Pecorino Siciliano
Gereifter Pecorino Siciliano bringt eine kräftige, salzige Schafmilchkäsenote in das Gericht. Er ist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken und in manchen größeren Supermärkten erhältlich.
Sizilien · Kürbisgnocchi
Weiche, eifreie Gnocchi aus ofengegartem Kürbis und mehligkochenden Kartoffeln, geschwenkt in aromatisierter Salbeibutter und mit gereiftem Pecorino Siciliano serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gnocchi di zucca alla siciliana verbinden mild-süßlichen Kürbis und mehligkochende Kartoffeln zu einem weichen, eifreien Teig. Wenig Mehl hält die Masse zusammen, während Butter, frischer Salbei und gereifter Pecorino Siciliano für ein würziges Finish sorgen. Die Gnocchi passen als herbstlicher erster Gang besonders gut, wenn die Zutaten klar im Mittelpunkt stehen.
Die Gnocchi sind weich und zart, mit einer leicht elastischen Oberfläche. Dazu kommen die süßliche, erdige Kürbisnote, das warme Aroma von Salbei und die kräftig-salzige Würze des gereiften Pecorino Siciliano.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Das Kürbisfleisch auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und backen, bis es weich ist. Anschließend etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Kürbisfleisch lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Wichtig: Beim Herausnehmen und Abkühlen des Backblechs auf die heiße Oberfläche achten.
Während der Kürbis im Ofen gart, die Kartoffeln gründlich waschen und mit Schale in 1,5 l Wasser und 10 g Salz etwa 25 Minuten weich kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und noch warm pellen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich ohne Widerstand mit einem Messer einstechen.
Wichtig: Beim Abgießen und Pellen mit heißem Wasser und heißem Dampf vorsichtig arbeiten.
Kürbis und Kartoffeln getrennt durch die Kartoffelpresse drücken. Beide Massen auf der Arbeitsfläche verteilen und vollständig ausdampfen lassen, damit der Teig nicht unnötig feucht wird.
Daran erkennst du es: Die Massen fühlen sich nicht mehr heiß an und geben an der Oberfläche keine sichtbare Feuchtigkeit ab.
Mehl, Muskatnuss und 6 g Salz zu Kürbis und Kartoffeln geben. Alles mit den Händen rasch zu einem weichen Teig verkneten. Nur so lange arbeiten, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich und geschlossen, ohne sichtbare Mehlnester.
Den Teig in vier Stücke teilen. Jedes Stück auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer etwa 2 cm dicken Rolle formen und in ungefähr 2 cm lange Stücke schneiden. Die Stücke nach Wunsch über die Zinken einer Gabel rollen.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi sind gleichmäßig groß und behalten ihre Form.
3 l Wasser mit 30 g Salz zum Kochen bringen. Die Gnocchi portionsweise hineingeben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 bis 2 Minuten garen und anschließend mit der Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Gnocchi steigen an die Oberfläche und sind danach durchgegart, aber noch weich.
Wichtig: Die Gnocchi vorsichtig in das kochende Wasser geben und beim Herausheben auf Spritzwasser achten.
Während die Gnocchi garen, die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die Salbeiblätter hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten aromatisieren. Die gegarten Gnocchi vorsichtig in der Salbeibutter schwenken.
Daran erkennst du es: Die Butter duftet nach Salbei, ohne dass die Blätter dunkel oder bitter werden.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den geriebenen Pecorino Siciliano unterheben. Die Kürbisgnocchi sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Pecorino haftet leicht an den Gnocchi und bildet keine trockenen Klumpen.
Gut zu wissen
Gereifter Pecorino Siciliano bringt eine kräftige, salzige Schafmilchkäsenote in das Gericht. Er ist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken und in manchen größeren Supermärkten erhältlich.
Das Ofengaren reduziert die Feuchtigkeit des Kürbisses und unterstützt dadurch einen weicheren, besser formbaren Gnocchiteig.
Beide angegebenen Weizenmehle eignen sich für den weichen Gnocchiteig. Das Mehl erst nach dem Ausdampfen von Kürbis und Kartoffeln einarbeiten.
Pecorino Romano schmeckt meist salziger und etwas kräftiger, passt aber ebenfalls zur milden Kürbisgnocchi-Masse.
Pecorino Romano in derselben Menge verwenden und die Gnocchi vor dem zusätzlichen Nachsalzen probieren.
Kürbis und Kartoffeln getrennt ausdampfen lassen und erst danach mit dem Mehl vermischen.
Etwas von dem vorgesehenen Mehl einarbeiten, aber nur so viel, dass der Teig formbar wird.
Nur bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind kneten und die angegebene Mehlmenge nicht unnötig überschreiten.
Die bereits geformten Gnocchi nur kurz garen und sofort in der Butter schwenken.
Portionsweise garen und die Gnocchi vorsichtig in das kochende Wasser geben.
Die Stücke nach dem Herausheben direkt in die vorbereitete Salbeibutter geben und vorsichtig voneinander lösen.
Häufig gefragt
Ja. Beide angegebenen Weizenmehle eignen sich für den Gnocchiteig. Das Mehl erst nach dem Ausdampfen von Kürbis und Kartoffeln einarbeiten.
Pecorino Romano eignet sich als Ersatz. Er schmeckt meist salziger und etwas kräftiger, passt aber ebenfalls zur milden Kürbisgnocchi-Masse.
Der Teig wird durch die trockene Kürbis- und Kartoffelmasse sowie das Mehl gebunden. Dadurch bleiben die Gnocchi weich und die Zutaten geschmacklich klar erkennbar.
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