Pecorino Sardo
Pecorino Sardo ist ein sardischer Schafmilchkäse. Er ist meist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden oder im gut sortierten Käsehandel erhältlich.
Herzhafter Zwiebelsformato
Herzhafter sardischer Zwiebelsformato aus langsam geschmorten Zwiebeln, Ei, Pecorino Sardo und Brotbröseln. Im Ofen entsteht eine saftige, schnittfeste Masse mit goldener Oberfläche.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Coccoi de cibudda ist ein herzhafter Zwiebelsformato aus Sardinien. Langsam geschmorte Zwiebeln werden mit Ei, Pecorino Sardo, Petersilie und Brotbröseln zu einer gebundenen Masse vermischt und anschließend in der Form gebacken. Das Ergebnis ist innen saftig, außen goldbraun und lässt sich nach einer kurzen Ruhezeit in Stücke schneiden. Warm oder lauwarm schmeckt der Sformato als eigenständige kleine Mahlzeit oder als Gemüsegericht.
Goldbraune, leicht knusprige Oberfläche; darunter eine saftige, weich gebundene Zwiebelmasse mit würzigem Pecorino-Aroma, milder Süße und frischer Petersiliennote.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 24-cm-Springform oder eine 20 × 20 cm große Auflaufform mit etwas von den 15 g Olivenöl ausstreichen und mit etwas von den 15 g Brotbröseln ausstreuen.
Wichtig: Beim Umgang mit der heißen Form später Ofenhandschuhe verwenden.
Die Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und die Hälfte des Salzes hineingeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20–25 Minuten weich schmoren. Regelmäßig rühren; die Zwiebeln sollen weich und leicht goldgelb, aber nicht dunkel gebräunt sein.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und leicht goldgelb, aber nicht dunkel gebräunt.
Die geschmorten Zwiebeln vom Herd nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Währenddessen die Brotbrösel mit der Milch in der großen Schüssel vermischen und 5 Minuten quellen lassen.
Eier, Pecorino Sardo, Petersilie, das restliche Salz und den Pfeffer in der großen Schüssel verrühren. Die lauwarmen Zwiebeln und die gequollenen Brotbrösel dazugeben und alles gründlich vermengen. Die Masse 5 Minuten stehen lassen; sie soll feucht, dicklich und gut formbar sein.
Daran erkennst du es: Die Masse ist feucht, dicklich und gut formbar.
Wichtig: Die Zwiebeln vor dem Einrühren der Eier ausreichend abkühlen lassen, damit die Eier nicht vorzeitig stocken.
Die Zwiebelmasse in die vorbereitete Form geben und gleichmäßig verstreichen. Mit den restlichen Brotbröseln bestreuen und das übrige Olivenöl darüberträufeln.
Den Sformato auf der mittleren Schiene 35–40 Minuten backen. Die Oberfläche soll goldbraun sein und die Mitte beim leichten Rütteln nur noch sanft nachgeben. Die Masse soll innen saftig bleiben, aber so weit stocken, dass sie sich in Stücke schneiden lässt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldbraun, die Mitte gibt beim leichten Rütteln nur noch sanft nach und die Masse lässt sich schneiden.
Wichtig: Die eihaltige Masse vollständig stocken lassen, bevor der Sformato angeschnitten wird.
Den Coccoi de cibudda aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Vorsichtig aus der Springform lösen oder direkt aus der Auflaufform in Stücke schneiden. Warm oder lauwarm servieren.
Daran erkennst du es: Der Sformato lässt sich nach der Ruhezeit in Stücke schneiden.
Wichtig: Die Form und der Sformato bleiben nach dem Backen heiß.
Gut zu wissen
Pecorino Sardo ist ein sardischer Schafmilchkäse. Er ist meist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden oder im gut sortierten Käsehandel erhältlich.
Ein milder Pecorino aus einer anderen Region kann verwendet werden. Der Sformato schmeckt dann etwas weniger sardisch-würzig.
Die 100 g Brotbrösel werden mit Milch gequollen und binden die Masse. Die zusätzlichen 15 g sind für Form und Oberfläche vorgesehen.
Der Sformato bleibt würzig, schmeckt aber etwas weniger sardisch-würzig.
Den Pecorino Sardo im gleichen Gewicht durch einen milden Pecorino aus einer anderen Region ersetzen und fein reiben.
Die Zwiebeln bei niedriger bis mittlerer Hitze weich und nur leicht goldgelb schmoren.
Stark dunkel gebräunte oder bitter schmeckende Zwiebeln besser nicht weiterverwenden.
Die Zwiebeln etwa 10 Minuten abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm sind.
Den Sformato mindestens 15 Minuten in der Form ruhen lassen.
Den Sformato wieder in die Form legen und vor dem erneuten Portionieren weiter abkühlen lassen.
Häufig gefragt
Ja. Ein milder Pecorino aus einer anderen Region funktioniert im gleichen Gewicht. Der Sformato schmeckt dann etwas weniger sardisch-würzig.
Der Sformato kann warm oder lauwarm serviert werden. Nach dem Backen sollte er 15 Minuten ruhen, damit er sich besser in Stücke schneiden lässt.
Geeignet sind eine 24-cm-Springform oder eine 20 × 20 cm große Auflaufform.
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