Zuppa di zucca e fagioli

Rustikale Bohnensuppe

Eine sämige friulanische Suppe aus Borlotti-Bohnen, Kürbis, Kartoffeln und Buttermilch.

Zum Rezept
Zuppa di zucca e fagioli aus Friaul-Julisch Venetien
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 90 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 5 Min.
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Suppen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Abtropfen und Entwässern, Binden, Gelieren und Stocken, Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Borlotti-Bohnen liefern Substanz und machen die Suppe besonders sättigend.
  • Kürbis und Kartoffeln verbinden milde Süße mit einer sämigen, natürlichen Bindung.
  • Buttermilch bringt Frische und eine feine Säure, ohne den rustikalen Charakter zu überdecken.

In dieser rustikalen Suppe aus Friaul-Julisch Venetien treffen weiche Borlotti-Bohnen auf mild süßlichen Kürbis und mehligkochende Kartoffeln. Buttermilch bindet die Zutaten zu einer dicken, löffelbaren Suppe mit zurückhaltender säuerlicher Note.

Dicht und löffelbar, mit weichen Bohnen, zartem Kürbis und cremig zerfallenden Kartoffeln. Die Suppe schmeckt mild-würzig, leicht süßlich und frisch säuerlich durch die Buttermilch.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Vorbereiten

  1. Bohnen einweichen

    Die getrockneten Borlotti-Bohnen in 1,8 l kaltem Wasser 8–12 Stunden einweichen. Anschließend abgießen und gründlich abspülen.

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig von Wasser bedeckt und nach dem Einweichen sichtbar aufgequollen.

    • Das Einweichen am Vorabend erledigen.
  2. Bohnen garen

    Die Bohnen mit 1,6 l frischem Wasser und den Lorbeerblättern aufkochen. Bei kleiner Hitze 60–90 Minuten garen, bis sie weich sind. Das Salz erst in den letzten 15 Minuten zugeben. Etwa 500 ml Kochwasser auffangen und die Lorbeerblätter entfernen.

    Daran erkennst du es: Die Bohnen lassen sich leicht zerdrücken, behalten aber noch ihre Form.

    • Während die Bohnen garen, die Kartoffeln vorbereiten und kochen.

    Wichtig: Die Bohnen vollständig weich garen.

  3. Kartoffeln kochen und stampfen

    Während die Bohnen garen, die Kartoffeln schälen, würfeln und in leicht gesalzenem Wasser 20–25 Minuten weich kochen. Abgießen und noch warm grob zerdrücken.

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel lassen sich ohne Widerstand zerdrücken.

    • Die Kartoffeln noch warm stampfen, damit sie sich leichter mit der Suppe verbinden.
  4. Kürbis und Zwiebel vorbereiten

    Den geriebenen Kürbis in ein sauberes Tuch geben und leicht ausdrücken. Die Zwiebel im Olivenöl bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen. Den Kürbis hinzufügen und 5 Minuten mitdünsten.

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, der Kürbis leicht zusammengefallen, aber nicht gebräunt.

    • Den Kürbis nur leicht ausdrücken, damit die Suppe nicht trocken wird.

Suppe vollenden

  1. Suppe binden

    Die Buttermilch, die zerdrückten Kartoffeln, etwa zwei Drittel der Bohnen und 300 ml Bohnenkoch­wasser in den Topf geben. Alles bei kleiner Hitze 10–12 Minuten erwärmen und dabei gelegentlich umrühren. Die Buttermilch darf nicht sprudelnd kochen.

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln und Buttermilch haben sich mit dem Kochwasser zu einer sämigen Suppe verbunden.

    • Die Bohnen müssen nicht püriert werden; die Kartoffeln sorgen für die Bindung.

    Wichtig: Die Buttermilch nicht sprudelnd kochen lassen.

  2. Abschmecken und fertig garen

    Die übrigen Bohnen und bei Bedarf weiteres Kochwasser einrühren, bis eine dicke, löffelbare Suppe entsteht. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und weitere 5 Minuten sanft ziehen lassen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Suppe ist dick, löffelbar und gleichmäßig erwärmt.

