Safranfäden
Safranfäden sind in gut sortierten Supermärkten, Gewürzgeschäften und italienischen Feinkostläden erhältlich. Gemahlener Safran ist eine mögliche Alternative, schmeckt meist etwas weniger fein und blumig.
Contorno aus der Toskana
Leichte toskanische Pasta mit zarten Kürbisblüten, Safran, Ei und Pecorino Toscano. Die kleine warme Beilage wird durch eine cremige Ei-Käse-Bindung vollendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta con fiori di zucca ist eine feine Sommerpasta mit zarten Kürbisblüten. Für diese toskanische Variante werden die Blüten kurz mit Zwiebel und Olivenöl gegart, bevor Safran, Ei und Pecorino die Sauce binden. Als kleine warme Beilage bleibt das Gericht aromatisch und leicht.
Zarte Pasta mit weichen Kürbisblüten, süßlich gedünsteter Zwiebel und einer glänzenden, cremigen Sauce. Safran bringt eine feine blumige Note, während Pecorino für würzige Tiefe und einen runden Nachhall sorgt.
Schritt für Schritt
Die Kürbisblüten vorsichtig öffnen, Stiele und Stempel entfernen, kurz abspülen und gründlich trocken tupfen. Die Blüten längs in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln.
Daran erkennst du es: Die Blüten sind sauber vorbereitet und trocken, die Zwiebel ist fein gewürfelt.
Die Safranfäden mit 2 EL heißem Wasser aus dem späteren Pastawasser übergießen und mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Das Wasser ist goldgelb gefärbt und deutlich aromatisch.
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Pasta nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist bissfest gegart.
Während die Pasta kocht, das Olivenöl in einer großen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel 4 bis 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und nur leicht gefärbt.
Die Kürbisblüten zur Zwiebel geben und 2 bis 3 Minuten sanft mitgaren. Mit schwarzem Pfeffer würzen. Die Blüten sollen weich werden, aber ihr feines Aroma behalten.
Daran erkennst du es: Die Blüten sind weich, aber nicht zerfallen.
Das Ei mit dem eingeweichten Safran und 25 g Pecorino verquirlen.
Daran erkennst du es: Ei, Safran und Käse sind gleichmäßig verbunden.
Die abgegossene Pasta zur Blütenmischung in die Pfanne geben und gut vermengen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Ei-Safran-Mischung unter ständigem Schwenken einarbeiten und nach und nach so viel Kochwasser zugießen, bis eine glänzende, cremige Bindung entsteht. Die Pasta nicht mehr stark erhitzen, damit die Mischung nicht stockt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glänzend und cremig, ohne dass das Ei sichtbar stockt.
Mit dem restlichen Pecorino bestreuen und sofort als kleine warme Beilage servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird glänzend, warm und unmittelbar serviert.
Gut zu wissen
Safranfäden sind in gut sortierten Supermärkten, Gewürzgeschäften und italienischen Feinkostläden erhältlich. Gemahlener Safran ist eine mögliche Alternative, schmeckt meist etwas weniger fein und blumig.
Pecorino Toscano ist am italienischen Käsetresen oder in gut sortierten Feinkostläden erhältlich. Ein milder Pecorino ersetzt ihn gut, wirkt aber etwas weniger rund und buttrig.
Die Farbe bleibt erhalten, das Aroma wirkt meist etwas weniger fein und blumig.
Gemahlenen Safran direkt mit dem heißen Wasser verrühren und ebenfalls mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
Die Sauce bleibt käsig, wirkt jedoch etwas weniger rund und buttrig.
Den milden Pecorino fein reiben und wie den Pecorino Toscano verwenden.
Die Pfanne vor dem Zugeben der Ei-Mischung vom Herd nehmen, ständig schwenken und das Kochwasser schrittweise einarbeiten.
Etwas heißes Pastawasser unter ständigem Rühren einarbeiten. Eine vollständig gestockte Sauce lässt sich jedoch nur begrenzt retten.
Die Blüten nur 2 bis 3 Minuten sanft mitgaren und lediglich weich werden lassen.
Die Pasta mit etwas zusätzlichem Pecorino und Pfeffer abschmecken; die Textur der Blüten lässt sich nicht vollständig zurückholen.
Das Kochwasser vor dem Abgießen auffangen und nach und nach unter Schwenken einarbeiten.
Esslöffelweise heißes Pastawasser ergänzen und die Pasta kräftig schwenken, bis die Sauce wieder geschmeidig wird.
Häufig gefragt
Ja. Gemahlener Safran ist eine mögliche Alternative, schmeckt meist jedoch etwas weniger fein und blumig. Er wird mit dem heißen Wasser verrührt und ebenfalls mindestens 10 Minuten ziehen gelassen.
Ein milder Pecorino eignet sich gut als Ersatz. Die Sauce bleibt käsig, wirkt aber etwas weniger rund und buttrig.
Die Pasta wird sofort nach dem cremigen Binden mit dem restlichen Pecorino bestreut und als kleine warme Beilage serviert.
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