Salsiccia auswählen
Italienische Fenchel- oder Schweinsbratwurst passt besonders gut. Eine grobe rohe Schweinsbratwurst ist eine passende Alternative, schmeckt meist etwas kräftiger und weniger mediterran.
Sizilianisches Festtagsbrot
Herzhaftes sizilianisches Festtagsbrot in Ringform: Lockerer Hefeteig umschließt würzige Salsiccia und kräftigen Ragusano-Käse und wird goldbraun gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Der Cucciddatu di San Giuseppe ist ein herzhaftes sizilianisches Festtagsbrot in Ringform. Der lockere Hefeteig umschließt würzige Salsiccia und kräftigen Ragusano-Käse. Besonders im Raum Scicli gehört diese Variante zur Küche rund um den 19. März. Die vereinfachte Hausversion gelingt im heimischen Ofen und wird nach einer kurzen Ruhezeit in dicke Scheiben geschnitten serviert.
Außen kräftig goldbraun und leicht knusprig, innen weich und locker. Die Füllung schmeckt würzig, fleischig und herzhaft, mit der kräftigen, leicht salzigen Note von Ragusano beziehungsweise gereiftem Caciocavallo.
Schritt für Schritt
Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl in die große Schüssel geben, die Hefemischung dazugießen und alles zu einem groben Teig verrühren.
Salz und das Olivenöl für den Teig hinzufügen. Den Teig 8–10 Minuten von Hand kneten, bis er glatt und elastisch ist. Zu einer Kugel formen, abdecken und an einem zugfreien Ort 60–90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen deutlich vergrößert.
Während der Teig geht, das Olivenöl für die Füllung in einer Pfanne erhitzen. Die Salsiccia ohne Pelle hineingeben, mit dem Kochlöffel zerzupfen und bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten braten, bis sie vollständig durchgegart ist. Auf einem Teller abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Salsiccia ist vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Salsiccia vollständig durchgaren.
Den aufgegangenen Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Rechteck von etwa 55 × 20 cm ausrollen. Die abgekühlte Salsiccia und den grob geriebenen Ragusano darauf verteilen. An den langen Seiten rund 2 cm Rand frei lassen.
Den Teig von der langen Seite her zu einer festen Rolle aufwickeln. Die Enden miteinander verbinden und die Naht gut zusammendrücken, sodass ein geschlossener Ring entsteht. Den Cucciddatu mit der Naht nach unten auf das mit Backpapier belegte Blech legen.
Daran erkennst du es: Die Enden sind fest verbunden und der Ring ist geschlossen.
Den Teigring abdecken und weitere 30–45 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen.
Daran erkennst du es: Der Ring ist sichtbar aufgegangen.
Ei und Milch in der kleinen Schüssel verquirlen und den Cucciddatu damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche kräftig goldbraun ist und der Teig durchgebacken ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig goldbraun und der Teig durchgebacken.
Wichtig: Den Teig vollständig durchbacken und die Salsicciafüllung nur vollständig gegart servieren.
Das Festtagsbrot 15 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Danach mit einem Messer in dicke Scheiben schneiden und lauwarm oder bei Raumtemperatur auf einer Servierplatte anrichten.
Daran erkennst du es: Das Brot lässt sich nach der Ruhezeit sauber in Scheiben schneiden.
Gut zu wissen
Italienische Fenchel- oder Schweinsbratwurst passt besonders gut. Eine grobe rohe Schweinsbratwurst ist eine passende Alternative, schmeckt meist etwas kräftiger und weniger mediterran.
Ragusano ist am ehesten in italienischen Feinkostläden oder gut sortierten Käsetheken erhältlich. Gereifter Caciocavallo ersetzt ihn, wird geschmacklich aber etwas würziger und salziger.
Weizenmehl Type 550 oder italienisches Mehl Type 0 eignet sich für den elastischen Hefeteig.
Der Geschmack wird meist etwas kräftiger und weniger mediterran.
Die grobe rohe Schweinsbratwurst aus der Pelle drücken und wie die Salsiccia vollständig durchgaren.
Die Füllung schmeckt etwas würziger und salziger.
Den gereiften Caciocavallo grob reiben und in gleicher Weise über der Salsiccia verteilen.
Der Hefeteig bleibt als elastischer Weizenteig ausgelegt.
Das italienische Mehl Type 0 anstelle von Weizenmehl Type 550 verwenden.
Den Teig jeweils sichtbar aufgehen lassen und die angegebenen Gehzeiten als Richtwert nutzen.
Den geformten Ring vor dem Backen noch etwas länger abgedeckt gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Die gebratene Salsiccia auf dem Teller abkühlen lassen, bevor sie auf den Teig kommt.
Den gefüllten Teig kurz ruhen lassen und beim Formen besonders vorsichtig arbeiten.
Die Enden gut zusammendrücken und den Ring mit der Naht nach unten auf das Blech legen.
Kleine offene Stellen vor dem Backen nochmals zusammendrücken.
Den Ofen rechtzeitig vorheizen und den Ring backen, bis die Oberfläche kräftig goldbraun und der Teig durchgebacken ist.
Den Ring weiterbacken, bis die beschriebene Bräunung und ein durchgebackener Teig erreicht sind.
Häufig gefragt
Ja. Verwende gereiften Caciocavallo in gleicher Menge. Der Geschmack wird dadurch etwas würziger und salziger.
Eine grobe rohe Schweinsbratwurst ist eine passende Alternative. Sie wird aus der Pelle gedrückt und vollständig durchgegart; ihr Geschmack ist meist etwas kräftiger und weniger mediterran.
Nach 15 Minuten Ruhezeit lässt er sich in dicke Scheiben schneiden und lauwarm oder bei Raumtemperatur servieren.
Die Ringform verteilt Teig und Füllung gleichmäßig und macht das Festtagsbrot gut portionierbar.
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