Frittata con le erbe

Friuli-Venezia Giulia · Frittata

Herzhafte Frittata aus Friuli-Venezia Giulia mit blanchiertem Mangold, jungem Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Zwiebel, Ei und Montasio.

Zum Rezept
Frittata con le erbe aus Friuli-Venezia Giulia
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Eierspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Abtropfen und Entwässern, Backen, Binden, Gelieren und Stocken, Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Blanchieren und gründliche Ausdrücken entfernt überschüssige Feuchtigkeit aus dem Blattgemüse, sodass die Frittata nicht wässrig wird.
  • Montasio verbindet die Eimasse mit einem kräftigen, typisch friulanischen Käsearoma.
  • Das kurze Stocken in der Pfanne und anschließende Fertigbacken im Ofen ergeben einen festen Rand und eine saftige Mitte.
  • Petersilie und Schnittlauch verleihen dem milden Blattgemüse eine frische, würzige Note.

Frittata con le erbe bringt die unkomplizierte, herzhafte Seite der Küche von Friuli-Venezia Giulia auf den Teller. Blattgemüse und würzige Kräuter werden kurz gegart, mit Ei und Montasio verbunden und in der Pfanne sanft gestockt. Anschließend bekommt die Frittata im Ofen eine goldgelbe Oberfläche. Sie schmeckt als eigenständige Mahlzeit warm ebenso gut wie leicht abgekühlt.

Die Frittata hat eine goldgelbe, leicht feste Oberfläche und eine saftige, zart gestockte Mitte. Mangold und Spinat sorgen für eine weiche Gemüsestruktur, während Montasio würzige, leicht nussige Käsenoten beisteuert. Petersilie und Schnittlauch wirken frisch und aromatisch.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Mangold, Spinat, Petersilie und Schnittlauch gründlich waschen. Die dicken Mangoldstiele fein schneiden, die Blätter grob zerkleinern. Die Zwiebel schälen und klein würfeln.

    10 Minuten
    • Die Mangoldstiele feiner schneiden als die Blätter, damit beides gleichmäßig gart.
  2. Blattgemüse blanchieren

    Das Wasser mit 10 g Salz in einem großen Topf aufkochen. Zuerst die Mangoldstiele und Mangoldblätter 2 Minuten blanchieren. Spinat, Petersilie und Schnittlauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden garen. Alles in ein Sieb geben, kurz abkühlen lassen und sehr gründlich ausdrücken. Das Gemüse grob hacken.

    3 Minuten 100 °C

    Daran erkennst du es: Das Blattgemüse ist zusammengefallen, aber noch grün.

    • Das gründliche Ausdrücken ist entscheidend, damit die Frittata später nicht wässrig wird.

    Wichtig: Beim Abgießen und Ausdrücken vorsichtig mit dem heißen Wasser und dem heißen Gemüse umgehen.

  3. Zwiebel und Gemüse braten

    Das Olivenöl in der ofenfesten Pfanne erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten glasig braten, ohne sie stark zu bräunen. Das gehackte Gemüse hinzufügen und 3 Minuten mitbraten, damit überschüssige Feuchtigkeit verdampft.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist glasig und das Gemüse wirkt deutlich trockener.

    • Die Zwiebel nur glasig braten; starke Bräunung würde das frische Kräuteraroma überdecken.
  4. Eimasse anrühren

    Die Eier mit Montasio, den restlichen 4 g Salz und etwas schwarzem Pfeffer verquirlen. Die warme Gemüse-Zwiebel-Mischung unterheben.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Eier, Käse und Gewürze sind gleichmäßig vermischt.

    • Die Gemüsemasse darf warm, aber nicht mehr stark dampfend heiß sein, wenn sie unter die Eier kommt.
  5. Ofen vorheizen und Frittata anstocken

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Gemüse-Ei-Mischung in der Pfanne verteilen und bei niedriger bis mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten stocken lassen, bis der Rand fest wird und die Mitte noch weich ist.

    5 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Der Rand ist fest, die Mitte noch weich und leicht beweglich.

    • Während der Ofen vorheizt, die Frittata in der Pfanne anstocken lassen.

