Lardo d’Arnad finden
Lardo d’Arnad ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke größerer Märkte erhältlich.
Weiße Pizza aus dem Aostatal
Weiße Pizza aus dem Aostatal mit Fiordilatte, Pecorino, Rosmarin, hauchdünnem Lardo d’Arnad und Kastanienhonig. Das Rezept ergibt zwei runde Pizzen mit knusprigem Rand und cremig-würzigem Belag.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza Arnad ist eine weiße Pizza aus dem Aostatal: Auf den heißen Boden kommen Fiordilatte, Pecorino und Rosmarin, danach hauchdünner Lardo d’Arnad und Kastanienhonig. So treffen cremige, würzige und leicht süße Noten auf einen knusprigen Rand. Das Rezept ist für zwei runde Pizzen im Haushaltsbackofen ausgelegt.
Knuspriger, kräftig gebräunter Rand trifft auf einen weichen, luftigen Boden. Geschmolzener Fiordilatte, würziger Pecorino und Rosmarin bilden die herzhafte Basis; der hauchdünne Lardo schmilzt auf der heißen Pizza an, während Kastanienhonig eine leicht herbe Süße ergänzt.
Schritt für Schritt
Verrühre das lauwarme Wasser mit der Trockenhefe in der großen Rührschüssel. Gib das Weizenmehl dazu und vermenge alles, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig 15 Minuten ruhen.
Arbeite das feine Salz und das für den Teig vorgesehene Olivenöl ein. Knete den Teig anschließend 8–10 Minuten, bis er glatt und elastisch ist. Decke ihn wieder ab und lasse ihn bei Raumtemperatur etwa 2 Stunden gehen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Daran erkennst du es: Der Teig hat sein Volumen deutlich vergrößert.
Teile den Teig in zwei gleich große Portionen und forme daraus straffe Kugeln. Setze sie mit Abstand in die leicht geölte, verschließbare Form und lasse sie weitere 60 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge sind entspannt und sichtbar aufgegangen.
Schneide den Fiordilatte in kleine Stücke und lasse ihn 30 Minuten in einem Sieb abtropfen. Zupfe die Rosmarinnadeln ab und hacke sie fein. Heize den Haushaltsbackofen mit Ober-/Unterhitze auf 250 °C vor. Schiebe ein umgedrehtes Backblech oder einen Pizzastahl auf die untere bis mittlere Schiene und heize ihn mindestens 30 Minuten mit auf. Bei Umluft stellst du 230 °C ein. Das Abtropfen des Käses und das Vorheizen können gleichzeitig erfolgen.
Wichtig: Beim Umgang mit dem aufgeheizten Backblech oder Pizzastahl vorsichtig arbeiten.
Lege ein Teigstück auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche und drücke es mit den Fingerspitzen von innen nach außen auf etwa 28 cm Durchmesser. Lasse dabei einen etwas höheren Rand stehen. Ziehe den Teig nicht mit dem Nudelholz aus, damit der Rand luftig bleibt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist rund ausgeformt und der Rand bleibt etwas höher stehen.
Bestreiche den Teig mit der Hälfte des für den Belag vorgesehenen Olivenöls. Verteile die Hälfte von Fiordilatte, Pecorino, Rosmarin und schwarzem Pfeffer darauf und lasse den Rand frei. Lardo d’Arnad und Kastanienhonig kommen erst nach dem Backen auf die Pizza.
Daran erkennst du es: Der Belag ist gleichmäßig verteilt und der Rand bleibt frei.
Schiebe die Pizza auf das aufgeheizte Backblech oder den Pizzastahl und backe sie 10–12 Minuten, bis der Rand kräftig gebräunt und der Käse geschmolzen ist. Die genaue Zeit hängt von der tatsächlichen Ofenleistung ab.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig gebräunt und der Käse geschmolzen.
Wichtig: Beim Einschieben und Herausnehmen die aufgeheizte Backfläche vorsichtig handhaben.
Nimm die Pizza aus dem Ofen und verteile sofort die Hälfte des hauchdünnen Lardo d’Arnad darauf. Träufle 10 g Kastanienhonig darüber. Wiederhole die Schritte mit dem zweiten Teigling und den übrigen Zutaten.
Daran erkennst du es: Der Lardo liegt hauchdünn auf der heißen Pizza und beginnt leicht anzuschmelzen.
Gut zu wissen
Lardo d’Arnad ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke größerer Märkte erhältlich.
Kastanienhonig bringt eine leicht herbe Süße mit und setzt dadurch einen markanten Kontrast zu Käse, Rosmarin und Lardo.
Der Fiordilatte sollte vor dem Belegen gut abtropfen und in kleine Stücke geschnitten werden, damit möglichst wenig zusätzliche Flüssigkeit auf den Teig gelangt.
Die Pizza bleibt zart und schmelzend, schmeckt aber meist etwas kräuteriger und weniger deutlich nach dem Aostatal.
Lardo di Colonnata sehr dünn aufschneiden und wie den Lardo d’Arnad erst nach dem Backen auf der heißen Pizza verteilen.
Die Süße wirkt runder und milder als mit Kastanienhonig.
Waldhonig nach dem Backen in derselben Menge über die heiße Pizza träufeln.
Den Käse 30 Minuten im Sieb abtropfen lassen, in kleine Stücke schneiden und den Rand frei lassen.
Die Pizza vollständig ausbacken, bis der Rand kräftig gebräunt ist, und beim nächsten Mal den Käse länger abtropfen lassen.
Lardo d’Arnad ausschließlich nach dem Backen auf der heißen Pizza verteilen.
Bei der nächsten Pizza den Lardo erst unmittelbar nach dem Herausnehmen auflegen.
Den Teig mit den Fingerspitzen von innen nach außen drücken und einen etwas höheren Rand stehen lassen.
Den zweiten Teigling vorsichtiger ausformen und den Rand nicht weiter entgasen.
Die Backfläche mindestens 30 Minuten im auf 250 °C vorgeheizten Ofen aufheizen.
Die Pizza länger backen, bis der Rand kräftig gebräunt ist, und die Backfläche für die nächste Pizza weiter vorheizen.
Eine nahe Variante mit Lardo di Colonnata anstelle von Lardo d’Arnad. Der Speck bleibt zart schmelzend, bringt aber meist eine etwas kräuterigere Note mit.
Waldhonig ersetzt den Kastanienhonig und bringt eine rundere, mildere Süße auf die fertige Pizza.
Häufig gefragt
Ja. Bei Umluft sind 230 °C vorgesehen. Die Pizza bleibt 10–12 Minuten im Ofen; maßgeblich sind ein kräftig gebräunter Rand und geschmolzener Käse.
Der Lardo soll auf der heißen Pizza zart anschmelzen und sein feines Aroma behalten. Deshalb wird er unmittelbar nach dem Backen aufgelegt.
Lardo di Colonnata ist eine passende Alternative. Er ist ebenfalls zart schmelzend, schmeckt aber meist etwas kräuteriger und weniger deutlich nach dem Aostatal.
Waldhonig ist eine mögliche Alternative. Er schmeckt runder und milder als Kastanienhonig und wird ebenfalls erst nach dem Backen über die Pizza geträufelt.
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