Mozzarella gut abtropfen lassen
Gut abgetropfte Mozzarella gibt weniger zusätzliche Flüssigkeit an die Form ab und unterstützt eine saftige, aber nicht wässrige Pasta al forno.
Italienweit verbreitete Pasta al forno
Saftige italienische Ofenpasta mit Rigatoni, zarten Auberginen, würziger Tomatensauce, Mozzarella und goldbraunem Grana Padano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese Pasta al forno verbindet kurze Pasta mit einer aromatischen Tomatensauce, gebratenen Auberginen und zwei Käsesorten. Anders als bei einer Lasagne werden Pasta, Sauce und Gemüse zunächst vermengt, anschließend geschichtet und in der Form überbacken. Nach einer kurzen Ruhezeit lässt sie sich besonders schön portionieren und schmeckt warm oder lauwarm.
Weiche, leicht gebräunte Auberginen treffen auf bissfeste Pasta und eine würzige, fruchtige Tomatensauce. Darüber schmilzt die Mozzarella cremig, während der frisch geriebene Grana Padano eine goldene, aromatische Kruste bildet.
Schritt für Schritt
Die Mozzarella in Würfel schneiden, in ein Sieb geben und mindestens 20 Minuten abtropfen lassen. Inzwischen die Auberginen waschen, die Enden entfernen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
25 ml Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch kurz mitdünsten, dann passierte Tomaten, die Hälfte des Basilikums, 1 TL Salz und etwas Pfeffer einrühren. Die Sauce 15 Minuten offen leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und duftet aromatisch.
Während die Sauce kocht, das übrige Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginen portionsweise 8 bis 10 Minuten braten, dabei wenden, bis sie weich und an den Rändern leicht gebräunt sind. Mit wenig Pfeffer würzen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind weich und an den Rändern leicht gebräunt.
Wichtig: Beim portionsweisen Braten auf spritzendes Öl achten.
In einem großen Topf reichlich Wasser mit den 15 g Salz zum Kochen bringen. Die Pasta darin 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen, sodass sie noch deutlich Biss hat. Etwa 100 ml Kochwasser auffangen, die Pasta abgießen und nicht abschrecken.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist noch deutlich bissfest und gart später in der Form weiter.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Wasserdampf achten.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Pasta mit etwa zwei Dritteln der Tomatensauce, den Auberginen, der Hälfte der Mozzarella und dem restlichen Basilikum vermengen. Falls die Mischung trocken wirkt, esslöffelweise etwas aufgefangenes Kochwasser einarbeiten.
Eine dünne Schicht Tomatensauce auf dem Boden der Form verteilen. Die Hälfte der Pastamischung daraufgeben, mit etwas Sauce und einem Drittel des geriebenen Käses bedecken. Die übrige Pastamischung einfüllen und mit der restlichen Sauce, Mozzarella und dem übrigen geriebenen Käse abschließen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig mit Sauce, Mozzarella und geriebenem Käse bedeckt.
Die Form auf der mittleren Schiene 20 bis 25 Minuten backen, bis die Pasta am Rand blubbert und die Oberfläche goldbraun ist. Für eine kräftigere Kruste in den letzten 2 bis 3 Minuten die Grillfunktion zuschalten und die Form dabei aufmerksam beobachten.
Daran erkennst du es: Die Sauce blubbert am Rand und die Oberfläche ist goldbraun.
Wichtig: Die heiße Form mit Ofenhandschuhen herausnehmen.
Die Pasta al forno 10 Minuten ruhen lassen. Dadurch setzt sich die Sauce etwas, und die Portionen lassen sich sauberer aus der Form heben. Warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und die Portionen lassen sich mit einem Pfannenwender oder Servierlöffel ausheben.
Gut zu wissen
Gut abgetropfte Mozzarella gibt weniger zusätzliche Flüssigkeit an die Form ab und unterstützt eine saftige, aber nicht wässrige Pasta al forno.
Frisch geriebener Grana Padano oder Parmigiano Reggiano verteilt sich gleichmäßig und bildet beim Überbacken eine würzige goldene Kruste.
Das Salz für das Kochwasser bleibt als eigene Menge getrennt vom Salz für die Tomatensauce. So lässt sich die Würzung gezielt steuern.
Die Form bleibt ähnlich; die kürzere Pasta nimmt die Sauce ebenfalls gut auf.
Penne in derselben Menge verwenden und ebenfalls zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen.
Die Kruste wird etwas kräftiger und aromatischer.
Parmigiano Reggiano frisch reiben und in derselben Menge wie den Grana Padano verwenden.
Die Pasta zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen.
Die Pasta direkt mit etwas weniger Sauce mischen und die Backzeit am unteren Ende der angegebenen Spanne halten.
Mozzarella mindestens 20 Minuten abtropfen lassen und die Auberginen portionsweise braten.
Die Form einige Minuten länger ohne Abdeckung backen, bis die Sauce am Rand sichtbar blubbert.
Die Pasta mit etwa zwei Dritteln der Sauce mischen und bei Bedarf esslöffelweise Kochwasser ergänzen.
Vor dem Schichten etwas von der zurückbehaltenen Sauce gleichmäßig über die Mischung geben.
Die Grillfunktion höchstens in den letzten 2 bis 3 Minuten verwenden und die Form beobachten.
Die Form aus dem Ofen nehmen, sobald die Pasta am Rand blubbert, auch wenn die Kruste bereits ausreichend gebräunt ist.
Penne ersetzen die Rigatoni und ergeben eine etwas kompaktere Pasta al forno mit vielen kleinen, gut mit Sauce gefüllten Röhren.
Eine kurze Grillphase am Ende sorgt für eine kräftiger gebräunte Oberfläche.
Häufig gefragt
Ja. 500 g Penne können in derselben Menge verwendet werden. Auch Penne zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen, damit sie im Ofen bissfest bleibt.
Gut abgetropfte Mozzarella gibt weniger Flüssigkeit an die Form ab. Dadurch bleibt die Pasta al forno saftig, ohne wässrig zu werden.
Während der Ruhezeit setzt sich die Sauce etwas. Dadurch lassen sich die Portionen sauberer aus der Form heben.
Ja. Sie schmeckt warm oder lauwarm und lässt sich lauwarm besonders stabil portionieren.
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