Saba d'uva
Saba d'uva ist ein dick eingekochter Traubenmost mit konzentriert fruchtigem Geschmack. Du findest sie in italienischen Feinkostgeschäften oder gut sortierten Delikatessenläden.
Dessert aus Sardinien
Ganze frische Feigen werden in einem Sud aus Saba d'uva, Orange und Zimt sanft pochiert, anschließend mit dem eingekochten Sud und gerösteten Mandeln lauwarm serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fichi cotti con saba ist eine schlichte sardische Fruchtzubereitung mit ganzen frischen Feigen. Die Saba d'uva, ein dick eingekochter Traubenmost, verleiht dem Sud eine dunkle, fruchtige Süße und ergänzt die feine Säure der Feigen. Orange und Zimt runden das Aroma ab, während geröstete Mandeln für nussigen Biss sorgen.
Die Feigen sind weich, saftig und noch klar als ganze Früchte erkennbar. Der eingekochte Sud schmeckt dunkel-fruchtig, süß und leicht zitrisch mit warmer Zimtnote. Geröstete Mandeln bringen trockenen, nussigen Biss.
Schritt für Schritt
Die Feigen vorsichtig waschen und trocken tupfen. Die Stielansätze entfernen und die Früchte an der Oberseite kreuzweise etwa 1 cm tief einschneiden, ohne sie zu zerteilen. Von der Orange zwei breite Streifen Schale abschälen und 1 Esslöffel Saft auspressen.
Wasser, Saba d'uva, Orangenschale, Orangensaft und Zimtstange in einen breiten Topf geben. Die Feigen mit der Schnittseite nach oben nebeneinander hineinsetzen. Die Flüssigkeit soll nur den Topfboden bedecken und nicht über die Früchte steigen.
Alles bei mittlerer Hitze langsam erhitzen, bis der Sud leise köchelt. Die Hitze reduzieren, den Topf halb abdecken und die Feigen 12 bis 15 Minuten pochieren. Zwischendurch den Sud vorsichtig mit einem Löffel über die Früchte geben.
Daran erkennst du es: Die Feigen sind weich, behalten aber noch ihre Form.
Die Feigen mit einem breiten Löffel auf eine Schale setzen. Zimtstange und Orangenschale aus dem Topf nehmen. Den Sud ohne Deckel weitere 3 bis 5 Minuten sanft einkochen lassen, bis er leicht dickflüssig ist. Dabei nicht stark sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Der Sud ist leicht dickflüssig, aber noch gut über die Feigen zu geben.
Die Mandeln in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie duften. Anschließend grob hacken.
Daran erkennst du es: Die Mandeln duften deutlich und sind leicht geröstet.
Die Feigen 10 Minuten im eingekochten Sud ruhen lassen. Anschließend lauwarm mit dem Sud und den gerösteten Mandeln servieren.
Daran erkennst du es: Die Feigen sind lauwarm und vom Sud aromatisch durchzogen.
Gut zu wissen
Saba d'uva ist ein dick eingekochter Traubenmost mit konzentriert fruchtigem Geschmack. Du findest sie in italienischen Feinkostgeschäften oder gut sortierten Delikatessenläden.
Feste frische Feigen behalten beim Pochieren besser ihre Form als sehr weiche Früchte.
Durch das Rösten in der trockenen Pfanne entwickeln die Mandeln ein intensiveres Aroma und bleiben als knusprige Ergänzung zur weichen Frucht erhalten.
Der Sud wird etwas weniger tief und karamellig als mit Saba d'uva.
Ungesüßten Traubensaft stark einkochen und anstelle der Saba d'uva verwenden.
Die Feigen nur etwa 1 cm tief einschneiden und den Sud nach dem Aufkochen nur sanft köcheln lassen.
Die Flüssigkeit soll nur den Topfboden bedecken und nicht über die Früchte steigen.
Den Sud ohne Deckel nur sanft einkochen lassen und nicht stark sprudelnd kochen.
Die Mandeln bei mittlerer Hitze rösten und herausnehmen, sobald sie duften.
Häufig gefragt
Saba d'uva ist ein dick eingekochter Traubenmost mit konzentriert fruchtigem Geschmack. Sie ist in italienischen Feinkostgeschäften oder gut sortierten Delikatessenläden erhältlich.
Der Einschnitt lässt die Feigen aromatischen Sud aufnehmen, ohne sie zu zerteilen. Beim sanften Pochieren sollen sie weich werden und trotzdem ihre Form behalten.
Als Alternative eignet sich ungesüßter Traubensaft, der stark eingekocht wird. Der Geschmack wird dann etwas weniger tief und karamellig.
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