Kichererbsen aufteilen
150 g werden für die pürierte Creme zurückbehalten; die übrigen 350 g garen zunächst im Sud.
Sizilien · Eolische Festtagsküche
Eine sämige sizilianische Pasta mit Kichererbsen, Tomaten, Rosmarin und Lorbeer, bei der die kurze Pasta direkt im aromatischen Kichererbsen-Tomatensud gart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta e ceci di San Giuseppe ist auf Salina mit der Tavuliata am 19. März verbunden, der gemeinschaftlichen Tafel zum Fest des heiligen Josef. Die Eolien-Variante bleibt schlicht und verbindet Kichererbsen, Gemüse, Kräuter und kurze getrocknete Pasta zu einem heißen, löffelbaren Gericht.
Heiß, weich und sämig mit leichtem Biss der Pasta, cremiger Kichererbsenbindung, fruchtiger Tomatennote und würzigem Rosmarin-Lorbeer-Aroma.
Schritt für Schritt
Die Kichererbsen in ein Sieb geben, kalt abspülen und abtropfen lassen. 150 g davon für später beiseitestellen. Zwiebel, Karotte und Sellerie sehr fein würfeln. Die Knoblauchzehe schälen und leicht andrücken.
30 ml Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Karotte und Sellerie 5 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitdünsten, ohne ihn dunkel werden zu lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und der Knoblauch bleibt hell und aromatisch.
Die zerdrückten Tomaten, Rosmarin und Lorbeerblatt einrühren. Alles 8 Minuten leise köcheln lassen, bis das Gemüse aromatisch ist und die Tomaten leicht eingedickt sind.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind leicht eingedickt und das Gemüse ist aromatisch.
Die übrigen 350 g Kichererbsen, 650 ml heiße Gemüsebrühe und das Salz in den Topf geben. Aufkochen und bei kleiner bis mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sud ist aromatisch und die Kichererbsen sind vollständig heiß.
Die beiseitegestellten Kichererbsen mit den restlichen 150 ml Gemüsebrühe und zwei Kellen Sud fein pürieren. Die Creme in den Topf rühren. Rosmarinzweig und Lorbeerblatt entfernen und den Sud erneut zum sanften Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Die Kichererbsencreme ist glatt und der Sud wirkt sichtbar gebunden.
Wichtig: Den Pürierstab nur in einem ausreichend tiefen Gefäß verwenden und Spritzer vermeiden.
Die getrocknete Pasta direkt in den Kichererbsensud geben. Nach Packungsangabe al dente garen, dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt. Die Pasta nimmt Flüssigkeit auf und bindet den Sud; die Konsistenz soll sämig, aber noch löffelbar bleiben.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist al dente und der Sud sämig, aber noch löffelbar.
Den schwarzen Pfeffer einrühren und das restliche Olivenöl darübergeben. Die Pasta e ceci 2 Minuten neben der Hitze ziehen lassen und anschließend sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist sämig und noch löffelbar; das Olivenöl liegt aromatisch auf dem Sud.
Gut zu wissen
150 g werden für die pürierte Creme zurückbehalten; die übrigen 350 g garen zunächst im Sud.
30 ml dienen zum Dünsten des Gemüses, die restlichen 10 ml kommen erst am Ende über die fertige Pasta.
650 ml kommen in den Kichererbsensud, 150 ml werden zum Pürieren der beiseitegestellten Kichererbsen verwendet.
Die Garzeit und die benötigte Flüssigkeitsmenge können leicht abweichen.
Eine kurze Pasta mit ähnlicher Garzeit verwenden und nach Packungsangabe im Sud garen.
Der Sud wird weniger würzig und benötigt möglicherweise etwas mehr Salz.
Wasser anstelle der Gemüsebrühe verwenden und erst am Ende vorsichtig nachwürzen.
Die Kichererbsencreme kann besonders glatt werden.
Die zurückbehaltenen Kichererbsen mit Brühe und Sud portionsweise im Standmixer pürieren und anschließend in den Topf rühren.
Die Pasta regelmäßig umrühren und die Hitze so einstellen, dass der Sud sanft köchelt.
Falls nötig etwas heiße Gemüsebrühe einrühren und die Pasta vorsichtig vom Boden lösen.
Die Konsistenz bereits während des Garens prüfen und nach dem Ziehenlassen sofort servieren.
Mit etwas heißer Gemüsebrühe verdünnen und vorsichtig unterheben.
Den Knoblauch erst nach dem Gemüse hinzufügen und nur kurz mitdünsten, ohne ihn dunkel werden zu lassen.
Bei stark bitterem Geschmack den Ansatz nicht weiterverwenden und neu beginnen.
Bei gesalzener Brühe das Salz zunächst zurückhaltend dosieren.
Mit etwas heißem Wasser oder ungesalzener Brühe verdünnen und die sämige Konsistenz anschließend erneut prüfen.
Ein größerer Teil der Kichererbsen wird püriert, sodass der Sud dichter und cremiger wird.
Das Gericht wird mit mehr heißer Flüssigkeit serviert und bleibt deutlich löffelbarer.
Das Rosmarinaroma wird stärker betont, ohne die Grundmethode zu verändern.
Den Kichererbsen-Tomatensud ohne Pasta bis zu 12 Stunden im Voraus zubereiten und gekühlt aufbewahren. Die Pasta erst beim Aufwärmen direkt im Sud garen, damit sie nicht aufweicht.
Reste zügig abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen. Die Pasta dickt im Kühlschrank weiter ein.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das Einfrieren der fertigen Pasta wird wegen möglichem Qualitätsverlust der Pastastruktur nicht empfohlen.
Häufig gefragt
Am besten passt eine kurze getrocknete Pasta wie Ditalini oder eine vergleichbare kurze Nudelform, die direkt im Sud garen kann.
Sie nimmt dabei das Aroma von Tomaten, Kichererbsen und Kräutern auf und gibt Stärke an den Sud ab, wodurch das Gericht sämig wird.
Einen Teil der Kichererbsen mit Brühe und Sud fein pürieren und die Creme vor dem Einlegen der Pasta zurück in den Topf rühren.
Am besten sofort nach der zweiminütigen Ruhezeit, weil die Pasta im heißen Sud weiter Flüssigkeit aufnimmt und das Gericht sonst schnell eindickt.
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