Pasta fredda mit Zucchini-Pesto und Prosciutto di Parma

Pasta fredda · Emilia-Romagna

Abgekühlte Fusilli mit cremigem Zucchini-Mandel-Pesto, süßen Erbsen, Prosciutto di Parma und Parmigiano Reggiano.

Zum Rezept
Pasta fredda mit Zucchini-Pesto und Prosciutto di Parma
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 12 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse, Milchprodukte, Nüsse und Samen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Zucchini-Pesto umhüllt die Fusilli besonders gut und verbindet Pasta, Erbsen und Käse zu einer cremigen Textur.
  • Erbsen bringen milde Süße, während Zitronensaft und schwarzer Pfeffer für Frische und Ausgleich sorgen.
  • Prosciutto di Parma wird erst am Ende untergehoben und bleibt dadurch aromatisch und zart.
  • Parmigiano Reggiano in geriebener Form vertieft das Pesto, als Späne sorgt er zusätzlich für Biss und Würze.

Pasta fredda aus der Emilia-Romagna verbindet cremiges Zucchini-Pesto mit milden Erbsen, würzigem Prosciutto di Parma und frisch geriebenem Parmigiano Reggiano. Die Pasta wird nach dem Kochen rasch abgekühlt und erst kurz vor dem Servieren mit dem luftgetrockneten Schinken vermengt.

Cremige, leicht nussige Zucchini-Note trifft auf frische Zitrusnuancen, süße Erbsen und herzhaften Prosciutto. Die Fusilli bleiben bissfest, während Parmigiano-Reggiano-Späne für würzige, feste Akzente sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Gemüse vorbereiten

  1. Zucchini garen

    Die Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe schälen. 250 g Zucchini mit der Knoblauchzehe und 20 ml Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten garen, bis die Würfel weich, aber nicht gebräunt sind. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Zucchini vollständig abkühlen lassen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zucchiniwürfel sollen weich, aber nicht gebräunt sein.

    • Die Zucchini nach dem Garen vollständig abkühlen lassen, bevor sie püriert werden.
  2. Erbsen garen

    Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und mit den 8 g Salz salzen. Die Erbsen 2 Minuten darin garen, mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Das Kochwasser erneut aufkochen lassen.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Erbsen sind gegart, bleiben aber formstabil.

    Wichtig: Beim Herausheben aus dem heißen Wasser vorsichtig arbeiten.

Pasta kochen und Pesto mixen

  1. Fusilli kochen

    Die Fusilli nach Packungsangabe im erneut aufgekochten Salzwasser knapp al dente kochen. Abgießen, kurz unter kaltem Wasser abkühlen und gründlich abtropfen lassen. Mit 10 ml Olivenöl vermengen, damit die Pasta nicht zusammenklebt.

    Daran erkennst du es: Die Fusilli sind knapp al dente und behalten einen leichten Biss.

    • Die Pasta nicht lange im Wasser stehen lassen, damit sie nicht nachgart.

    Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Wasserdampf achten.

  2. Zucchini-Pesto mixen

    Die abgekühlten 250 g Zucchini mit den Mandeln, dem fein geriebenen Parmigiano Reggiano, Zitronensaft und 40 ml Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.

    Daran erkennst du es: Das Pesto ist glatt und cremig.

    • Für eine besonders gleichmäßige Konsistenz die Zucchini vollständig auskühlen lassen.

Mischen, kühlen und servieren

  1. Pasta durchziehen lassen

    Pasta, Zucchini-Pesto und Erbsen in einer großen Schüssel vermengen. Die übrigen 100 g gegarte Zucchini unterheben. Die Pasta abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.

    30 Minuten
    • Während die Pasta kühlt, kann die Schüssel bereits für das Servieren vorbereitet werden.

    Wichtig: Die Schüssel während der Kühlzeit abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.

  2. Prosciutto und Käse ergänzen

    Den Prosciutto di Parma in mundgerechte Stücke zupfen und erst kurz vor dem Servieren vorsichtig unter die Pasta heben. Mit den Parmigiano-Reggiano-Spänen und etwas schwarzem Pfeffer abschließen.

    • Den Prosciutto erst am Ende unterheben, damit seine zarte Textur erhalten bleibt.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Zucchini vollständig abkühlen lassen: Die gegarten Zucchini vor dem Pürieren vollständig auskühlen lassen. So bleibt das Pesto frisch und lässt sich gleichmäßig mixen.
  • Zucchini portionieren: 250 g Zucchini werden für das Pesto gegart und püriert. Die übrigen 100 g kommen später als Stücke in die Pasta.
  • Prosciutto spät ergänzen: Prosciutto di Parma erst kurz vor dem Servieren unterheben, damit er nicht durch die Kühlzeit an Textur verliert.

