Maccarones furriaos con le sarde

Sardinische Ofenpasta

Sardische Ofenpasta mit Maccarones, Sardinen, Safran, Fenchelsaat und Mandeln. Die Pasta wird al dente gekocht, mit einer aromatischen Sardinensauce vermengt und mit gebratenen Sardinen in der Form gratiniert.

Zum Rezept
Meer, Safran und knusprige Mandeln
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 28 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Aufläufe und überbackene Formgerichte, Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fisch, Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die geriffelte Pasta hält die leicht flüssige Sardinensauce besonders gut fest.
  • Safran und Fenchelsaat geben der Sauce eine klare, mediterrane Aromatik.
  • Mandeln ergänzen die zarte Sardinenstruktur mit knusprigem Biss.
  • Die gebratenen Sardinen auf der Oberfläche machen aus der Pasta ein vollständiges Ofengericht.

Maccarones furriaos con le sarde bringen ein sardisches Pastagericht mit kräftigem Meeresaroma auf den Tisch. Die geriffelten Maccarones nehmen die Sauce aus Sardinen, Zwiebel, Safran und Fenchelsaat gut auf; Mandeln und kurz gebratene Sardinen sorgen für angenehmen Kontrast. Das Gericht wird in der gebutterten Form gratiniert und heiß serviert.

Die Oberfläche ist heiß und an den Rändern leicht gebräunt. Darunter bleibt die Pasta bissfest und saftig, während Sardinen, Safran und Fenchelsaat ein würziges Meeresaroma tragen. Die Mandelstifte setzen einen feinen knusprigen Kontrast.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zutaten vorbereiten

    Sardinen unter kaltem Wasser abspülen und sorgfältig trocken tupfen. Falls sie nicht vorbereitet sind, Köpfe, Innereien und Mittelgräten entfernen. Die Sardinen in zwei gleich große Portionen teilen. Zwiebel fein hacken, Sardellenfilets abspülen und zerdrücken, Mandeln in dünne Stifte schneiden. Den Safran in 2 Esslöffeln vom heißen Wasser auflösen.

    • Die Sardinen vor dem Braten gründlich trocken tupfen, damit sie in der Pfanne besser Farbe annehmen.
  2. Saucenbasis ansetzen

    60 ml Olivenöl in einer großen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel darin etwa 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Die Hälfte der Sardinen und die zerdrückten Sardellen dazugeben und mit dem Kochlöffel vorsichtig zerteilen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und nur leicht gefärbt.

    • Die Zwiebel soll weich werden, aber nicht stark bräunen, damit Safran und Fenchelsaat später klar hervortreten.
  3. Sardinensauce köcheln lassen

    Safranwasser, Fenchelsaat, Mandeln und das übrige heiße Wasser einrühren. Die Sauce 8 bis 10 Minuten leise köcheln lassen, bis sie aromatisch, aber noch leicht flüssig ist. Mit Salz abschmecken.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist aromatisch und noch leicht flüssig.

    • Die Sauce nicht zu stark einkochen lassen; sie soll die Pasta später saftig halten.
  4. Übrige Sardinen braten

    Die übrigen Sardinen in einer zweiten Pfanne im restlichen Olivenöl portionsweise bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten pro Seite braten. Sie sollen gerade gar sein und an den Rändern leicht Farbe bekommen. Auf einem Teller kurz beiseitestellen.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sardinen sind gerade gar und an den Rändern leicht gebräunt.

    • Die Sardinen vorsichtig wenden, damit sie nicht zerfallen.
  5. Pasta al dente kochen

    Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Maccarones furriaos in reichlich gesalzenem Wasser kochen. Frische Pasta braucht je nach Größe ungefähr 8 bis 10 Minuten; getrocknete Pasta wird 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben gekocht. Die Pasta soll noch deutlich Biss haben. Abgießen und etwas Kochwasser auffangen.

    10 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist noch deutlich bissfest.

    • Etwas Kochwasser zurückbehalten, bevor die Pasta abgegossen wird.
  6. Pasta einschichten

    Die Pasta mit etwa der Hälfte der Sardinensauce vermengen. Falls sie trocken wirkt, 2 bis 3 Esslöffel Kochwasser einrühren. Die Auflaufform mit der Butter ausstreichen und die Pasta hineingeben.

