Minze aufteilen
Von der frischen Minze werden 21 g für den Sirup verwendet. Weitere 4 g bleiben zum Garnieren beiseite.
Römische Eisspezialität
Römische Grattachecca mit grob geschabtem Eis, frischer Minze, Zitronensaft und selbst gekochtem Minzsirup. Die Eisflocken werden erst kurz vor dem Servieren aromatisiert und bleiben dadurch locker und kristallin.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Grattachecca alla menta ist eine römische Eisspezialität aus dem Latium. Anders als bei einer klassischen Granita gefriert hier zunächst nur das Wasser zu einem Eisblock; anschließend wird das Eis grob geschabt und mit kaltem Minzsirup sowie Zitronensaft verfeinert. Serviere die Grattachecca sofort im Glas mit Löffel und Strohhalm.
Locker geschabte Eisflocken schmelzen auf der Zunge, während kühle Minze, süßer Sirup und ein frischer Zitronenton zusammenwirken.
Schritt für Schritt
1,2 l Wasser auf zwei flache, gefriergeeignete Metallbehälter verteilen. Die Behälter in den Gefrierschrank stellen und das Wasser mindestens 6 Stunden vollständig durchfrieren lassen.
Daran erkennst du es: Das Wasser muss vollständig zu festen Eisplatten gefroren sein.
180 ml Wasser und 150 g Zucker in einen kleinen Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, und den Sirup anschließend 2 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist vollständig gelöst und der Sirup köchelt nur sanft.
Wichtig: Der Sirup ist heiß. Beim Rühren und Abnehmen des Topfes vorsichtig arbeiten.
Den Topf vom Herd nehmen. 21 g Minzblätter in den heißen Sirup geben, den Topf abdecken und die Minze 15 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Der Sirup duftet deutlich nach frischer Minze.
Den Minzsirup durch ein feines Sieb gießen, den frisch gepressten Zitronensaft einrühren und den Sirup anschließend etwa 30 Minuten im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Der Sirup ist kalt, bevor er über das Eis gegeben wird.
Die gefrorenen Eisplatten 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Das Eis anschließend mit einem manuellen Eisraspel direkt in vier vorgekühlte Gläser schaben. Falls du einen leistungsfähigen, ausdrücklich für Eis geeigneten Mixer verwendest, das Eis portionsweise in kurzen Pulsen zerkleinern und zwischendurch Pausen machen. Es soll grob flockig bleiben und nicht zu einer glatten Masse werden.
Daran erkennst du es: Die Eisflocken sind grob, locker und noch deutlich gefroren.
Wichtig: Nur einen Mixer verwenden, der ausdrücklich für Eis geeignet ist.
Den kalten Minzsirup gleichmäßig über die Eisflocken verteilen. Mit der beiseitegelegten Minze garnieren und die Grattachecca sofort mit Löffel und Strohhalm servieren.
Daran erkennst du es: Die Eisflocken sind gleichmäßig aromatisiert und bleiben locker.
Gut zu wissen
Von der frischen Minze werden 21 g für den Sirup verwendet. Weitere 4 g bleiben zum Garnieren beiseite.
Frisch gepresster Zitronensaft bringt eine klare Säure und ergänzt das Minzaroma.
Das Eis nur grob schaben oder im Mixer in kurzen Pulsen mit Pausen zerkleinern.
Sofort servieren; eine vollständig glatte Masse lässt sich nicht wieder in lockere Eisflocken zurückverwandeln.
Den Sirup nach dem Abseihen etwa 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.
Die bereits geschabte Portion kurz nachkühlen und erst danach aromatisieren, sofern die Eisstruktur noch erhalten ist.
Die Minzblätter 15 Minuten im abgedeckten Topf ziehen lassen.
Häufig gefragt
Bei der Grattachecca wird zunächst ein Eisblock gefroren und erst kurz vor dem Servieren grob geschabt. Bei einer klassischen Granita gefriert die aromatisierte Flüssigkeit gemeinsam mit ihren Zutaten.
Ja, sofern der Mixer ausdrücklich für Eis geeignet ist. Das Eis portionsweise in kurzen Pulsen zerkleinern und zwischendurch Pausen machen, damit grobe Flocken erhalten bleiben.
Am besten sofort nach dem Übergießen mit dem kalten Minzsirup, weil die Eisflocken dann noch locker und kristallin sind.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …