Scamorza für eine aromatische Füllung
Scamorza schmilzt trockener und aromatischer als sehr feuchte Mozzarella. Sie ist meist in italienischen Feinkostläden und gut sortierten Supermärkten im Kühlregal erhältlich.
Gefüllte Pasta aus Molise
Herzhafte frittierte Halbmonde aus dünnem Teig mit einer würzigen Füllung aus Ricotta, Scamorza, Prosciutto crudo, Ei, Petersilie und schwarzem Pfeffer.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Calcioni di ricotta sind eine molisanische Spezialität für Antipasto oder als herzhafter Imbiss. Dünn ausgerollter Teig wird mit einer kompakten Ricotta-Käse-Füllung versehen, zu Halbmonden gefaltet und in heißem Öl goldbraun ausgebacken. Frisch und noch warm serviert, verbinden sie eine knusprige Hülle mit einer cremig-würzigen Füllung.
Außen knusprig, blättrig und goldbraun, innen cremig, würzig und leicht rauchig-herzhaft durch Scamorza und Prosciutto crudo.
Schritt für Schritt
Mehl und Salz in einer Rührschüssel vermengen. Olivenöl und trockenen Weißwein hinzufügen und alles zu einem zunächst krümeligen Teig vermengen.
Den Teig auf der Arbeitsfläche 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel geben, abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch.
Ricotta, Scamorza, Prosciutto crudo, Ei, Petersilie und schwarzen Pfeffer gründlich vermischen. Die Masse soll kompakt und nicht flüssig sein.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig vermischt und kompakt.
Den Teig in drei Portionen teilen und jede Portion 1,5–2 mm dünn ausrollen. Mit einem Ausstecher oder Glas etwa 18 Teigkreise von 10 cm Durchmesser ausstechen.
Daran erkennst du es: Die Teigkreise sind gleichmäßig dünn und lassen sich ohne Einreißen anheben.
Auf jeden Teigkreis einen gut gehäuften Teelöffel Füllung setzen. Den Rand mit etwas Wasser bestreichen, den Teig zu einem Halbmond zusammenklappen und dabei möglichst wenig Luft einschließen.
Daran erkennst du es: Die Füllung bleibt vollständig innerhalb des Teigrands.
Die Ränder zuerst mit den Fingern andrücken und anschließend mit einer Gabel sorgfältig versiegeln. Die fertigen Calcioni bis zum Frittieren auf ein leicht bemehltes Brett legen.
Daran erkennst du es: Der Rand ist rundum geschlossen und zeigt ein deutliches Gabelmuster.
Das neutrale Öl in einem hohen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 170–175 °C erhitzen. Die Calcioni portionsweise hineingeben und 2–3 Minuten pro Seite frittieren, bis sie aufgegangen und goldbraun sind. Das Gefäß nicht zu voll machen, damit die Öltemperatur stabil bleibt.
Daran erkennst du es: Die Calcioni sind aufgegangen und rundum goldbraun.
Wichtig: Mit heißem Öl vorsichtig arbeiten und die Calcioni behutsam in das Öl geben.
Die Calcioni mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Heiß servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und die Calcioni werden noch warm serviert.
Gut zu wissen
Scamorza schmilzt trockener und aromatischer als sehr feuchte Mozzarella. Sie ist meist in italienischen Feinkostläden und gut sortierten Supermärkten im Kühlregal erhältlich.
Gut abgetropfter Ricotta sorgt dafür, dass die Füllung nicht flüssig wird und sich die Calcioni sicher verschließen lassen.
Ricotta gut abtropfen lassen, wenig Luft einschließen und die Ränder zuerst mit den Fingern, dann mit einer Gabel versiegeln.
Eine zu weiche Füllung vor dem Formen kurz weiter abtropfen lassen und beim Füllen kleinere Mengen verwenden.
Die Teigportionen gleichmäßig auf 1,5–2 mm ausrollen.
Die nächste Teigportion dünner ausrollen; bereits ausgestochene Kreise vorsichtig nachrollen, solange sie nicht gefüllt sind.
Portionsweise frittieren und die Öltemperatur zwischen den Portionen stabilisieren lassen.
Die nächste Portion erst einlegen, wenn das Öl wieder ausreichend heiß ist.
Häufig gefragt
Scamorza gibt es meist in italienischen Feinkostläden und in gut sortierten Supermärkten im Kühlregal.
Gut abgetropfter Ricotta hält die Füllung kompakt und verhindert, dass sie beim Verschließen oder Frittieren zu flüssig wird.
Sie schmecken am besten frisch frittiert, noch warm und gut abgetropft, als Antipasto oder herzhafter Imbiss.
So bleibt die Öltemperatur möglichst stabil und die Teighülle kann gleichmäßig goldbraun und knusprig werden.
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