    Wichtig: Der Pfannengriff kann heiß werden; beim Umsetzen in den Ofen Topflappen verwenden.

  6. Frittata fertig backen

    Die Pfanne auf die mittlere Schiene des Ofens stellen und die Frittata 6 bis 8 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist und die Mitte gerade gestockt hat. Nicht zu lange backen, damit sie saftig bleibt.

    7 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldgelb und die Mitte gerade gestockt.

    • Die Frittata aus dem Ofen nehmen, sobald die Mitte gerade fest ist; sie stockt beim Ruhen noch leicht nach.

    Wichtig: Die Pfanne und der Griff sind sehr heiß. Nur mit geeignetem Hitzeschutz anfassen.

  7. Ruhen lassen und servieren

    Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und die Frittata 5 Minuten ruhen lassen. In Tortenstücke schneiden und warm oder lauwarm servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Frittata lässt sich sauber in Tortenstücke schneiden.

    • Die Ruhezeit stabilisiert die Frittata und erleichtert das Schneiden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gemüse gründlich ausdrücken: Blattgemüse bindet nach dem Blanchieren viel Wasser. Wird es nicht gründlich ausgedrückt und anschließend kurz mitgebraten, kann die Eimasse weich oder wässrig bleiben.
  • Mitte saftig halten: Die Frittata aus dem Ofen nehmen, sobald die Mitte gerade gestockt ist. Zu langes Backen macht die Eimasse trocken und fest.
  • Warm oder lauwarm servieren: Nach der fünfminütigen Ruhezeit lässt sich die Frittata in Tortenstücke schneiden und warm oder lauwarm servieren.

Zutatenwissen

Montasio finden

Montasio ist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Spezialitätengeschäften und im gut ausgestatteten Lebensmittelhandel erhältlich.

Sinnvolle Alternativen

milder Bergkäse

Die Frittata wird etwas weniger würzig und weniger typisch für Friuli-Venezia Giulia.

Montasio durch milden Bergkäse ersetzen und den Käse fein reiben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Frittata bleibt in der Mitte wässrig oder fällt beim Schneiden stark auseinander.

Das Gemüse nach dem Abkühlen kräftig ausdrücken und anschließend mit der Zwiebel braten, bis überschüssige Feuchtigkeit verdampft ist.

Die Frittata vorsichtig weiterbacken, bis die Mitte gerade gestockt ist; die Oberfläche dabei beobachten, damit sie nicht zu trocken wird.

Die Frittata ist trocken und fest statt saftig.

Die Frittata herausnehmen, sobald die Oberfläche goldgelb und die Mitte gerade gestockt ist.

Die Zwiebelaromen dominieren und die Frittata schmeckt bitter oder zu kräftig.

Die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig braten, ohne sie stark zu bräunen.

Servieren und kombinieren

  • Warm oder lauwarm servieren: Die Frittata in Tortenstücke schneiden und warm oder leicht abgekühlt servieren. So bleibt ihre saftige Mitte erhalten und das Kräuteraroma kommt klar zur Geltung.
  • Als eigenständige Mahlzeit: Die Frittata con le erbe eignet sich als eigenständige, herzhafte Mahlzeit und braucht keine aufwendige Begleitung.

Allergene und Nährwerte

  • Eier: enthält · Das Rezept enthält Eier als tragenden Bestandteil der Eimasse.
  • Milch: enthält · Montasio ist ein Käse und damit ein Milchprodukt.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Montasio ersetzen?

Ja. Als Alternative eignet sich milder Bergkäse. Die Frittata wird dann etwas weniger würzig und weniger typisch für Friuli-Venezia Giulia.

Warum muss das Gemüse so gründlich ausgedrückt werden?

Beim Blanchieren nimmt das Blattgemüse Wasser auf. Durch gründliches Ausdrücken und anschließendes kurzes Braten wird überschüssige Feuchtigkeit entfernt, damit die Frittata saftig, aber nicht wässrig wird.

Wie wird die Frittata serviert?

Nach fünf Minuten Ruhezeit wird sie in Tortenstücke geschnitten und warm oder lauwarm serviert.

Aus unserer Küche

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