    • Die Pasta erst kurz vor dem Einschichten mit der Sauce vermengen, damit sie ihre Bissfestigkeit behält.
  7. Ofenpasta gratinieren

    Die restliche Sauce über der Pasta verteilen und die gebratenen Sardinen darauflegen. Die Form auf der mittleren Schiene 6 bis 8 Minuten gratinieren, bis die Oberfläche heiß ist und an den Rändern leicht Farbe annimmt.

    8 Minuten 180 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist heiß und an den Rändern leicht gebräunt.

    • Während die Pasta gratiniert, die Form nicht abdecken, damit die Oberfläche leicht Farbe annimmt.
  8. Ruhen lassen und servieren

    Die Ofenpasta 5 Minuten ruhen lassen und heiß aus der Form servieren.

    5 Minuten
    • Die kurze Ruhezeit hilft, die Sauce in der Pasta zu verteilen und die Portionen stabiler zu machen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Pasta bewusst bissfest kochen: Die Pasta gart beim Vermengen mit der heißen Sauce und beim anschließenden Gratinieren weiter. Deshalb sollte sie vor dem Abgießen noch deutlich Biss haben.
  • Sauce leicht flüssig halten: Die Sardinensauce darf vor dem Vermengen noch leicht flüssig sein. Zu stark eingekochte Sauce macht die Ofenpasta trocken.
  • Arbeitsschritte sinnvoll verbinden: Während die Sauce köchelt, können die Pasta vorbereitet und der Backofen vorgeheizt werden. So bleibt die Gesamtzeit bei ungefähr einer Stunde.

Zutatenwissen

Sardinen vorbereiten

Frische Sardinen sollten küchenfertig, ausgenommen und entgrätet sein. Tiefgekühlte Sardinen vollständig auftauen und vor der Verarbeitung trocken tupfen.

Maccarones furriaos finden

Die sardische Pasta ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder bei spezialisierten Onlinehändlern erhältlich.

Safran auflösen

Safran wird vor dem Einrühren in etwas heißem Wasser aufgelöst. Dadurch verteilt sich sein Aroma gleichmäßiger in der Sauce.

Sinnvolle Alternativen

kurze gerillte Hartweizenpasta

Die Sauce haftet ähnlich gut, der typische sardische Charakter fällt jedoch etwas zurück.

Die Maccarones furriaos im gleichen Mengenverhältnis durch eine kurze gerillte Hartweizenpasta ersetzen und die Garzeit an die Packungsangabe anpassen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Pasta wird weich oder zerfällt beim Gratinieren.

Frische Pasta nur etwa 8 bis 10 Minuten, getrocknete Pasta 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen.

Falls die Pasta bereits sehr weich ist, sie nur kurz mit der Sauce vermengen und die Gratinierzeit auf das vollständige Erhitzen begrenzen.

Die Ofenpasta wirkt trocken.

Die Sauce leicht flüssig halten und bei Bedarf 2 bis 3 Esslöffel aufgefangenes Kochwasser unter die Pasta rühren.

Etwas aufgefangenes Kochwasser oder einen kleinen Löffel der restlichen Sauce unterheben, bevor die Form in den Ofen kommt.

Die gebratenen Sardinen werden trocken und zerfallen.

Die Sardinen nur etwa 2 Minuten pro Seite braten und vorsichtig wenden.

Die Sardinen mit der restlichen Sauce bedecken und die Gratinierzeit auf das notwendige Erhitzen verkürzen.

Servieren und kombinieren

  • Heiß aus der Form servieren: Die Maccarones furriaos nach der kurzen Ruhezeit direkt aus der gebutterten Auflaufform servieren. So bleiben Sauce, Pasta und die gebratenen Sardinen als gemeinsames Ofengericht erhalten.

Allergene und Nährwerte

  • Fisch: enthält · Sardinen und Sardellenfilets sind im Rezept enthalten.
  • Schalenfrüchte (Mandeln): enthält · Blanchierte Mandeln werden als Mandelstifte verwendet.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich frische oder getrocknete Maccarones verwenden?

Ja. Frische Pasta braucht je nach Größe ungefähr 8 bis 10 Minuten. Getrocknete Pasta wird 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben gekocht, damit sie beim Gratinieren bissfest bleibt.

Kann ich tiefgekühlte Sardinen verwenden?

Ja. Die Sardinen müssen vollständig aufgetaut und anschließend sorgfältig trocken getupft werden.

Welche Pasta eignet sich als Ersatz?

Eine kurze gerillte Hartweizenpasta eignet sich als Ersatz. Die Sauce haftet ähnlich gut, der typische sardische Charakter fällt jedoch etwas zurück.

Aus unserer Küche

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