Speck aus Südtirol finden
Südtiroler Speck gibt es häufig an der Bedienungstheke gut sortierter Supermärkte, in italienischen Feinkostläden oder bei regionalen Metzgereien.
Schmorgericht aus Südtirol
Zarte Hähnchenstücke werden mit Südtiroler Speck, Zwiebeln und hellem Bier geschmort. Durch das anschließende Einkochen entsteht ein kräftiger, sämiger Sud.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pollo alla birra con speck e cipolle verbindet zart geschmortes Hähnchen mit dem herben Duft eines hellen Biers. Zwiebeln und Speck geben dem Sud Würze und Tiefe, während das Fleisch langsam weich wird.
Das Hähnchen wird weich und saftig, der Speck bringt eine würzige Rauchnote, und die weich geschmorten Zwiebeln geben dem Bier-Sud milde Süße. Der eingekochte Sud schmeckt herzhaft, malzig und aromatisch.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenstücke mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit Salz und Pfeffer würzen.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Hähnchen Hände, Arbeitsfläche und Küchenutensilien gründlich reinigen.
Einen breiten Schmortopf erhitzen und den Speck darin 4 bis 5 Minuten auslassen, bis er leicht gebräunt ist. Den Speck herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Der Speck ist leicht gebräunt, aber nicht dunkel verbrannt.
Butter und Olivenöl zum Speckfett geben. Die Hähnchenstücke portionsweise rundum kräftig anbraten, jeweils etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite. Das Fleisch ebenfalls herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum kräftig gebräunt; das Fleisch muss innen zu diesem Zeitpunkt noch nicht gar sein.
Wichtig: Das angebratene Hähnchen mit einem sauberen Teller oder einer sauberen Zange beiseitestellen.
Die Zwiebeln in den Topf geben und bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten unter Rühren weich werden lassen. Sie sollen leicht goldgelb, aber nicht dunkel sein.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und leicht goldgelb, ohne dunkle Röststellen.
Mit dem Bier ablöschen und den Bratensatz vom Topfboden lösen. Hähnchenstücke, Speck, Rosmarin, Thymian und Lorbeerblätter wieder in den Topf geben. Die Flüssigkeit einmal aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Sud kocht einmal auf und löst den aromatischen Bratensatz vom Topfboden.
Den Topf abdecken und das Gericht bei niedriger Hitze etwa 45 Minuten sanft schmoren lassen. Die Hähnchenstücke nach etwa 25 Minuten vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen wird weich und lässt sich beim Wenden vorsichtig bewegen.
Wichtig: Das Hähnchen muss am Ende vollständig durchgegart sein; rohes oder rosa Fleisch nicht servieren.
Den Deckel abnehmen und den Sud weitere 10 bis 15 Minuten einkochen lassen. Das Hähnchen ist gar, wenn sich das Fleisch am Knochen leicht lösen lässt und im dicksten Stück nicht mehr rosa ist.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich am Knochen leicht lösen und ist im dicksten Stück nicht mehr rosa; der Sud ist sichtbar konzentriert.
Wichtig: Bei Unsicherheit ein dickes Stück bis zum Knochen einschneiden und den Garzustand prüfen.
Rosmarin, Thymian und Lorbeer entfernen. Den Sud abschmecken und das Hähnchen heiß mit den Zwiebeln und dem Bier-Sud servieren.
Daran erkennst du es: Die harten Kräuterbestandteile sind entfernt und der Sud ist ausgewogen abgeschmeckt.
Gut zu wissen
Südtiroler Speck gibt es häufig an der Bedienungstheke gut sortierter Supermärkte, in italienischen Feinkostläden oder bei regionalen Metzgereien.
Ein milder, nicht zu stark geräucherter Bauchspeck funktioniert ebenfalls. Der Sud wird dann etwas weniger würzig und rauchig.
Ein helles, eher ausgewogenes Bier unterstützt den Sud, ohne die Zwiebeln und das Hähnchen geschmacklich zu überdecken.
Der Sud schmeckt etwas weniger würzig und rauchig.
Den Bauchspeck ebenso in kleinen Würfeln auslassen und anschließend wie beschrieben aus dem Topf nehmen.
Der Sud kann etwas weniger malzig und komplex schmecken.
Das alkoholfreie Bier in derselben Menge zum Ablöschen verwenden und wie beschrieben einkochen.
Die Hähnchenstücke portionsweise anbraten und zwischen den Portionen ausreichend Platz lassen.
Die Stücke herausnehmen, den Topf wieder aufheizen und die nächste Portion erst einlegen, wenn das Fett heiß ist.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und die Zwiebeln regelmäßig rühren.
Sehr stark verbrannte Zwiebeln entfernen und den Topf mit frischen Zwiebeln sowie etwas zusätzlichem Fett neu ansetzen.
Den Deckel für die abschließende Reduktion vollständig abnehmen.
Das Hähnchen kurz herausnehmen und den Sud bei mittlerer Hitze weiter reduzieren; anschließend das Fleisch wieder einlegen.
Das dickste Stück am Ende prüfen und bei Bedarf weiter sanft schmoren.
Das Gericht zugedeckt weitergaren, bis das Fleisch vollständig durchgegart ist.
Das Gericht wird mit alkoholfreiem hellem Bier zubereitet und behält seine herzhafte Biernote in etwas milderer Form.
Milder Bauchspeck ersetzt den Südtiroler Speck, wenn eine weniger rauchige Würze gewünscht ist.
Das fertige Gericht vollständig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag langsam erhitzen. Den Sud bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser oder Bier verdünnen.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, in einen dicht schließenden Behälter geben und im Kühlschrank lagern.
Nur benötigte Portionen entnehmen und vollständig durcherhitzen.
Das abgekühlte Hähnchen mit Zwiebeln und Sud portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und gut verschließen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend langsam in einem Topf erhitzen.
Die Zwiebeln können nach dem Einfrieren etwas weicher werden; der Geschmack des Schmorsuds bleibt gut erhalten.
Häufig gefragt
Am besten passt ein helles, ausgewogenes Bier. Sehr stark gehopfte oder extrem bittere Sorten können beim Einkochen zu dominant werden.
Ja. Ein milder, nicht zu stark geräucherter Bauchspeck eignet sich als Ersatz. Der Sud schmeckt dann etwas weniger würzig und rauchig.
Ja. Verwende es in derselben Menge. Der Sud kann dadurch etwas milder und weniger malzig schmecken.
Ober- und Unterschenkel mit Knochen eignen sich besonders gut, weil sie beim Schmoren saftig bleiben.
Rustikales Brot, Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder ein frischer grüner Salat passen gut zum kräftigen Bier-Sud.
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