Hühnerleber einkaufen
Frische Hühnerleber bekommst du meist an der Fleischtheke, beim Geflügelmetzger oder bei gut sortierten italienischen Lebensmittelhändlern.
Herzhafter Aufstrich aus Umbrien
Herzhafter umbrischer Aufstrich aus geschmorter Hühnerleber, Gemüse, Salbei, Kapern und Sardellen, cremig püriert oder rustikal gehackt und auf geröstetem Bauernbrot serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Paté di fegatini di pollo bringt kräftige, würzige Aromen auf die Bruschetta. Hühnerleber wird mit Zwiebel, Karotte, Sellerie, Salbei, Kapern und Sardellen geschmort, anschließend mit Butter verfeinert und je nach Vorliebe cremig püriert oder rustikal fein gehackt. Auf knusprigem Bauernbrot schmeckt der Aufstrich frisch und zimmerwarm besonders aromatisch.
Kräftig und herzhaft mit feiner Lebernote, würzigen Kapern und Sardellen sowie einer warmen Salbeiaromatik. Die Konsistenz reicht von cremig-streichfähig bis rustikal fein gehackt; das geröstete Brot sorgt für knusprigen Biss.
Schritt für Schritt
Die Hühnerleber von sichtbaren Häutchen befreien, trocken tupfen und in etwa 1 cm große Stücke schneiden.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit roher Hühnerleber Hände, Schneidebrett und Messer gründlich reinigen.
Das Olivenöl in einer breiten Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Karotte und Sellerie darin etwa 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und glasig, aber nur leicht gebräunt.
Hühnerleber, Salbei und Lorbeerblatt hinzufügen. Alles etwa 5 Minuten braten und dabei wenden, bis die Leber außen leicht Farbe angenommen hat.
Daran erkennst du es: Die Leber ist außen leicht gebräunt, innen aber noch nicht vollständig gegart.
Mit dem trockenen Weißwein ablöschen und 3 Minuten offen einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Wein ist deutlich reduziert und der Alkoholgeruch verflogen.
Wichtig: Beim Ablöschen vorsichtig arbeiten, da die heiße Pfanne spritzen kann.
Hühnerbrühe, Kapern und Sardellen einrühren. Die Mischung bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten schmoren, bis die Leber vollständig gegart ist und nur noch wenig Flüssigkeit in der Pfanne bleibt.
Daran erkennst du es: Die Leber ist vollständig durchgegart, und in der Pfanne bleibt nur noch wenig Flüssigkeit zurück.
Wichtig: Hühnerleber vollständig durchgaren und nicht rosa servieren.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die heiße Mischung mit der Butter in einen hohen Rührbecher geben und mit dem Stabmixer cremig pürieren. Für eine rustikalere Konsistenz nur kurz mixen oder alles mit einem Messer fein hacken. Mit der fest dosierten Salzmenge, zusätzlichem Salz nach Bedarf und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Paté ist streichfähig und je nach gewünschter Zubereitung cremig oder rustikal fein gehackt.
Wichtig: Die heiße Mischung vorsichtig in den hohen Rührbecher umfüllen, um Spritzer zu vermeiden.
Den Aufstrich 10 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Brotscheiben im auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen 5 bis 8 Minuten rösten, bis sie an den Rändern knusprig sind.
Daran erkennst du es: Der Aufstrich hat sich gesetzt, und die Brotränder sind knusprig.
Wichtig: Das Backblech und die Brotscheiben vorsichtig aus dem heißen Backofen nehmen.
Die Paté di fegatini di pollo frisch auf die gerösteten Brotscheiben streichen und zimmerwarm servieren. Für die beste Textur am selben Tag zubereiten und genießen.
Gut zu wissen
Frische Hühnerleber bekommst du meist an der Fleischtheke, beim Geflügelmetzger oder bei gut sortierten italienischen Lebensmittelhändlern.
Als klar gekennzeichnete Alternative eignet sich Entenleber. Sie macht den Aufstrich kräftiger und etwas reichhaltiger.
Gesalzene Kapern und Sardellen bringen bereits Würze mit. Deshalb die feste Salzmenge beibehalten und zusätzliches Salz erst nach dem Pürieren abschmecken.
Der Aufstrich wird kräftiger und etwas reichhaltiger.
Die Hühnerleber im gleichen Arbeitsschritt durch klar gekennzeichnete Entenleber ersetzen und entsprechend vollständig garen.
Das Gemüse bei mittlerer Hitze weich dünsten und nur leicht Farbe annehmen lassen.
Mit dem Weißwein ablöschen und die angegebene Brühe verwenden; bei stark verbranntem Gemüse die Mischung besser neu ansetzen.
Beim Schmoren auf die verbleibende Flüssigkeit achten und die Leber nur so lange garen, bis sie vollständig durchgegart ist.
Beim Pürieren teelöffelweise etwas zusätzliche ungesalzene Brühe einarbeiten, falls vorhanden.
Kapern abspülen, Sardellen abtropfen lassen und erst am Ende vorsichtig abschmecken.
Die Paté mit etwas ungesalzener Butter oder Brühe und gegebenenfalls weiterer ungesalzener Leber-Gemüse-Masse ausgleichen.
Das Brot bis zu knusprigen Rändern rösten und erst unmittelbar vor dem Servieren bestreichen.
Die belegten Scheiben kurz erneut im heißen Backofen erwärmen, ohne sie austrocknen zu lassen.
Eine kräftigere und etwas reichhaltigere Variante mit Entenleber statt Hühnerleber.
Häufig gefragt
Die heiße Mischung mit der Butter in einem hohen Rührbecher gründlich mit dem Stabmixer pürieren. Für eine rustikalere Konsistenz nur kurz mixen oder mit dem Messer hacken.
Am besten unmittelbar vor dem Servieren, damit die gerösteten Brotscheiben knusprig bleiben.
Ja. Klar gekennzeichnete Entenleber eignet sich als Alternative und ergibt einen kräftigeren, etwas reichhaltigeren Aufstrich.
Der Aufstrich wird frisch und zimmerwarm auf gerösteten Bauernbrotscheiben serviert.
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