Pecorino Romano
Pecorino Romano ist ein gereifter Schafskäse mit kräftiger, salziger Würze. Du findest ihn meist im gut sortierten Supermarkt, im italienischen Feinkostgeschäft oder an der Käsetheke.
Neapolitanische Pizza, Kampanien
Pizza Cosacca ist eine neapolitanische Pizza aus Kampanien mit dünnem 24-Stunden-Teig, süßlicher Tomate, Pecorino Romano, Basilikum und schwarzem Pfeffer. Sie kommt ohne Mozzarella aus und wird direkt heiß serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza Cosacca gehört zur neapolitanischen Pizzatradition in Kampanien. Der dünn ausgezogene Teig bekommt einen kräftigen Belag aus Tomate und gereiftem Pecorino Romano, ergänzt durch Basilikum, schwarzen Pfeffer und etwas Olivenöl. Durch die lange Teigführung und den sehr heißen Ofen entsteht eine Pizza mit luftigem Rand und aromatischem, klar definiertem Belag.
Die Pizza duftet nach geröstetem Teig, Tomate und würzigem Schafskäse. Der Rand wird außen kräftig gebräunt und bleibt im Inneren luftig, während der dünne Boden leicht knusprig ist. Die Tomate schmeckt fruchtig, der Pecorino salzig und intensiv, Basilikum bringt Frische und schwarzer Pfeffer eine warme Schärfe.
Schritt für Schritt
350 ml vom kalten Wasser in die große Schüssel geben und die frische Hefe darin auflösen. Nach und nach das Weizenmehl einarbeiten, bis ein grober Teig entsteht.
Daran erkennst du es: Ein grober, noch nicht vollständig glatter Teig ist entstanden.
Das Salz im restlichen Wasser auflösen und nach und nach unterkneten. Den Teig 8–10 Minuten von Hand kneten, bis er glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend den Teig in 4 gleich große Stücke teilen und jedes Stück zu einer glatten Kugel formen.
Daran erkennst du es: Die Teigoberfläche wirkt nach der Ruhe entspannter und lässt sich portionieren.
Die Teigkugeln in eine gut verschlossene Box setzen und 18 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind sichtbar aufgegangen und bleiben unter der Abdeckung feucht.
Die geschälten Tomaten mit den Händen oder einer Gabel zerdrücken und mit 4 g Salz sowie 20 ml Olivenöl verrühren. Den Pecorino fein reiben und den schwarzen Pfeffer frisch mahlen.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind grob zerdrückt und gleichmäßig gewürzt.
Einen Pizzastahl, Pizzastein oder ein umgedrehtes schweres Backblech auf einem Rost im unteren Drittel des Ofens platzieren. Den Ofen mindestens 45 Minuten auf der höchsten Einstellung vorheizen, idealerweise bei 250 °C Ober-/Unterhitze.
Daran erkennst du es: Die Backfläche ist vollständig durchgeheizt.
Wichtig: Heiße Backflächen und Ofenwände nur mit geeignetem Hitzeschutz handhaben.
Die Teigkugeln 4 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und zugedeckt bei Raumtemperatur weitergehen lassen. Zum Formen eine Teigkugel auf etwas Hartweizengrieß setzen und sie mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen zu einem etwa 28 cm großen Kreis drücken. Einen etwas dickeren Rand stehen lassen und kein Nudelholz verwenden.
Daran erkennst du es: Die Teigscheibe ist etwa 28 cm groß und besitzt einen etwas dickeren Rand.
Die Teigscheibe mit etwa 100 g Tomatensauce bestreichen. Pro Pizza 25 g Pecorino, 4 Basilikumblätter und etwas von dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darauf verteilen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist dünn und gleichmäßig verteilt, der Rand bleibt frei.
Die Pizza auf den heißen Stahl, Stein oder das Blech schieben und 5–7 Minuten backen. Falls der Rand noch nicht kräftig gebräunt ist, die Grillfunktion für 1–2 Minuten zuschalten und die Pizza dabei aufmerksam beobachten.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig gebräunt und der Boden fest gebacken.
Wichtig: Beim Zuschalten der Grillfunktion die Pizza aufmerksam beobachten, damit der Rand nicht verbrennt.
Die fertige Pizza herausnehmen, mit einem Viertel des restlichen Olivenöls beträufeln und sofort servieren. Die übrigen Pizzen nacheinander genauso backen.
Daran erkennst du es: Die Pizza ist heiß, der Rand gebräunt und das Olivenöl gleichmäßig verteilt.
Wichtig: Die Pizza und die Backfläche sind unmittelbar nach dem Backen sehr heiß.
Gut zu wissen
Pecorino Romano ist ein gereifter Schafskäse mit kräftiger, salziger Würze. Du findest ihn meist im gut sortierten Supermarkt, im italienischen Feinkostgeschäft oder an der Käsetheke.
Die frischen Basilikumblätter werden direkt vor dem Backen auf der Pizza verteilt und geben dem kräftigen Käse-Tomaten-Belag ein frisches Aroma.
Der Käse schmeckt meist etwas milder als Pecorino Romano, die Pizza bleibt jedoch würzig und vegetarisch.
Pecorino Sardo fein reiben und in derselben Menge wie den Pecorino Romano auf die vier Pizzen verteilen.
Die Teigkugeln 18 Stunden im Kühlschrank und anschließend 4 Stunden zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Die Teigkugel noch etwas länger bei Raumtemperatur entspannen lassen, bevor sie geformt wird.
Etwa 100 g Tomatensauce pro Pizza verwenden und den Belag dünn verteilen.
Die Pizza vollständig ausbacken und vor dem Servieren kurz auf der heißen Backfläche nachziehen lassen.
Die Backfläche mindestens 45 Minuten im maximal vorgeheizten Ofen temperieren.
Die nächste Pizza erst einschießen, wenn die Backfläche wieder vollständig aufgeheizt ist.
Die Grillfunktion nur bei Bedarf für 1–2 Minuten zuschalten und die Pizza dabei im Blick behalten.
Sehr dunkle Stellen vorsichtig entfernen und die nächste Pizza ohne oder mit kürzerer Grillphase backen.
Der Teig wird bereits am Vortag angesetzt. Nach 1 Stunde bei Raumtemperatur folgen 18 Stunden im Kühlschrank und 4 Stunden bei Raumtemperatur vor dem Backen.
Häufig gefragt
Nein. Pizza Cosacca wird hier ohne Mozzarella zubereitet und erhält ihre würzige Käsenote ausschließlich durch Pecorino Romano.
Ja. Pecorino Sardo ist eine mögliche Alternative und schmeckt meist etwas milder. Er wird in derselben Menge fein gerieben verwendet.
Ja. Ein Pizzastein oder ein umgedrehtes schweres Backblech sind ebenfalls geeignet. Wichtig ist, die Backfläche mindestens 45 Minuten vorzuheizen.
Insgesamt etwa 23 Stunden: 1 Stunde bei Raumtemperatur, 18 Stunden im Kühlschrank und anschließend 4 Stunden bei Raumtemperatur.
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