Sardellen unter Salz
Sardellen unter Salz sind meist in gut sortierten Supermärkten, italienischen Lebensmittelgeschäften oder an der Fischtheke erhältlich. Sie schmecken kräftiger und tiefer als Sardellen in Öl.
Piemontesische Lasagne
Lasagne della vigilia ist ein fleischloses piemontesisches Pastagericht mit getrockneten Lasagneblättern, langsam geschmortem Lauch und einer würzigen Sardellen-Knoblauch-Bindung.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Im piemontesischen Monferrato verbindet Lasagne della vigilia wenige, charaktervolle Zutaten zu einem eigenständigen Pastagericht. Der Lauch wird besonders langsam gegart, bis er weich und mild-süßlich ist, während Sardellen, Knoblauch, Butter und Olivenöl für Tiefe sorgen. Die getrockneten Lasagneblätter werden in breite Stücke gebrochen und direkt mit dem Lauch-Sardellen-Sugo vermengt.
Die Lasagneblätter sind al dente und von einer glänzenden, herzhaften Sauce umhüllt. Dazu kommen weicher, süßlicher Lauch, eine tiefe Sardellennote, milder Knoblauch und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer.
Schritt für Schritt
Die Sardellen vorsichtig vom Salz befreien, längs teilen und die Gräten entfernen. Den Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und sehr fein schneiden.
20 g Butter, 22 ml Olivenöl und den Knoblauch in einen kleinen Topf geben. Die Sardellen hinzufügen und alles bei sehr kleiner Hitze etwa 10 Minuten erwärmen, bis sich die Sardellen fast vollständig auflösen. Die Mischung darf nicht bräunen.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind fast vollständig aufgelöst, die Mischung bleibt hell und bräunt nicht.
Die übrige Butter und das restliche Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Den Lauch einlegen, leicht pfeffern und bei sehr kleiner Hitze 40 bis 45 Minuten schmoren. Gelegentlich umrühren und jeweils einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe ergänzen, sobald der Lauch anzusetzen droht. Er soll weich und süßlich werden, aber keine kräftige Farbe annehmen.
Daran erkennst du es: Der Lauch ist weich und süßlich, ohne kräftige Bräunung.
Die Sardellen-Knoblauch-Mischung zum geschmorten Lauch geben und alles weitere 5 Minuten sanft garen. Mit Pfeffer abschmecken. Salz nur vorsichtig ergänzen, da die Sardellen bereits salzig sind.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig verbunden und der Lauch bleibt weich.
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und mit 1 TL Salz würzen. Die getrockneten Lasagneblätter in breite Stücke brechen und nach Packungsangabe al dente kochen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Lasagneblätter sind al dente und noch formstabil.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die Lasagneblätter abgießen und noch warm zum Lauch-Sardellen-Sugo geben. Zunächst 50 ml Kochwasser unterheben und alles vorsichtig vermengen. Bei Bedarf weiteres Kochwasser zufügen, bis die Sauce die Pasta leicht umhüllt.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet leicht an den warmen Lasagneblättern, ohne wässrig zu wirken.
Die Lasagne della vigilia sofort auf vorgewärmten Tellern servieren und mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschließen.
Gut zu wissen
Sardellen unter Salz sind meist in gut sortierten Supermärkten, italienischen Lebensmittelgeschäften oder an der Fischtheke erhältlich. Sie schmecken kräftiger und tiefer als Sardellen in Öl.
Das Gericht fällt etwas milder aus und erhält eine weniger salzige, aber weiterhin würzige Note.
Die Sardellenfilets gut abtropfen lassen und wie die gesäuberten Sardellen unter Salz im kleinen Topf mit Knoblauch, Butter und Olivenöl erwärmen.
Den Lauch bei sehr kleiner Hitze schmoren, gelegentlich umrühren und bei drohendem Ansatz einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe ergänzen.
Die dunkelsten Stellen entfernen und den übrigen Lauch mit etwas Flüssigkeit bei niedriger Hitze weitergaren.
Die Mischung nur bei sehr kleiner Hitze erwärmen und nicht bräunen lassen.
Eine gebräunte Mischung lässt sich nur begrenzt retten; bei deutlicher Bitterkeit besser neu ansetzen.
Erst nach dem Einrühren der Sardellen abschmecken und das Salz zum Kochwasser nicht mit dem Abschmecksalz verwechseln.
Mit zusätzlicher ungesalzener Pasta und etwas Kochwasser ausgleichen, sofern noch vorhanden.
Häufig gefragt
Ja. Verwende abgetropfte Sardellenfilets in Öl in gleicher Stückzahl. Das Gericht wird dadurch etwas milder und weniger salzig.
Der Lauch soll weich und süßlich werden und die milde Grundlage des Sugo bilden. Sehr kleine Hitze verhindert, dass er dunkel wird oder bitter schmeckt.
Die gebrochenen Blätter lassen sich leichter in den Topf geben und direkt mit dem Lauch-Sardellen-Sugo vermengen, ohne dass eine geschichtete Lasagneform entsteht.
Das Kochwasser wird mit 1 TL Salz gewürzt. Das fertige Sugo erst nach dem Einrühren der Sardellenmischung vorsichtig abschmecken, weil Sardellen unter Salz bereits viel Würze mitbringen.
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