Gereifter Montasio
Gereifter Montasio ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und gelegentlich im größeren Supermarkt erhältlich.
Friulanische Ofenpolenta
Geschichtete friaulische Ofenpolenta mit cremiger Milch-Wasser-Polenta, aromatischem Pilzragù aus Steinpilzen und Champignons, Schweinefleisch und gereiftem Montasio.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Polente pastizade verbindet weiche Maispolenta mit einem sämigen Pilzragù und gereiftem Montasio. Die einzelnen Schichten werden in der Form gebacken, bis die Oberfläche goldbraun ist, und nach einer kurzen Ruhezeit in gut portionierbare Stücke geschnitten.
Die Polenta ist weich und cremig, das Ragù sämig und herzhaft. Steinpilze sorgen für ein konzentriertes Waldaroma, während Montasio buttrige Würze und eine goldbraune, leicht knusprige Oberfläche beisteuert.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Steinpilze mit dem lauwarmen Wasser übergießen und 20 Minuten einweichen. Anschließend herausnehmen, gut ausdrücken und grob hacken. Das Einweichwasser durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen und beiseitestellen.
Die Champignons putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Butter in einem breiten Topf erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 5 Minuten weich dünsten. Das Schweinehackfleisch zugeben und unter Rühren 6 bis 8 Minuten anbraten, bis es krümelig ist.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und das Hackfleisch krümelig angebraten.
Die gehackten Steinpilze und die Champignons einrühren. Mit dem Weißwein ablöschen und 3 Minuten einkochen lassen. Passierte Tomaten, das gefilterte Steinpilzwasser, Salz und Pfeffer zugeben. Das Ragù ohne Deckel 25 bis 30 Minuten leise köcheln lassen, bis es sämig ist.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist sämig und nicht mehr wässrig.
Während das Ragù kocht, Wasser und Milch in einem schweren Topf erhitzen. Das Salz einrühren. Sobald die Flüssigkeit heiß ist, das Maismehl unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen.
Die Polenta bei niedriger Hitze 35 bis 40 Minuten garen und regelmäßig mit einem Holzlöffel rühren, bis sie weich und cremig ist. Falls sie zu fest wird, esslöffelweise heißes Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist weich, cremig und lässt sich glatt verstreichen.
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform von etwa 24 × 18 cm mit etwas von der Butter ausstreichen.
Ein Drittel der heißen Polenta in die Form geben und glatt streichen. Die Hälfte des Pilzragùs darauf verteilen und mit einem Drittel des Montasio bestreuen. Mit einem weiteren Drittel Polenta, dem restlichen Ragù und einem weiteren Drittel Montasio wiederholen. Mit der letzten Polentaschicht abschließen.
Daran erkennst du es: Die Schichten sind möglichst gleichmäßig verteilt und die oberste Schicht besteht aus Polenta.
Den restlichen Montasio aufstreuen und die übrige Butter in kleinen Flöckchen darauf verteilen. Die Polenta 25 bis 30 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun und der Käse vollständig geschmolzen.
Die Form 10 Minuten ruhen lassen. Die Polente pastizade anschließend in Stücke schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Schichten sind stabil genug, um sauber in Stücke geschnitten zu werden.
Gut zu wissen
Gereifter Montasio ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden und gelegentlich im größeren Supermarkt erhältlich.
Getrocknete Steinpilze findest du meist im gut sortierten Supermarkt, im Feinkosthandel oder auf Wochenmärkten.
Grobes Maismehl sorgt für eine Polenta mit charaktervoller, cremiger Struktur und eignet sich für die lange Garzeit im schweren Topf.
Der Auflauf wird meist etwas kräftiger und weniger buttrig im Geschmack.
Den gereiften Bergkäse fein reiben und in denselben Schichten sowie auf der Oberfläche verwenden.
Das ausgeprägte Steinpilzaroma wird milder und stärker von den übrigen Pilznoten geprägt.
Die getrockneten Waldpilze wie die Steinpilze einweichen, ausdrücken, grob hacken und das gefilterte Einweichwasser verwenden.
Das Maismehl langsam unter ständigem Rühren einrieseln lassen.
Die Polenta bei niedriger Hitze weiter rühren und bei Bedarf mit etwas heißem Wasser glätten.
Das Ragù 25 bis 30 Minuten ohne Deckel leise köcheln lassen, bis es sämig ist.
Das Ragù vor dem Schichten noch einige Minuten ohne Deckel weiter einkochen.
Das Wasser durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter gießen.
Das Ragù vorsichtig umfüllen und sichtbare Rückstände zurücklassen.
Die Form vor dem Schneiden 10 Minuten ruhen lassen.
Die Stücke mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig aus der Form heben.
Die Steinpilze werden durch getrocknete gemischte Waldpilze ersetzt. Dadurch wird das Pilzaroma breiter und weniger stark von Steinpilzen bestimmt.
Häufig gefragt
Ja. Gereifter Bergkäse eignet sich als Ersatz in gleicher Menge. Er schmeckt meist etwas kräftiger und weniger buttrig als gereifter Montasio.
Getrocknete gemischte Waldpilze sind eine mögliche Alternative. Ihr Aroma ist meist weniger ausgeprägt steinpilzbetont.
Das fein gefilterte Einweichwasser bringt zusätzliches Pilzaroma in das Ragù. Durch das Filtern werden mögliche Rückstände entfernt.
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