Zutatenwissen

Prosciutto di Parma einkaufen

Frisch aufgeschnittener Prosciutto di Parma eignet sich besonders gut. Du bekommst ihn meist an der gut sortierten Käsetheke, im italienischen Feinkostladen oder in größeren Supermärkten.

Parmigiano Reggiano verwenden

Den Parmigiano Reggiano am besten als Stück kaufen, frisch für das Pesto reiben und für die Garnitur in Späne hobeln.

Mandeln im Pesto

Blanchierte Mandeln geben dem Zucchini-Pesto eine cremige Konsistenz und eine milde, nussige Note.

Sinnvolle Alternativen

Milder luftgetrockneter Schinken

Der Geschmack wird etwas milder und weniger regionaltypisch.

Den luftgetrockneten Schinken wie den Prosciutto in mundgerechte Stücke zupfen und erst kurz vor dem Servieren unterheben.

Gereifter Hartkäse

Das Pesto bleibt würzig, schmeckt aber etwas weniger nussig und weniger charakteristisch nach Parmigiano Reggiano.

Den gereiften Hartkäse teilweise fein reiben und teilweise in Späne hobeln. Die Mengen zusammen entsprechen der Gesamtmenge beider Parmigiano-Reggiano-Zeilen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Zucchini werden weich und gebräunt statt zart und hell.

Bei mittlerer Hitze garen und die Würfel nach etwa 8 Minuten prüfen.

Stärker gebräunte Zucchini trotzdem vollständig abkühlen lassen und mit etwas mehr Zitronensaft ausbalancieren.

Das Pesto wirkt schwer und verliert seine frische Note.

Die Pfanne vom Herd nehmen und die Zucchini vor dem Mixen vollständig abkühlen lassen.

Das fertige Pesto vor dem Vermengen kurz kühlen und anschließend mit Zitronensaft sowie Pfeffer abschmecken.

Die Pasta wird weich oder klebt zusammen.

Knapp al dente kochen, kurz kalt abkühlen, gut abtropfen lassen und mit Olivenöl vermengen.

Die Pasta mit etwas zusätzlichem Pesto lockern und vor dem Servieren nochmals gut durchmischen.

Der Prosciutto wirkt weniger zart und aromatisch.

Prosciutto erst unmittelbar vor dem Servieren ergänzen.

Servieren und kombinieren

  • Gut gekühlt servieren: Die Pasta fredda direkt aus dem Kühlschrank servieren und mit Parmigiano-Reggiano-Spänen sowie schwarzem Pfeffer abschließen.
  • Leicht temperiert genießen: Für ein weicheres Aroma die Pasta wenige Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und anschließend mit Prosciutto und Parmesanspänen vollenden.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Pasta, Zucchini-Pesto und Erbsen können bis zu 2 Stunden vor dem Servieren vermengt und abgedeckt gekühlt werden. Prosciutto und Parmesanspäne erst kurz vor dem Servieren ergänzen.

Aufbewahren

Die Pasta nach dem Servieren wieder abdecken und gekühlt aufbewahren. Innerhalb eines Tages verbrauchen.

Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: uncertain · Bei klassischer Weizenpasta enthalten; die konkrete Zusammensetzung der verwendeten Fusilli prüfen.
  • Schalenfrüchte: enthält · Enthält Mandeln.
  • Milch: enthält · Enthält Parmigiano Reggiano.

Lebensmittelsicherheit

  • Zügig kühlen: Gegarte Zucchini und Pasta nach dem Garen zügig abkühlen lassen. Die vermengte Pasta während der 30-minütigen Kühlzeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
  • Heißes Kochwasser: Beim Abgießen der Pasta und beim Herausheben der Erbsen vorsichtig mit heißem Wasser und Dampf umgehen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wird Pasta fredda eiskalt serviert?

Sie kann gut gekühlt oder leicht temperiert serviert werden. Für ein intensiveres Aroma die Pasta wenige Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Wann kommt der Prosciutto di Parma in die Pasta?

Erst kurz vor dem Servieren. So bleibt der Schinken zart und sein Aroma klar erkennbar.

Warum wird die Zucchini aufgeteilt?

250 g werden mit Knoblauch und Olivenöl gegart und zum Pesto püriert. Die übrigen 100 g werden als Stücke unter die Pasta gehoben.

Womit kann ich Prosciutto di Parma ersetzen?

Ein milder luftgetrockneter Schinken passt ebenfalls. Der Geschmack wird dadurch etwas milder und weniger regionaltypisch.

Aus unserer Küche

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