Geeignetes Weizenmehl
Weizenmehl Type 405 oder Tipo 00 eignet sich für den weichen, glatten Teig.
Frische Pasta aus Friaul-Julisch Venetien
Pasta butada ist ein schlichtes Triester Gericht aus frischen, ungefüllten Teigfäden, die direkt durch ein grobes Sieb in heiße klare Fleischbrühe gedrückt werden. Petersilie und Parmesan runden die herzhafte Suppe ab.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für Pasta butada wird ein weicher Eier-Mehl-Teig nicht ausgerollt, sondern direkt durch ein grobes Sieb in die heiße Brühe gedrückt. Dadurch entstehen unregelmäßige kurze Teigfäden und kleine Stückchen, die an kleine Girini erinnern. Die Pasta wird mit Petersilie und Parmesan in der Brühe serviert.
Die Pasta butada schmeckt herzhaft und klar nach Brühe und Parmesan. Die kurzen Teigfäden sind weich und zart, die Petersilie bringt eine frische Kräuternote und die unregelmäßigen Stückchen geben der Suppe eine handgemachte Struktur.
Schritt für Schritt
Die klare Fleischbrühe in einem großen Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt halten. Sie soll heiß sein, aber nicht stark sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und bewegt sich nur leicht, ohne stark zu sprudeln.
Eier, Milch und Salz in einer Schüssel verquirlen. Mehl und 40 g Parmesan nach und nach einarbeiten, bis ein glatter, dickflüssiger Teig ohne Klümpchen entsteht.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, dickflüssig und frei von sichtbaren Mehlklümpchen.
Den Teig 10 Minuten ruhen lassen, anschließend noch einmal kräftig durchrühren und weitere 15 Minuten ruhen lassen. Insgesamt ruht der Teig 25 Minuten. Danach soll er so weich sein, dass er durch die Öffnungen eines groben Siebs gedrückt werden kann.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, glatt und dickflüssig genug für das grobe Sieb.
Ein grobes Metallsieb oder einen grob gelochten Durchschlag über den Topf halten. Den Teig portionsweise hineingeben und mit einem Teigschaber direkt in die heiße Brühe drücken. Dabei entstehen unregelmäßige kurze Fäden und kleine Teigstückchen.
Daran erkennst du es: Die Teigportionen fallen als kurze unregelmäßige Fäden und kleine Stückchen in die Brühe.
Wichtig: Vorsichtig arbeiten, da die heiße Brühe spritzen kann.
Die Pasta butada vorsichtig umrühren und 4–5 Minuten garen. Die Brühe nur sanft köcheln lassen. Sobald die Teigfäden an die Oberfläche steigen und nicht mehr mehlig wirken, ist die Pasta fertig.
Daran erkennst du es: Die Teigfäden steigen an die Oberfläche und wirken nicht mehr mehlig.
Wichtig: Die Teigfäden vollständig durchgaren und erst servieren, wenn sie nicht mehr mehlig wirken.
Die heiße Pasta butada mit der Brühe auf tiefe Teller verteilen. Mit der gehackten Petersilie bestreuen und mit den restlichen 20 g Parmesan servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe wird heiß und unmittelbar nach dem Garen serviert.
Wichtig: Beim Verteilen der heißen Brühe vorsichtig arbeiten.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 405 oder Tipo 00 eignet sich für den weichen, glatten Teig.
40 g Parmesan kommen in den Teig. Die restlichen 20 g werden erst beim Servieren über die heiße Pasta gestreut.
Eine klare Fleischbrühe bildet die herzhafte Grundlage und sollte während der Zubereitung nur sanft erhitzt werden.
Die Suppe wird leichter und pflanzlich-herzhafter, während die Teigfäden und die Zubereitungsweise unverändert bleiben.
Die klare Fleischbrühe vollständig durch 1,2 l klare Gemüsebrühe ersetzen und diese ebenso knapp unter dem Siedepunkt halten.
Das Mehl nach und nach einarbeiten und die beiden Ruhephasen einhalten. Vor dem Durchdrücken prüfen, ob der Teig dickflüssig und weich ist.
Den Teig gründlich durchrühren. Falls er weiterhin nicht durch die Öffnungen geht, sehr vorsichtig wenig Milch einarbeiten und die Konsistenz erneut prüfen.
Die Brühe knapp unter dem Siedepunkt halten und die Pasta nur vorsichtig umrühren.
Die Hitze sofort reduzieren und die Pasta ohne weiteres kräftiges Rühren sanft fertig garen.
Ein grobes Metallsieb oder einen grob gelochten Durchschlag verwenden.
Den Teig aus dem zu feinen Sieb nehmen und portionsweise durch ein gröberes Sieb drücken.
Eine klare Gemüsebrühe ersetzt die Fleischbrühe und gibt der Suppe eine mildere, pflanzliche Grundlage.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich ein grobes Metallsieb oder ein grob gelochter Durchschlag. Durch die größeren Öffnungen kann der dickflüssige Teig als kurze, unregelmäßige Fäden in die Brühe gedrückt werden.
Nein. Die Brühe soll heiß sein und knapp unter dem Siedepunkt bleiben. Starkes Sprudeln kann die zarten Teigfäden beschädigen.
Ja. Die klare Fleischbrühe kann im gleichen Volumen durch klare Gemüsebrühe ersetzt werden. Die Teigzubereitung und die Garzeit bleiben unverändert.
Die Teigfäden steigen an die Oberfläche und wirken nicht mehr mehlig. Dann wird die Pasta vorsichtig umgerührt und direkt serviert.
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