Geeignete Mehltypen
Weizenmehl Type 00 oder Type 405 ist für den dünnflüssigen Teig vorgesehen.
Frische Pasta, im testo gebacken
Testaroli al pesto verbinden dünne, in der Pfanne gebackene Teigfladen mit aromatischem Basilikumpesto. Die Fladen werden in Rauten geschnitten, kurz in heißem Wasser weich gezogen und warm mit Pesto serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Testaroli al pesto stammen aus der Lunigiana, einem historischen Grenzraum zwischen Ligurien und der Toskana. Der dünnflüssige Teig wird in einer schweren Pfanne zu flachen Fladen gebacken, anschließend in Rauten geschnitten und kurz in heißem Wasser ziehen gelassen. Basilikum, Pinienkerne, Parmigiano Reggiano und Pecorino geben dem Gericht seine würzige, kräuterfrische Note.
Die Testaroli sind weich, zart und leicht schwammig mit biegsamen Kanten. Das Pesto schmeckt intensiv nach Basilikum und Olivenöl, ergänzt durch die nussige Note der Pinienkerne sowie die salzige Würze von Parmigiano Reggiano und Pecorino.
Schritt für Schritt
Mehl und 8 g Salz in die große Schüssel geben. 900 ml Wasser nach und nach mit dem Schneebesen einarbeiten, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig ohne Klümpchen entsteht. Die Schüssel abdecken und den Teig 60 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und dünnflüssig.
Knoblauchzehe und 1 g Salz im Mörser zerreiben. Pinienkerne und Basilikum portionsweise einarbeiten. Das Olivenöl langsam unterrühren und anschließend Parmigiano Reggiano sowie Pecorino einmischen.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist aromatisch, grün und zusammenhängend.
Eine schwere Gusseisen- oder Eisenpfanne mit etwa 24 cm Durchmesser erhitzen und mit etwas von dem Teelöffel Olivenöl dünn ausstreichen.
Daran erkennst du es: Die Pfanne ist gleichmäßig heiß und dünn gefettet.
Wichtig: Die heiße Pfanne vorsichtig handhaben.
Ein Viertel des Teigs in die Pfanne geben und durch Schwenken zu einem etwa 2 bis 3 mm dünnen Fladen verteilen. Bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten backen, bis die Oberfläche fest ist. Wenden und die zweite Seite etwa 1 Minute backen. Die übrigen drei Fladen ebenso zubereiten und kurz abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fest, die Fladen lassen sich wenden und bleiben dünn.
Wichtig: Beim Wenden auf die heiße Pfanne und austretenden Dampf achten.
Jeden Fladen auf das Schneidebrett legen und in Rauten von etwa 4 bis 5 cm Kantenlänge schneiden.
Daran erkennst du es: Alle Fladen sind in ähnlich große Rauten geschnitten.
2 l Wasser mit 20 g Salz im großen Topf aufkochen. Den Herd ausschalten, die Testaroli portionsweise hineingeben und 1 bis 2 Minuten ziehen lassen, bis sie weich und biegsam sind. Vor dem Abgießen 30 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Rauten sind weich und biegsam, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Beim Einlegen und Abgießen des heißen Wassers vorsichtig arbeiten.
Das aufgefangene Kochwasser unter das Pesto rühren. Die warmen Testaroli vorsichtig mit dem Pesto vermischen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Rauten sind gleichmäßig mit Pesto überzogen und bleiben weich.
Gut zu wissen
Weizenmehl Type 00 oder Type 405 ist für den dünnflüssigen Teig vorgesehen.
Parmigiano Reggiano bringt nussige Würze, Pecorino eine kräftigere salzige Schärfe. Beide werden fein gerieben und erst nach dem Olivenöl untergemischt.
Das Kochwasser wird am Ende unter das Pesto gerührt und hilft dabei, die Sauce geschmeidig an die warmen Rauten zu binden.
Das Pesto wird kräftiger und etwas herber, bleibt aber nussig.
Walnüsse in gleicher Menge verwenden und im Mörser zusammen mit dem Basilikum einarbeiten.
Das Pesto schmeckt milder und weniger scharf-salzig.
Die beiden Käsesorten durch insgesamt 60 g fein geriebenen Parmigiano Reggiano ersetzen und das Salz im Pesto abschmecken.
Den Teig durch Schwenken auf 2 bis 3 mm verteilen und die Pfanne vor dem ersten Fladen gut erhitzen.
Dicke Fladen länger auf beiden Seiten backen und anschließend besonders vorsichtig in kleinere Rauten schneiden.
Nach dem Aufkochen den Herd ausschalten und die Rauten nur 1 bis 2 Minuten ziehen lassen.
Die nächste Portion kürzer ziehen lassen und beim Mischen nur vorsichtig unterheben.
30 ml Kochwasser vor dem Abgießen auffangen und direkt unter das Pesto rühren.
Etwas warmes Wasser portionsweise unterrühren, bis das Pesto geschmeidig wird.
Wenden, sobald die Oberfläche fest ist, und die Fladen vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen.
Die Stücke trotzdem in Rauten schneiden und besonders vorsichtig im heißen Wasser ziehen lassen.
Eine mildere Pesto-Variante, bei der das Basilikumaroma und die Käsewürze stärker im Vordergrund stehen.
Der Teig kann während der vorgesehenen, abgedeckten Ruhezeit von 60 Minuten vorbereitet stehen. Die Testaroli anschließend frisch backen, ziehen lassen und sofort mit dem Pesto vermischen.
Häufig gefragt
Die vorgesehene Ruhezeit von 60 Minuten gibt dem Teig Zeit, sich zu glätten. Dadurch lässt er sich gleichmäßiger in der Pfanne verteilen.
Ja. Eine schwere Gusseisen- oder Eisenpfanne mit etwa 24 cm Durchmesser ist im Rezept als Ersatz vorgesehen.
Nach dem Aufkochen wird der Herd ausgeschaltet. Die Rauten ziehen nur 1 bis 2 Minuten in der heißen Flüssigkeit, damit sie weich und biegsam werden, ohne leicht zu zerfallen.
Die Fladen werden in Rauten von etwa 4 bis 5 cm Kantenlänge geschnitten.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …