Lardo einkaufen und vorbereiten
Lardo ist luftgetrocknetes Schweinespeckfett. Für diesen Sugo wird es ohne Schwarte zunächst gewürfelt und anschließend sehr fein gehackt, damit es beim langsamen Garen fast cremig schmilzt.
Sugo aus Kampanien
Ein kräftiger kampanischer Sugo aus langsam ausgelassenem Lardo, fein gehackter Zwiebel und geschälten Tomaten. Die sämige Sauce passt zu Pasta, geröstetem Brot und Polenta.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lardiata ist ein herzhafter Sugo aus der neapolitanischen Küchentradition. Fein gehacktes Lardo wird langsam ausgelassen und verbindet sich mit weicher Zwiebel und geschälten Tomaten zu einer dichten, aromatischen Sauce. Basilikum, Salz und schwarzer Pfeffer runden den Sugo ab.
Sämig und tief herzhaft, mit schmelzendem Lardo, weicher Zwiebel und fruchtiger Tomate. Basilikum bringt eine frische Kräuternote, während schwarzer Pfeffer für einen würzigen Abschluss sorgt.
Schritt für Schritt
Schneide das Lardo zunächst in kleine Würfel und hacke es anschließend mit einem scharfen Messer möglichst fein, bis eine weiche, fast cremige Masse entsteht. Schäle die Zwiebel und hacke sie ebenfalls sehr fein. Zerdrücke die geschälten Tomaten mit den Händen oder einer Gabel.
Daran erkennst du es: Das Lardo ist fein gehackt und weich, die Zwiebel ist gleichmäßig zerkleinert und die Tomaten sind zerdrückt.
Erhitze das Olivenöl in einer breiten Pfanne oder einem flachen Topf bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Gib Lardo und Zwiebel hinein und lasse beides 8–10 Minuten langsam garen. Das Lardo soll durchsichtig werden und die Zwiebel weich, aber nicht dunkel braten.
Daran erkennst du es: Das Lardo ist durchsichtig und die Zwiebel weich, ohne dunkel gebräunt zu sein.
Gib die zerdrückten Tomaten dazu und rühre alles gründlich um. Lasse den Sugo ohne Deckel bei niedriger Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln. Rühre gelegentlich um, damit sich das Lardo gleichmäßig mit der Tomate verbindet.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sichtbar eingedickt und verbindet sich gleichmäßig mit dem ausgelassenen Lardo.
Würze den Sugo etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit mit Salz und schwarzem Pfeffer. Rühre gründlich um und prüfe, ob die Sauce sämig ist und deutlich am Löffel haftet.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet deutlich am Löffel und wirkt sämig.
Zupfe das Basilikum klein und rühre es nach dem Ausschalten der Hitze unter. Lasse die Lardiata 5 Minuten ruhen. Verwende sie anschließend zu Pasta, auf geröstetem Brot oder als kräftige Sauce zu Polenta.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sämig, warm und mit dem Basilikum gleichmäßig durchzogen.
Gut zu wissen
Lardo ist luftgetrocknetes Schweinespeckfett. Für diesen Sugo wird es ohne Schwarte zunächst gewürfelt und anschließend sehr fein gehackt, damit es beim langsamen Garen fast cremig schmilzt.
Die Dosentomaten werden vor dem Einkochen mit den Händen oder einer Gabel zerdrückt. So bleibt die Sauce rustikal, wird aber gleichmäßig genug, um sich mit dem Lardo zu verbinden.
Der Sugo wird etwas fleischiger und weniger schmelzend, weil Pancetta mehr mageres Fleisch enthält als Lardo.
Ersetze das Lardo in gleicher Menge durch Pancetta tesa und hacke sie ebenfalls sehr fein, bevor du sie mit der Zwiebel langsam garst.
Lardo und Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Temperatur langsam garen und gelegentlich umrühren.
Falls die Zwiebel nur leicht zu dunkel geworden ist, kannst du mit den Tomaten fortfahren; bei deutlich verbranntem Geschmack sollte die Grundlage neu angesetzt werden.
Die Tomaten ohne Deckel bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Lasse den Sugo bei niedriger Hitze noch etwas ohne Deckel einkochen, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
Das Basilikum erst am Ende klein zupfen und nach dem Ausschalten der Hitze unterrühren.
Häufig gefragt
Pancetta tesa eignet sich als Ersatz. Sie enthält mehr mageres Fleisch und macht den Sugo dadurch etwas fleischiger und weniger schmelzend.
Die Lardiata passt zu Pasta, geröstetem Brot oder Polenta.
Die Sauce soll sämig sein und deutlich am Löffel haften. Das Lardo ist dann gleichmäßig mit der Tomate verbunden.
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