    • Kochwasser nach und nach einrühren, damit die Suppe nicht zu dünn wird.
  3. Ruhen lassen und servieren

    Die Zuppa di zucca e fagioli 5 Minuten ruhen lassen und anschließend heiß servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Suppe hat sich leicht gesetzt und bleibt beim Schöpfen sämig.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Einweichzeit einplanen: Die getrockneten Bohnen benötigen 8–12 Stunden Einweichzeit, die zusätzlich zur angegebenen Gesamtzeit ohne Einweichen anfällt.
  • Arbeitsschritte verbinden: Kartoffeln, Kürbis und Zwiebel können vorbereitet werden, während die Bohnen garen.
  • Buttermilch schonend erwärmen: Die Buttermilch nur bei kleiner Hitze erwärmen und nicht sprudelnd kochen lassen, damit die Suppe ihre gleichmäßige Bindung behält.

Zutatenwissen

Borlotti-Bohnen vorbereiten

Die getrockneten Bohnen vor dem Garen einweichen und anschließend gründlich abspülen.

Kürbis ausdrücken

Den geriebenen Kürbis nur leicht ausdrücken. So wird überschüssige Flüssigkeit entfernt, ohne dass die Suppe ihre saftige Kürbisnote verliert.

Buttermilch einarbeiten

Die Buttermilch erst in der späteren Kochphase zugeben und nur sanft erwärmen.

Sinnvolle Alternativen

abgetropfte Borlotti-Bohnen aus der Dose

Die Suppe wird etwas weniger kräftig und leicht dünner, da kein Bohnenkoch­wasser entsteht.

Die Dosenbohnen abspülen und ohne Einweichen verwenden. Die Garzeit verkürzt sich auf etwa 15 Minuten. Statt Bohnenkoch­wasser 300–500 ml heißes Wasser nach Bedarf einrühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Buttermilch flockt oder die Suppe wirkt uneinheitlich.

Die Suppe nach Zugabe der Buttermilch nur bei kleiner Hitze erwärmen und gelegentlich umrühren.

Die Hitze sofort reduzieren und vorsichtig weiteres Kochwasser einrühren, bis die Konsistenz wieder gleichmäßig wirkt.

Die Suppe bleibt zu dünn.

Das Kochwasser schrittweise einrühren und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.

Die Suppe ohne Deckel bei kleiner Hitze etwas weiterziehen lassen oder zusätzliche zerdrückte Kartoffel einarbeiten, sofern vorhanden.

Die Bohnen sind nach der angegebenen Zeit noch fest.

Die Bohnen vor dem Weiterverarbeiten auf leichte Zerdrückbarkeit prüfen und bei Bedarf länger sanft garen.

Die Bohnen mit etwas Flüssigkeit weitergaren, bevor die Suppe vollendet wird.

Varianten

Schnelle Konservenvariante

Mit abgetropften Borlotti-Bohnen aus der Dose entfällt das Einweichen, und die Suppe ist deutlich schneller zubereitet.

Servieren und kombinieren

  • Heiß servieren: Die Suppe nach der kurzen Ruhezeit heiß in tiefen Tellern oder Suppenschalen servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Buttermilch ist ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich die Einweichzeit der Bohnen überspringen?

Mit getrockneten Bohnen ist die Einweichzeit von 8–12 Stunden vorgesehen. Für eine schnellere Zubereitung kann die belegte Konservenvariante mit etwa 700 g abgetropften Borlotti-Bohnen verwendet werden.

Warum darf die Buttermilch nicht sprudelnd kochen?

Die Buttermilch wird nur bei kleiner Hitze erwärmt, damit die Suppe ihre gleichmäßige, sämige Bindung behält.

Wie dick soll die Suppe sein?

Die fertige Suppe soll dick und löffelbar sein. Dafür das Bohnenkoch­wasser schrittweise einrühren und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.

Wie ändere ich das Rezept mit Dosenbohnen?

Etwa 700 g abgetropfte Borlotti-Bohnen verwenden, das Einweichen auslassen und statt Bohnenkoch­wasser 300–500 ml heißes Wasser einrühren. Die Garzeit verkürzt sich auf etwa 15 Minuten.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar