 bis 100 ml Kochwasser 1 bis 2 Minuten schwenken, bis die Sauce die Pasta glänzend umhüllt. Bei Bedarf noch etwas Kochwasser ergänzen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce umhüllt die Pasta glänzend und gleichmäßig.

    • Das Kochwasser nach und nach zugeben, damit die Sauce nicht zu dünn wird.
  8. Anrichten und servieren

    Die Basilikumblätter grob zupfen und unter die Pasta heben. Auf vier Teller verteilen, die Burrata in Stücke zupfen und daraufgeben. Sofort servieren.

    Daran erkennst du es: Die Burrata liegt frisch und weich auf der heißen Pasta.

    • Die Burrata erst unmittelbar vor dem Servieren auf die Pasta geben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kochwasser aufheben: Das abgeschöpfte Kochwasser portionsweise zur Pasta geben. So lässt sich die Konsistenz der Sauce beim Schwenken gezielt einstellen.
  • Burrata erst beim Anrichten verwenden: Die Burrata wird nicht mitgekocht, sondern erst auf die heiße Pasta gegeben. Dadurch bleibt sie frisch, weich und cremig.

Zutatenwissen

Burrata zum Schluss

Die Burrata bis zum Anrichten abtropfen lassen und erst auf den fertigen Tagliolini verteilen.

Pomodorini gut trocknen

Gut getrocknete, halbierte Pomodorini geben beim Braten konzentrierter Geschmack und Saft an die Sauce ab.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig lässt sich nur schwer dünn ausrollen und zieht sich wieder zusammen.

Den Teig nach dem Kneten zu einer Kugel formen, luftdicht abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig erneut abdecken und weitere 10 bis 15 Minuten ruhen lassen, bevor er wieder ausgerollt wird.

Die Sauce schmeckt bitter oder der Knoblauch dominiert.

Den Knoblauch nur 1 bis 2 Minuten im Öl ziehen lassen und entfernen, bevor er dunkel wird.

Den Knoblauch entfernen und die Sauce mit den Pomodorini weitergaren.

Die Pasta wird von einer wässrigen Sauce umgeben.

Das Kochwasser schrittweise und nur bis zur gewünschten glänzenden Konsistenz einarbeiten.

Die Pasta kurz weiter in der Pfanne schwenken, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.

Servieren und kombinieren

  • Direkt aus der Pfanne servieren: Die Tagliolini unmittelbar nach dem Schwenken auf vier Teller verteilen und mit Burrata belegen. So bleibt der Kontrast zwischen heißer Pasta und kühler, cremiger Burrata erhalten.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält
  • Eier: enthält
  • Milch: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Warum wird die Burrata erst am Ende auf die Pasta gegeben?

Die Burrata wird erst beim Anrichten verwendet, damit sie frisch und weich bleibt und sich auf der heißen Pasta cremig verteilt.

Wie viel Kochwasser sollte zur Sauce gegeben werden?

Zunächst 50 ml zugeben und die Pasta in der Pfanne schwenken. Bei Bedarf weiteres Kochwasser ergänzen, bis die Sauce die Tagliolini glänzend umhüllt.

Wie breit sollen die hausgemachten Tagliolini sein?

Die Teigplatten werden etwa 1 mm dünn ausgerollt und in ungefähr 2 bis 3 mm breite Streifen geschnitten.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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