Sardinen vorbereiten
Frische Sardinen sollten küchenfertig, ausgenommen und entgrätet sein. Tiefgekühlte Sardinen vollständig auftauen und vor der Verarbeitung trocken tupfen.
Sardinische Ofenpasta
Sardische Ofenpasta mit Maccarones, Sardinen, Safran, Fenchelsaat und Mandeln. Die Pasta wird al dente gekocht, mit einer aromatischen Sardinensauce vermengt und mit gebratenen Sardinen in der Form gratiniert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Maccarones furriaos con le sarde bringen ein sardisches Pastagericht mit kräftigem Meeresaroma auf den Tisch. Die geriffelten Maccarones nehmen die Sauce aus Sardinen, Zwiebel, Safran und Fenchelsaat gut auf; Mandeln und kurz gebratene Sardinen sorgen für angenehmen Kontrast. Das Gericht wird in der gebutterten Form gratiniert und heiß serviert.
Die Oberfläche ist heiß und an den Rändern leicht gebräunt. Darunter bleibt die Pasta bissfest und saftig, während Sardinen, Safran und Fenchelsaat ein würziges Meeresaroma tragen. Die Mandelstifte setzen einen feinen knusprigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Sardinen unter kaltem Wasser abspülen und sorgfältig trocken tupfen. Falls sie nicht vorbereitet sind, Köpfe, Innereien und Mittelgräten entfernen. Die Sardinen in zwei gleich große Portionen teilen. Zwiebel fein hacken, Sardellenfilets abspülen und zerdrücken, Mandeln in dünne Stifte schneiden. Den Safran in 2 Esslöffeln vom heißen Wasser auflösen.
60 ml Olivenöl in einer großen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel darin etwa 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Die Hälfte der Sardinen und die zerdrückten Sardellen dazugeben und mit dem Kochlöffel vorsichtig zerteilen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und nur leicht gefärbt.
Safranwasser, Fenchelsaat, Mandeln und das übrige heiße Wasser einrühren. Die Sauce 8 bis 10 Minuten leise köcheln lassen, bis sie aromatisch, aber noch leicht flüssig ist. Mit Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist aromatisch und noch leicht flüssig.
Die übrigen Sardinen in einer zweiten Pfanne im restlichen Olivenöl portionsweise bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten pro Seite braten. Sie sollen gerade gar sein und an den Rändern leicht Farbe bekommen. Auf einem Teller kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind gerade gar und an den Rändern leicht gebräunt.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Maccarones furriaos in reichlich gesalzenem Wasser kochen. Frische Pasta braucht je nach Größe ungefähr 8 bis 10 Minuten; getrocknete Pasta wird 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben gekocht. Die Pasta soll noch deutlich Biss haben. Abgießen und etwas Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist noch deutlich bissfest.
Die Pasta mit etwa der Hälfte der Sardinensauce vermengen. Falls sie trocken wirkt, 2 bis 3 Esslöffel Kochwasser einrühren. Die Auflaufform mit der Butter ausstreichen und die Pasta hineingeben.
Die restliche Sauce über der Pasta verteilen und die gebratenen Sardinen darauflegen. Die Form auf der mittleren Schiene 6 bis 8 Minuten gratinieren, bis die Oberfläche heiß ist und an den Rändern leicht Farbe annimmt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist heiß und an den Rändern leicht gebräunt.
Die Ofenpasta 5 Minuten ruhen lassen und heiß aus der Form servieren.
Gut zu wissen
Frische Sardinen sollten küchenfertig, ausgenommen und entgrätet sein. Tiefgekühlte Sardinen vollständig auftauen und vor der Verarbeitung trocken tupfen.
Die sardische Pasta ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder bei spezialisierten Onlinehändlern erhältlich.
Safran wird vor dem Einrühren in etwas heißem Wasser aufgelöst. Dadurch verteilt sich sein Aroma gleichmäßiger in der Sauce.
Die Sauce haftet ähnlich gut, der typische sardische Charakter fällt jedoch etwas zurück.
Die Maccarones furriaos im gleichen Mengenverhältnis durch eine kurze gerillte Hartweizenpasta ersetzen und die Garzeit an die Packungsangabe anpassen.
Frische Pasta nur etwa 8 bis 10 Minuten, getrocknete Pasta 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen.
Falls die Pasta bereits sehr weich ist, sie nur kurz mit der Sauce vermengen und die Gratinierzeit auf das vollständige Erhitzen begrenzen.
Die Sauce leicht flüssig halten und bei Bedarf 2 bis 3 Esslöffel aufgefangenes Kochwasser unter die Pasta rühren.
Etwas aufgefangenes Kochwasser oder einen kleinen Löffel der restlichen Sauce unterheben, bevor die Form in den Ofen kommt.
Die Sardinen nur etwa 2 Minuten pro Seite braten und vorsichtig wenden.
Die Sardinen mit der restlichen Sauce bedecken und die Gratinierzeit auf das notwendige Erhitzen verkürzen.
Häufig gefragt
Ja. Frische Pasta braucht je nach Größe ungefähr 8 bis 10 Minuten. Getrocknete Pasta wird 2 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben gekocht, damit sie beim Gratinieren bissfest bleibt.
Ja. Die Sardinen müssen vollständig aufgetaut und anschließend sorgfältig trocken getupft werden.
Eine kurze gerillte Hartweizenpasta eignet sich als Ersatz. Die Sauce haftet ähnlich gut, der typische sardische Charakter fällt jedoch etwas zurück.
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