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Castelmagno liefert die kräftige, charakteristische Würze des Gerichts. In italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken oder spezialisierten Online-Käsegeschäften ist er am ehesten erhältlich.
Risotto aus dem Piemont
Cremiges piemontesisches Risotto mit Carnaroli, kräftigem Castelmagno, gerösteten Haselnüssen, Butter und einem Hauch Honig.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto con Castelmagno e Nocciole verbindet die markante Würze des piemontesischen Castelmagno mit dem warmen Aroma gerösteter Haselnüsse. Der Carnaroli wird nach und nach mit heißer Gemüsebrühe gegart, bis er cremig und im Kern noch leicht bissfest ist. Käse, Butter und etwas Honig sorgen am Ende für eine runde, fließende All’onda-Konsistenz.
Cremig und fließend, mit leicht bissfestem Reiskern, kräftig-würzigem Käsearoma, nussiger Röstnote und einem dezent süßen Ausklang.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die ungesalzenen Haselnüsse auf dem Backblech verteilen und 8 bis 10 Minuten rösten. Kurz abkühlen lassen und anschließend grob hacken. Währenddessen kann die Gemüsebrühe bereits erhitzt werden.
Daran erkennst du es: Die Haselnüsse duften deutlich geröstet und sind leicht gebräunt, aber nicht dunkel.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Backofen nehmen.
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Sie sollte während der gesamten Zubereitung heiß bleiben, damit der Garprozess des Reises nicht unnötig unterbrochen wird.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und dampft leicht, ohne stark zu kochen.
Olivenöl und 20 g der Butter in dem breiten Topf erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Den Carnaroli einrühren und etwa 2 Minuten unter ständigem Rühren anrösten, bis die Körner an den Rändern leicht glasig wirken. Mit dem Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern leicht glasig und der Wein ist vollständig eingekocht.
Eine Kelle heiße Brühe angießen und den Reis regelmäßig umrühren. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Kelle hinzufügen. So 18 bis 20 Minuten fortfahren. Der Reis soll cremig, aber im Kern noch leicht bissfest bleiben.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist cremig, während der Reiskern noch einen leichten Biss hat.
Nach etwa 10 Minuten die Hälfte des geriebenen Castelmagno unterrühren. Die restliche heiße Brühe nach und nach einarbeiten, damit das Risotto cremig bleibt und nicht trocken wird.
Daran erkennst du es: Der Käse ist weitgehend geschmolzen und gleichmäßig in der cremigen Reismasse verteilt.
Den Topf vom Herd nehmen. Den übrigen Castelmagno, den Honig und die restlichen 40 g Butter einarbeiten. Das Risotto 1 bis 2 Minuten kräftig rühren und anschließend 2 Minuten ruhen lassen. Die Konsistenz soll all’onda sein und beim leichten Rütteln noch fließend bleiben.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist glänzend, fließend und bewegt sich beim leichten Rütteln wie eine Welle.
Das Risotto sofort auf tiefen Tellern anrichten und mit den gerösteten, grob gehackten Haselnüssen bestreuen.
Daran erkennst du es: Das Risotto bleibt auf dem Teller fließend und wird direkt serviert.
Gut zu wissen
Castelmagno liefert die kräftige, charakteristische Würze des Gerichts. In italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken oder spezialisierten Online-Käsegeschäften ist er am ehesten erhältlich.
Aromatische piemontesische Haselnüsse aus der Langhe passen besonders gut. Ungesalzene Haselnüsse sind ebenfalls geeignet, bringen aber meist weniger ausgeprägten regionalen Charakter mit.
Das Risotto wird milder und etwas weniger charaktervoll, bleibt aber cremig und würzig.
Den Castelmagno im gleichen Gewicht durch fein geriebenen gereiften Bergkäse ersetzen und an denselben Stellen in das Risotto einarbeiten.
Die nussige Textur bleibt erhalten, das regionale Aroma kann etwas weniger fein ausfallen.
Ungesalzene geröstete Haselnüsse grob hacken und wie im Grundrezept zum Schluss über das Risotto geben.
Die Gemüsebrühe in einem separaten Topf knapp unter dem Siedepunkt warm halten.
Die Brühe wieder erhitzen und das Risotto bei moderater Hitze weitergaren, bis der Reis cremig und leicht bissfest ist.
Die Zwiebel bei niedriger bis mittlerer Hitze weich dünsten, ohne sie zu bräunen.
Bei stark verbrannter Zwiebel besser neu beginnen, da sich der Geschmack nur schwer ausgleichen lässt.
Brühe portionsweise nachgießen und den Reis regelmäßig umrühren.
Etwas heiße Brühe einarbeiten und das Risotto kurz weitergaren, bis es wieder cremig fließt.
Die erste Käsehälfte erst nach etwa 10 Minuten und den Rest erst nach dem Ziehen vom Herd einarbeiten.
Mit etwas heißer Brühe und kräftigem Rühren die Konsistenz wieder lockern.
Eine mildere Version mit gereiftem Bergkäse statt Castelmagno.
Die gerösteten Haselnüsse werden besonders grob gehackt, damit ihr Biss stärker hervortritt.
Übrig gebliebenes Risotto zügig abkühlen lassen, luftdicht verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Konsistenz wird beim Lagern fester.
Vor dem Aufbewahren nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Einfrieren wird nicht empfohlen, da Reis und Käse dabei deutlich an cremiger Konsistenz verlieren können.
Häufig gefragt
Ja. Ein gereifter Bergkäse eignet sich als mildere Annäherung. Das Risotto wird dadurch weniger würzig und etwas weniger charaktervoll.
Heiße Brühe hält den Garprozess des Carnaroli gleichmäßig, wenn sie portionsweise zum Reis gegeben wird.
Das Risotto soll glänzen und beim leichten Rütteln noch fließend in Wellenbewegung bleiben. Es darf nicht trocken oder kompakt auf dem Teller stehen.
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