Hühnerleber einkaufen
Hühnerleber bekommst du meist beim Metzger, an der Frischetheke oder in gut sortierten Supermärkten. Sie gibt dem Ragù seine herzhafte, charakteristische Tiefe.
Frische Eierpasta aus den Marken
Feine, hauchdünne Eierpasta aus Campofilone in den Marken mit langsam geschmortem Ragù aus Rind, Schwein und Hühnerleber.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Maccheroncini di Campofilone al ragù verbinden sehr fein geschnittene Eierpasta mit einem kräftigen, lange geschmorten Ragù. Die zarten Nudelfäden nehmen die Sauce besonders gut auf und werden mit geriebenem Pecorino serviert.
Die Pasta ist fein, zart und dennoch bissfest. Das Ragù schmeckt voll, herzhaft und leicht würzig, mit konzentrierter Tomatennote und einer tiefen Fleischigkeit. Pecorino setzt einen salzigen, pikanten Akzent.
Schritt für Schritt
Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Eier und 2 g Salz hineingeben. Mit einer Gabel langsam Mehl vom Rand einarbeiten, bis ein fester Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Ein fester, zusammenhängender Teig ist entstanden.
Den Teig 8 bis 10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. In Folie oder einen luftdichten Behälter wickeln beziehungsweise geben und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nach der Ruhezeit entspannter.
Zwiebel, Karotte und Staudensellerie sehr fein würfeln. Die Hühnerleber sauber parieren und ebenfalls fein hacken. Die geschälten Tomaten mit einer Gabel zerdrücken.
Daran erkennst du es: Gemüse und Leber sind fein vorbereitet, die Tomaten zerdrückt.
Wichtig: Rohes Geflügel und rohes Fleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und die Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie bei mittlerer Hitze 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und nur leicht goldgelb, nicht stark gebräunt.
Rinderhack und Schweinehack dazugeben und 8 bis 10 Minuten unter Rühren anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft und das Fleisch leicht gebräunt ist. Die Hühnerleber einrühren und 3 Minuten mitbraten.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist verdampft und das Hackfleisch leicht gebräunt; die Leber ist mitgegart.
Muskatnuss, Gewürznelke, Salz und Pfeffer zufügen. Mit dem Weißwein ablöschen und 3 bis 4 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Weißwein ist deutlich reduziert und der Alkoholgeruch verflogen.
Tomaten und 200 ml Wasser einrühren. Das Ragù aufkochen, die Hitze auf niedrig stellen und es halb zugedeckt etwa 2 Stunden sanft schmoren lassen. Gelegentlich umrühren und die Gewürznelke vor dem Servieren entfernen. Während das Ragù schmort, kann der Teig ausgerollt und geschnitten werden.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist eingedickt, aromatisch verbunden und nicht wässrig.
Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück zunächst flach drücken und mit einer Nudelmaschine oder einem langen Nudelholz zu einer sehr dünnen, etwa 1 mm starken Teigplatte ausrollen. Die Platten leicht mit Mehl bestäuben, locker aufrollen und mit einem scharfen Messer in sehr feine Fäden von etwa 1 bis 2 mm Breite schneiden.
Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind sehr dünn und die Nudelfäden gleichmäßig fein geschnitten.
Wichtig: Beim Schneiden ein scharfes Messer sicher führen und die Finger nicht vor der Klinge platzieren.
Die geschnittenen Maccheroncini vorsichtig auseinanderziehen und locker auf einem bemehlten Tuch verteilen. 20 bis 30 Minuten antrocknen lassen, damit sie beim Kochen stabil bleiben.
Daran erkennst du es: Die Nudelfäden fühlen sich außen trocken an, bleiben aber biegsam.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und kräftig salzen. Die frischen Maccheroncini hineingeben und je nach Dicke 90 Sekunden bis 2 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Fäden sind gar, aber noch zart und nicht zerkocht.
Wichtig: Kochendes Wasser vorsichtig handhaben.
Etwa 100 ml Kochwasser zurückbehalten. Die Pasta abgießen und sofort mit dem heißen Ragù vermengen. Bei Bedarf esslöffelweise Kochwasser einarbeiten, bis die Sauce die feinen Fäden gleichmäßig umhüllt.
Daran erkennst du es: Das Ragù haftet gleichmäßig an den Nudelfäden und die Sauce wirkt geschmeidig.
Die Maccheroncini di Campofilone al ragù unmittelbar mit dem fein geriebenen Pecorino servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß serviert und ist gleichmäßig mit Ragù überzogen.
Gut zu wissen
Hühnerleber bekommst du meist beim Metzger, an der Frischetheke oder in gut sortierten Supermärkten. Sie gibt dem Ragù seine herzhafte, charakteristische Tiefe.
Der fein geriebene Pecorino wird erst am Ende über die heiße Pasta gegeben und ergänzt das kräftige Ragù mit einer salzigen, würzigen Note.
Die Platten etwa 1 mm dünn ausrollen und die Fäden auf etwa 1 bis 2 mm Breite schneiden.
Die Kochzeit an die tatsächliche Dicke anpassen und die Pasta erst abgießen, wenn sie zart, aber nicht weich ist.
Das Gemüse bei mittlerer Hitze weich dünsten, ohne es stark zu bräunen.
Das Ragù mit den Tomaten und dem Wasser fortsetzen und die Sauce langsam schmoren lassen.
Das Ragù halb zugedeckt sanft schmoren und gelegentlich umrühren.
Das Ragù ohne vollständige Abdeckung noch etwas sanft einkochen lassen.
Die Fäden locker auf dem bemehlten Tuch verteilen und 20 bis 30 Minuten antrocknen lassen.
Die Fäden vor dem Kochen vorsichtig voneinander lösen und portionsweise ins Wasser geben.
Häufig gefragt
Hühnerleber bekommst du meist beim Metzger, an der Frischetheke oder in gut sortierten Supermärkten.
Ja. Ein langes Nudelholz eignet sich als Alternative. Die Teigplatten sollten trotzdem etwa 1 mm dünn werden.
Die 20 bis 30 Minuten Trocknungszeit helfen den sehr feinen Fäden, beim Kochen stabil zu bleiben und weniger leicht zusammenzukleben.
Je nach Dicke garen sie etwa 90 Sekunden bis 2 Minuten in kräftig kochendem Salzwasser.
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