Cime di rapa einkaufen
Cime di rapa bekommst du am ehesten in italienischen Feinkostläden, auf gut sortierten Wochenmärkten oder in Gemüseläden mit südeuropäischem Sortiment.
Apulischer Lammeintopf
Kräftiger apulischer Lammeintopf aus der Alta Murgia mit Cime di rapa, Kirschtomaten, Lorbeer und Pecorino. Das Lamm wird angebraten und anschließend mit dem Blattgemüse im aromatischen Sud weich geschmort.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
U cutturìdd bringt die herzhafte Küche der Alta Murgia in den Topf: Zartes Lamm, leicht herbe Cime di rapa, süße Kirschtomaten, Lorbeer und würziger Pecorino verbinden sich zu einem rustikalen Eintopf. Besonders gut passt die Zubereitung, wenn das Fleisch seinen eigenen Sud behalten soll und das Blattgemüse dennoch deutlich präsent bleibt.
Der Eintopf duftet herzhaft nach angebratenem Lamm und Lorbeer. Das Fleisch wird weich und saftig, die Cime di rapa bleibt aromatisch und leicht herb, während Kirschtomaten fruchtige Süße in den Sud bringen. Fein geriebener Pecorino sorgt für eine würzige, salzige Abrundung.
Schritt für Schritt
Die dicken Stiele der Cime di rapa entfernen. Blätter und zarte Triebe in einem großen Topf mit reichlich Wasser etwa 5 Minuten vorgaren, bis sie leicht zusammenfallen. Abgießen und grob schneiden.
Daran erkennst du es: Die Blätter sollen leicht zusammenfallen, aber nicht zerkochen.
Das Lamm mit Küchenpapier trocken tupfen. Das Olivenöl in dem breiten, schweren Topf erhitzen und die Fleischstücke darin 4 bis 5 Minuten rundum anrösten.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke sollen rundum gebräunt sein.
200 ml Wasser angießen, den Topf abdecken und das Lamm bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten schmoren lassen, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist weitgehend verdampft, das Lamm bleibt jedoch saftig.
Cime di rapa, Kirschtomaten, Lorbeerblätter, das restliche Wasser und das Salz zum Lamm geben. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf zugedeckt etwa 30 Minuten sanft garen, bis das Fleisch weich ist.
Daran erkennst du es: Das Lamm lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen und ist weich.
Den Deckel abnehmen und den Sud bei Bedarf noch 2 bis 3 Minuten leicht einkochen lassen. Lorbeerblätter entfernen, den Pecorino fein reiben, falls er noch nicht vorbereitet ist, und den U cutturìdd sehr heiß mit dem geriebenen Pecorino servieren.
Daran erkennst du es: Der Sud ist aromatisch konzentriert, aber noch ausreichend vorhanden, um das Fleisch und Gemüse zu umgeben.
Gut zu wissen
Cime di rapa bekommst du am ehesten in italienischen Feinkostläden, auf gut sortierten Wochenmärkten oder in Gemüseläden mit südeuropäischem Sortiment.
Der fein geriebene Pecorino wird erst beim Servieren über den heißen Eintopf gegeben und rundet den Sud würzig ab.
Der Geschmack wird milder und weniger herb als mit Cime di rapa.
Cime di rapa durch 400 g Brokkoli und 150 g jungen Mangold ersetzen. Beide Gemüse putzen und waschen; den Brokkoli in kleine Röschen teilen und den Mangold grob schneiden. Anschließend wie im Rezept vorgaren und im Eintopf weitergaren.
Das Lamm in einem breiten Topf mit genügend Abstand rundum anrösten; bei Bedarf portionsweise arbeiten.
Die austretende Flüssigkeit etwas verdampfen lassen und das Fleisch anschließend weitergaren, bis wieder leichte Röstaromen vorhanden sind.
Beim Schmoren den Deckel geschlossen halten und erst am Ende kurz reduzieren.
Etwas Wasser ergänzen und den Eintopf bei niedriger Hitze weitergaren, bis wieder ein aromatischer Sud vorhanden ist.
Die Cime di rapa nur vorgaren, bis sie leicht zusammenfällt, und die angegebenen Garzeiten einhalten.
Häufig gefragt
Am ehesten findest du Cime di rapa in italienischen Feinkostläden, auf gut sortierten Wochenmärkten oder in Gemüseläden mit südeuropäischem Sortiment.
Als Alternative eignen sich 400 g Brokkoli zusammen mit 150 g jungem Mangold. Der Geschmack wird dadurch milder und weniger herb.
Der Pecorino wird fein gerieben und erst beim Servieren über den sehr heißen U cutturìdd gegeben.
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