Weißwein auf zwei Zugaben verteilen
In Schritt 4 werden 200 ml zum Ablöschen verwendet; die restlichen 50 ml kommen gemeinsam mit Tomaten und Wasser in den Schmortopf.
Schmorgericht aus den Marken
Herzhafte Schweineschulter wird kräftig angebraten und anschließend mit Knoblauch, Rosmarin, Salbei, Weißwein und passierten Tomaten langsam geschmort. Der konzentrierte Schmorfond verbindet kräftige Röstaromen mit würziger Kräuterfrische und leichter Tomatensäure.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Maiale in potacchio ist ein rustikales Schmorgericht aus den Marken. Die Schweineschulter wird zunächst portionsweise gebräunt und gart danach langsam in einem aromatischen Fond aus Weißwein, Tomaten, Knoblauch und Kräutern.
Zartes, saftiges Schweinefleisch in einem sämigen, leicht tomatigen Fond mit deutlichen Aromen von Knoblauch, Rosmarin und Salbei. Der Weißwein bringt Frische, die Chilischote eine milde pikante Schärfe.
Schritt für Schritt
Die Schweineschulter mit Küchenpapier trocken tupfen und mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und danach Hände sowie Arbeitsflächen reinigen.
Das Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen. Das Fleisch portionsweise rundherum kräftig anbraten, damit es Farbe bekommt. Die gebräunten Stücke jeweils kurz herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sind rundherum gebräunt.
Knoblauch, Rosmarin, Salbei und Chilischote in den Topf geben und etwa 1 Minute bei mittlerer Hitze anrösten. Darauf achten, dass der Knoblauch nicht dunkel wird.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt aber hell.
Das Fleisch zurück in den Topf geben. Mit 200 ml Weißwein ablöschen und den Bratensatz mit dem Kochlöffel lösen. Den Wein 3 bis 4 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Bratensatz ist gelöst und der Wein leicht reduziert.
Passierte Tomaten, den restlichen Weißwein und das Wasser einrühren. Die Flüssigkeit kurz aufkochen lassen, den Deckel auflegen und das Fleisch bei niedriger Hitze etwa 70 Minuten sanft schmoren. Zwischendurch ein- bis zweimal umrühren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch wird zunehmend weich und bleibt von Schmorfond umgeben.
Wichtig: Das rohe Fleisch während des Schmorens vollständig durchgaren.
Den Deckel abnehmen und das Gericht weitere 10 Minuten einkochen lassen, bis der Schmorfond sämig ist und das Fleisch weich durchgegart ist. Rosmarinzweige und Salbeiblätter entfernen und den Fond abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Fond ist sämig, das Fleisch weich durchgegart und die Kräuter sind entfernt.
Wichtig: Das Schweinefleisch erst servieren, wenn es weich und vollständig durchgegart ist.
Das Maiale in potacchio einige Minuten ruhen lassen und anschließend mit dem konzentrierten Schmorfond servieren.
Daran erkennst du es: Der Fond haftet leicht am Fleisch und lässt sich mitservieren.
Gut zu wissen
In Schritt 4 werden 200 ml zum Ablöschen verwendet; die restlichen 50 ml kommen gemeinsam mit Tomaten und Wasser in den Schmortopf.
Rosmarinzweige und Salbeiblätter geben während des Schmorens Aroma ab und werden vor dem Servieren aus dem Fond genommen.
Das Gericht wird aromatischer und erhält durch die Knochen mehr Tiefe, ergibt aber weniger ausgelöstes Fleisch pro Gewicht.
Rippchen in kleinere Stücke teilen, zunächst ebenso anbraten und bei Bedarf etwas länger schmoren, bis sich das Fleisch weich vom Knochen löst.
Der Fond wird etwas stückiger und weniger glatt.
Die Tomaten vor dem Einrühren mit einer Gabel zerdrücken und die angegebene Menge verwenden.
Die Säure und das Traubenaroma des Weins entfallen; der Fond wird milder.
Mit der Brühe ablöschen und die Flüssigkeit wie im Rezept reduzieren. Bei Bedarf am Ende mit einem kleinen Spritzer Säure abschmecken.
Die Schweineschulter in mehreren Portionen anbraten und gebräunte Stücke jeweils herausnehmen.
Die Flüssigkeit abgießen oder einkochen lassen, das Fleisch portionsweise nachbräunen und anschließend wieder in den Topf geben.
Knoblauch und Kräuter nur kurz bei mittlerer Hitze anrösten und den Topf sofort mit Wein ablöschen.
Verbrannte Knoblauchstücke entfernen und den Fond mit den übrigen Zutaten fortsetzen; bei starkem Bittergeschmack den Ansatz neu beginnen.
Den Deckel für die letzten 10 Minuten abnehmen und den Fond sämig einkochen lassen.
Weitere Minuten offen einkochen und regelmäßig umrühren, ohne das Fleisch zu zerfallen zu lassen.
Eine kräftigere Variante mit saftigen Schweinerippchen statt ausgelöster Schweineschulter.
Eine hellere Fassung mit Weißwein, Kräutern und Wasser, bei der die Tomate entfällt.
Eine weniger scharfe Fassung ohne getrocknete Chilischote.
Das Gericht kann bis zu einem Tag im Voraus gekocht werden. Nach dem Garen rasch abkühlen lassen, abgedeckt kühlen und beim Aufwärmen langsam erhitzen. Den Fond vor dem Servieren bei Bedarf mit etwas Wasser lösen.
Das abgekühlte Gericht innerhalb von zwei Stunden abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. Fleisch und Fond gemeinsam lagern und innerhalb von drei Tagen verbrauchen.
Nicht mehrfach vollständig abkühlen und wieder erwärmen; nur die benötigte Menge entnehmen.
Das vollständig abgekühlte Fleisch mit ausreichend Fond portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam in einem Topf erhitzen.
Die Textur der Sauce kann nach dem Einfrieren etwas weniger glatt sein; der Geschmack bleibt kräftig.
Häufig gefragt
Ja. Rippchen geben mehr Aroma durch die Knochen, benötigen aber meist etwas mehr Garzeit und ergeben weniger ausgelöstes Fleisch pro Gewicht.
Der Fond soll sämig sein und leicht am Fleisch haften. Ist er noch wässrig, das Gericht ohne Deckel einige Minuten weiter einkochen.
Ja. Den Weißwein durch ungesalzene Brühe ersetzen. Das Aroma wird milder und weniger säuerlich.
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