Riso Roma
Die rundkörnige Reissorte gibt beim gemeinsamen Garen Stärke ab und unterstützt die sämige Konsistenz des Gerichts.
Warmes Reisgericht aus Latium
Riso e patate ist ein cremiger Reistopf aus der römisch-lazialischen Küche. Kartoffeln, Gemüse und Reis garen gemeinsam in Brühe, bis eine sämige, löffelbare Konsistenz entsteht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Riso e patate verbindet wenige einfache Zutaten zu einem warmen, herzhaften Alltagsgericht. Kartoffeln, Zwiebel, Sellerie und Möhre werden zunächst sanft gegart, bevor Reis und heiße Gemüsebrühe dazukommen. Beim gemeinsamen Köcheln geben Reis und teilweise zerfallende Kartoffeln Bindung; Pecorino Romano, Petersilie und schwarzer Pfeffer vollenden den Reistopf.
Heiß, weich und löffelbar mit einzelnen Reis- und Kartoffelstücken. Der Geschmack ist herzhaft und mild gemüsig, mit salziger Würze vom Pecorino, frischer Petersilie und einer dezenten Pfeffernote.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Staudensellerie und Möhre sehr fein würfeln. Die Gemüsebrühe im kleinen Topf erhitzen und anschließend heiß halten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig klein geschnitten und die Brühe heiß.
Das Olivenöl im breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Sellerie und Möhre darin etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und duftet aromatisch, bleibt aber hell.
Die Kartoffelwürfel einrühren und 5 Minuten mitdünsten. Mit dem Salz würzen und die Kartoffeln gelegentlich wenden.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel sind außen leicht erwärmt und mit dem Gemüse überzogen, aber noch nicht weich gegart.
Die heiße Gemüsebrühe angießen und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Kartoffeln 8 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel beginnen weich zu werden, behalten aber noch ihre Form.
Den Riso Roma einstreuen und gründlich umrühren. Bei kleiner bis mittlerer Hitze 17 bis 18 Minuten garen. Alle paar Minuten umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt und die Kartoffeln teilweise zerfallen.
Daran erkennst du es: Der Reis ist weich, aber noch leicht bissfest; die Flüssigkeit ist deutlich sämig gebunden.
Die Konsistenz prüfen. Das Gericht soll sämig und löffelbar sein, nicht trocken und nicht suppig. Bei Bedarf noch wenige Minuten offen einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Reistopf bleibt auf dem Löffel zusammen, lässt sich aber leicht verstreichen und wirkt nicht trocken.
Einige Kartoffelstücke mit dem Kochlöffel leicht zerdrücken. Den Topf vom Herd nehmen. Pecorino Romano, Petersilie und schwarzen Pfeffer einrühren und das Gericht 2 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Käse ist eingearbeitet und die Oberfläche wirkt cremig, nicht trocken.
Riso e patate heiß in tiefen Tellern anrichten und direkt genießen.
Daran erkennst du es: Das Gericht ist heiß, sämig und löffelbar.
Gut zu wissen
Die rundkörnige Reissorte gibt beim gemeinsamen Garen Stärke ab und unterstützt die sämige Konsistenz des Gerichts.
Mehligkochende Kartoffeln zerfallen teilweise beim Rühren und tragen dadurch zur Bindung des Reistopfs bei.
Der fein geriebene Pecorino Romano bringt eine kräftige, salzige Würze ein. Deshalb das zusätzliche Salz an der verwendeten Gemüsebrühe ausrichten.
Der Reistopf bleibt cremig und herzhaft, schmeckt jedoch etwas milder und weniger salzig als mit Pecorino Romano.
Parmesan in gleicher Menge verwenden und das Salz erst nach dem Einrühren abschließend prüfen.
Die Konsistenz gegen Ende des Garens regelmäßig prüfen und den Topf nicht unnötig lange offen stehen lassen.
Falls der Reis bereits weich ist, vorsichtig etwas heiße Gemüsebrühe einrühren und das Gericht kurz erwärmen, bis es wieder löffelbar ist.
Bei kleiner bis mittlerer Hitze garen und alle paar Minuten vom Boden her umrühren.
Den nicht angebrannten oberen Teil vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort mit der Zubereitung fortfahren.
Das Gemüse nur weich dünsten und die Hitze reduzieren, bevor es Farbe annimmt.
Bei leichter Bräunung mit der Brühe fortfahren; bei deutlich bitterem Geschmack die Gemüsegrundlage besser neu ansetzen.
Häufig gefragt
Der Reistopf soll sämig und löffelbar sein. Er darf weder trocken noch suppig wirken; während der zweiminütigen Ruhezeit bindet er noch leicht nach.
Riso Roma gibt beim gemeinsamen Garen Stärke ab und unterstützt dadurch die cremige Konsistenz des Reistopfs.
Der fein geriebene Pecorino wird nach dem Herunternehmen vom Herd zusammen mit Petersilie und Pfeffer eingerührt. So verbindet er sich gleichmäßig mit dem Gericht.
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