Pecorino sardo
Pecorino sardo findest du meist in gut sortierten Supermärkten, italienischen Feinkostläden oder an Käsetheken.
Ligurische Ofenpasta
Ligurische Ofenlasagne aus getrockneten Lasagneblättern, cremiger Béchamel und würzigem Basilikumpesto mit Pinienkernen, Parmigiano Reggiano und Pecorino sardo.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lasagne al pesto verbindet das aromatische Genueser Pesto mit weicher Béchamel und goldbraun überbackenen Lasagneblättern. Die geschichtete Ofenpasta wird nach dem Backen in rechteckige Stücke geteilt und heiß serviert.
Cremige, saftige Schichten mit intensivem Basilikumaroma, nussigen Pinienkernen und würziger Käsenote; die Oberfläche wird goldbraun und leicht knusprig.
Schritt für Schritt
Röste die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb. Lass sie vollständig abkühlen. Wasche die Basilikumblätter nur bei Bedarf und tupfe sie sehr gründlich trocken.
Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind goldgelb, aber nicht dunkel gebräunt.
Zerreibe Knoblauch und das Salz für das Pesto in einem Mörser. Gib Basilikum und Pinienkerne portionsweise dazu und zerdrücke alles zu einer groben Paste. Rühre den Parmigiano Reggiano und den Pecorino sardo ein und arbeite anschließend das Olivenöl nach und nach unter. Alternativ kannst du alle Zutaten kurz im Mixer pulsieren, damit das Pesto nicht warm wird.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist grob pastös und gleichmäßig mit Öl verbunden.
Schmelze die Butter in einem Topf. Rühre das Mehl ein und schwitze es 2 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze an, ohne es zu bräunen. Gieße die Milch nach und nach unter ständigem Rühren dazu. Lass die Béchamel 6–8 Minuten sanft köcheln, bis sie cremig, aber noch gut gießbar ist. Würze sie mit dem Salz für die Béchamel und der Muskatnuss.
Daran erkennst du es: Die Béchamel ist cremig, glatt und noch gut gießbar.
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Rühre etwa 150 ml der warmen Béchamel unter das Pesto. Dadurch lässt sich das Pesto gleichmäßig zwischen den Lasagneblättern verteilen.
Verteile eine dünne Schicht Béchamel auf dem Boden der Form. Lege Lasagneblätter darauf und verteile etwas von der Pesto-Béchamel-Mischung sowie weitere Béchamel darüber. Wiederhole die Schichtung, bis Lasagneblätter und Pesto aufgebraucht sind. Zwischen den Schichten sollte jeweils etwas Béchamel liegen.
Daran erkennst du es: Die Schichten sind gleichmäßig verteilt und die Lasagneblätter liegen vollständig in der Sauce.
Schließe mit Lasagneblättern und der restlichen Béchamel ab. Streue den geriebenen Parmigiano Reggiano gleichmäßig darüber. Decke die Form locker mit Alufolie ab und backe die Lasagne 20 Minuten.
Daran erkennst du es: Die Lasagne ist durchgewärmt und die Schichten beginnen zu garen, ohne dass die Oberfläche bereits stark bräunt.
Entferne die Folie und backe die Lasagne weitere 15 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Sauce an den Rändern blubbert.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und die Sauce blubbert an den Rändern.
Lass die Lasagne vor dem Anschneiden 15 Minuten ruhen. So setzen sich die Schichten und lassen sich sauber in rechteckige Stücke teilen. Serviere sie heiß.
Daran erkennst du es: Die Schichten halten beim Anschneiden zusammen.
Gut zu wissen
Pecorino sardo findest du meist in gut sortierten Supermärkten, italienischen Feinkostläden oder an Käsetheken.
Tupfe die Basilikumblätter nach dem Waschen sehr gründlich trocken, bevor du sie für das Pesto verwendest.
Der Geschmack wird meist kräftiger und salziger.
Ersetze den Pecorino sardo durch Pecorino romano. Schmecke die Béchamel beim Salzen etwas zurückhaltender ab.
Die Pinienkerne vollständig abkühlen lassen und die Pestozutaten im Mixer nur kurz pulsieren. Anschließend nur etwa 150 ml warme, nicht kochende Béchamel unterrühren.
Das Pesto mit der Béchamel vermischen und die Lasagne wie vorgesehen schichten; zusätzliches rohes Basilikum ist nicht vorgesehen.
Die Béchamel nach 6–8 Minuten vom Herd nehmen, sobald sie cremig, aber noch gut gießbar ist.
Die Sauce vorsichtig mit etwas Milch verdünnen und glatt rühren.
Die Lasagne nach dem Backen 15 Minuten ruhen lassen.
Die Stücke vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender servieren und die restliche Lasagne länger abkühlen lassen.
Häufig gefragt
Ja. Pecorino romano eignet sich als Ersatz, schmeckt meist kräftiger und salziger. Deshalb kannst du das Salz in der Béchamel etwas zurückhaltender dosieren.
Durch die 15-minütige Ruhezeit setzen sich die Schichten, sodass sich die Lasagne sauber in rechteckige Stücke teilen lässt.
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